Zwischen Schnee, Neujahrsvorsätzen & Selbstfindung

Shownotes

Schwesties! Wir starten gemeinsam ins neue Jahr und sprechen in der ersten Folge 2026 über Neujahrsvorsätze, persönliche Entwicklungen und neue Erkenntnisse aus unserem Leben. Wir nehmen euch mit in unsere Gedanken zum Jahresanfang: Was wollen wir 2026 anders machen? Welche neuen Ausrichtungen stehen an und was könnte das neue Jahr so mit sich bringen? Außerdem schwelgen wir in Kindheitserinnerungen und erinnern uns an unseren schönsten Urlaub als Familie. Wir fragen uns: Was hätten wir gerne schon mit 18 über uns selbst gewusst? Welche Erfahrungen hätten uns früher Mut gemacht oder Druck genommen?

Ein weiteres Thema: Wie Chiasamen zur neuen Morgenroutine werden sollen und wieso jedes Jahr der Vorsatz aufkommt, sich gesünder zu ernähren.

Passend zur Winterzeit sprechen wir über Stalldienste im Schnee, kalte Hände, klare Luft, Skifahren, Bewegung draußen und darüber, wie erdend diese Zeit sein kann.

Diese Schwesties-Folge ist ein Mix aus Rückblick, Neuanfang, Schwesterngespräch und ehrlichen Gedanken übers Erwachsenwerden. Musikalisch untermalt von Jennys neuer Ukulele.

Schwesties auf Instagram: www.instagram.com/schwesties_

Transkript anzeigen

00:00:05: Willkommen bei Schwestis.

00:00:33: Welcher Tag ist heute Dienstag, Nachmittag?

00:00:36: Und manchmal sagt man sich das ja aber noch.

00:00:38: Aber ich muss dann kurz immer so überlegen, ach ja, ist das eigentlich auch frohes Neues?

00:00:42: Ich würde das glaube ich jetzt nicht proaktiv mehr sagen.

00:00:44: Okay, aber frohes Neues, was ist dies?

00:00:47: So nämlich.

00:00:48: Wir hoffen, ihr seid gut reingerutscht in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ...

00:00:56: in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ...

00:00:58: in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... Das Schwester ist der Back.

00:01:04: Gott sei Dank.

00:01:06: Kennst du diese heissige Musical-Szene mit Troy?

00:01:09: und wie heißt der andere noch?

00:01:10: Chat oder so?

00:01:11: Wo die?

00:01:11: The Boy is the Back.

00:01:12: I'm gonna do it again.

00:01:13: I'm gonna wake up the neighborhood.

00:01:16: Ja, freu ich immer ganz stark.

00:01:17: Ja, das ist cool.

00:01:19: Das Schwester is the Back.

00:01:20: Kann man auch machen.

00:01:23: Taube, ich habe direkt mal eine Frage.

00:01:25: Bezüglich Neujahr, hast du Vorsätze?

00:01:28: Nee.

00:01:29: Okay.

00:01:29: Nee, ich

00:01:30: kann mich abpacken.

00:01:32: Nee, ich hab irgendwann noch mal in irgendeinem Podcast gehört, dass man das auch gar nicht unbedingt machen soll.

00:01:39: Tiefenpsychologe?

00:01:41: Tiefenpsychologe, weil das zu viel Druck vielleicht auch ausübt.

00:01:45: Aber ich mache Dry Generary.

00:01:48: Oh ja,

00:01:49: genau.

00:01:49: Du?

00:01:51: Also mit dem Druck... Kann ich verstehen, wobei, ehrlicherweise, hätte ich jetzt sogar gesagt, bei Vorsätzen zum Neujahr ist doch sowieso eher der Tee, nur das machst du zwei Wochen, dann lässt es wieder sein.

00:02:01: Also gefühlt

00:02:03: habe ich bei Neujahrs Vorsätzen so wenig Druck, wie bei sonstigen Vorsätzen nicht.

00:02:07: Weil ich mir denke, ja, kommen wir jedes Jahr.

00:02:09: Also ich nehme jedes Jahr natürlich vor.

00:02:12: Keine Ahnung, mehr Sport, gesündere Ernährung, weniger Handyzeit, blah, blah, blah.

00:02:18: Aber

00:02:18: Pff, ist ja ein lifelong Challenge.

00:02:20: Ja, deswegen kann man es dann ja eigentlich gleich lassen, ne?

00:02:23: Ja, aber meine ... Ja, mein Vorsatz, wenn man so nennen möchte, ist definitiv, das habe ich angefangen, jetzt in den Fünfundzwanzig schon zu etablieren.

00:02:31: Das werde ich fortsetzen.

00:02:33: Ehrlich hat zu sein.

00:02:34: Oh.

00:02:34: Also nicht, weil ich san so viel lüge.

00:02:35: Ich weiß gar nicht.

00:02:37: San so eine

00:02:38: Fluckermaus.

00:02:40: sondern im Sinne von Bedürfnisse äußern, sich mitteilen, ehrlich mit sich selber aber auch sein.

00:02:49: Ja, schön, genau.

00:02:51: Hat dich da irgendein konkretes Beispiel hingeleitet?

00:02:54: Ach, diverse.

00:02:56: Aber ja, also Bedürfnisse äußern.

00:02:59: Zum Beispiel, ich kann ja mal ein konkretes Beispiel geben, wenn ich in der Kommunikation

00:03:06: mit...

00:03:07: Also einem Dating-Wesen.

00:03:12: Da das Gefühl habe, in der Kommunikation fühle ich mich irgendwie nicht genug gesehen oder gehört oder das Gefühl von Antworten und beantwortet werden.

00:03:23: Wie sagt man das denn?

00:03:24: Das sind die, die nicht genug bei WhatsApp schreibt zum Beispiel.

00:03:28: Oder, dass man sich so fragt, warum dauert das jetzt vierundzwanzig Stunden, bis man eine Antwort kriegt, bla bla bla.

00:03:33: Das war ja sonst bei mir eher so, dass ich das in mich selber reingefressen habe und mir gedacht habe, ich bin voll doof und bla bla bla.

00:03:39: Oder, dass ich damit anderen Personen darüber gesprochen habe und mich ausgetauscht habe oder wir gemeinsam dann interpretiert haben, woran das jetzt liegen könnte.

00:03:49: Und meine Challenge ist aber in Ruhe mit einer Ich-Botschaft, das zu formulieren, und zwar direkt an die Person, die es betrifft.

00:04:00: Weißt du?

00:04:00: Schön.

00:04:01: Und nicht in unserem Vorwurfsding von, warum antwortest du mir nicht, du Ficker, sondern, hey, irgendwie fühle mich nicht ganz wohl damit, um vierundzwanzig Stunden auf eine kurze Antwort zu warten, nur, dass du das weißt, das für uns, ich hab Milch, kannst du mir sagen, woran das liegt, oder ist das für dich nicht veränderbar?

00:04:18: Also, weißt du, dass man dann darüber ja auch reden kann und vielleicht auch beieinander einschicken kann.

00:04:24: Ja.

00:04:25: Schön.

00:04:26: Und auch.

00:04:27: Das war ja, finde ich, jetzt für fünfundzwanzig.

00:04:29: Eine meiner größten Erkenntnisse, das ist ja wirklich schlimm, aber eine der wichtigen Erkenntnisse, das Thema Stille, dass ich das ja so gerade im Zweier Kontext nicht aushalten kann, das dann aber auch anzusprechen, weil das ist ein ganz spannendes Thema eigentlich, habe ich jetzt meinen Freund noch mal so berätet, wer wie Stille empfindet und auch assoziiert.

00:04:52: Weil zum Beispiel ein Freund meinte dann, er mag das super gerne, wenn er mit einer Person schweigen kann, weil er sich dann total angekommen fühlt und total sicher.

00:05:03: Schön.

00:05:04: Voll

00:05:04: interessant.

00:05:05: Ja.

00:05:06: Oder auch bei der anderen Freundin, die meint in ihrer Family, ist eigentlich irgendwie immer trubel, sind auch drei Geschwister und Eltern und immer ist da irgendwie was los.

00:05:14: Und Stille ist für sie dann mal so ein Zeichen von Ruhe einfach, aber nicht eine schlechte Stimmung, Ruhe, sondern einfach eine angenehme Ruhe.

00:05:22: Also

00:05:22: manchmal kann man sich über solche Dinge dann ja auch gut austauschen.

00:05:25: Ja, und dann wird auch gut zu wissen, wie dein Gegenüber das so sieht.

00:05:29: Ja, genau.

00:05:30: Weil

00:05:30: wenn du nicht weißt, dass es für dein Gegenüber eigentlich gerade was voll positiv angenehmes ist und es für dich eigentlich eher so ein, oh Gott, irgendwas ist im Busch oder so wird, dann kann das ja auch schnell so ein bisschen hunkatze-missvorstellungsmäßig sein, ne?

00:05:43: Ja, eigentlich war es krass,

00:05:44: weil,

00:05:45: ne, als ich da letztes Jahr ... mein Date abgebrochen habe, weil wir irgendwie aus meiner Sicht sehr wenig geredet haben.

00:05:54: Wenn man dann darüber gesprochen hätte, hätte man ja total interessant feststellen können.

00:05:58: Okay, für dich ist das gerade einfach eine total entspannende Stimmung und Ruhe und einfach ein angenehmer Moment, während bei mir total die Alarmglocken schrillen.

00:06:08: Und wir haben uns nichts zu sagen.

00:06:09: Genau.

00:06:10: Und oh Gott, wir haben einfach kein Weib mehr so.

00:06:13: Das wäre ja ein total spannendes Thema gewesen so.

00:06:15: Ja.

00:06:16: Ja.

00:06:16: Schön.

00:06:20: Ja.

00:06:21: Gibt's sonst irgendwas, wo du sagst, da freust du dich, zwanzig, drauf?

00:06:25: Oder das ist so was, das ist für dich in diesem Jahr wichtig?

00:06:30: Ich glaube, dass zwanzig, ein recht aufregendes Jahr wird, weil es wahrscheinlich mit relativ viel doch so Veränderungen hergehen wird.

00:06:40: Also, wenn alles gut läuft, werde ich mein Master abschließen.

00:06:44: Toi, toi, toi.

00:06:45: Wir wünschen

00:06:45: dir alle viel Glück.

00:06:46: Danke.

00:06:47: Und dann ist ja so ein bisschen die Frage, was mache ich denn dann?

00:06:51: Danach.

00:06:52: Genau.

00:06:55: Das beschäftige ich mich auf jeden Fall auf eine Art schon, weil ich merke, dass ich sehr lost bin.

00:07:00: Also lost im Sinne von, ich weiß gerade nicht so recht, was ich machen möchte, wo ich mich beruflich sehe und ich glaube jetzt nach dem Master fühlt es sich halt so ein bisschen konkreter vielleicht an, weil vorher so ... Ich habe die Ausbildung abgestoßen.

00:07:16: Da war klar, da wird noch was kommen.

00:07:20: Ich möchte gerne einen Match machen.

00:07:23: Das war der erste Mal abgestoßen.

00:07:26: Jetzt gucken wir von hier weiter, wo hin ist der Beruf, der ich gehen soll.

00:07:31: Aber jetzt mit dem Master fühlt sich an wie ... Noch einen Abschluss werde ich vermutlich nicht machen.

00:07:38: Doktor können wir jetzt erzählen.

00:07:40: Ja, das wär krass, ne?

00:07:41: Ich würde nämlich Dr.

00:07:42: Gigi Hartung jetzt ...

00:07:44: Ähm ...

00:07:46: Ja, ne, also, der war's in Ewa, aber da sehe ich mich jetzt gerade eher nicht.

00:07:50: Und insofern stellt sich jetzt jetzt so ein bisschen wirklich die Frage, was möchte ich jetzt machen und so weiter, wo sehe ich mich beruflich?

00:07:57: Und da hab ich gerade wirklich wenig Ahnung.

00:08:01: Und demnach ... Also, ist ja auch noch ein bisschen Zeit und blah, blah, blah.

00:08:05: Aber glaub ich, das halt, sechsundzwanzig, schon irgendwie ein Recht ... Wegweisendes Jahr wird.

00:08:11: Oder einfach noch vieles ein bisschen in den Sternen steht.

00:08:16: Schön, ne?

00:08:17: Ja, genau.

00:08:18: Absenkende Merkur oder

00:08:19: so.

00:08:20: Das

00:08:21: war jetzt ja wieder Vollmond.

00:08:22: Ich hoffe, du hast an der Kristalle wieder neu aufgeladen.

00:08:25: Ja, die Hexenkugel blubbert noch.

00:08:28: Genau, deswegen, also es ist so ein bisschen, ich freue mich irgendwie auf das Jahr, weil ich glaube, das steht doch irgendwie natürlich auch wieder viel Schönes an und irgendwo ist ja sowas auch.

00:08:38: Aufregend und gehört irgendwie auch zum Leben dazu, dass es halt so weitergeht.

00:08:44: Aber ist auch irgendwie so ein bisschen aufwührend, vielleicht.

00:08:50: Ja, das glaube ich.

00:08:52: Und kann es damit gerade ganz gut sein?

00:08:54: Man weiß, man war schlechter, glaube ich.

00:08:56: Ja.

00:08:57: Also es gibt Momente, wo ich mir sehr gut sagen kann, so okay, bis ich die Maßarbeit abgegeben habe, ist es, sagen wir mal, frühestens irgendwie September.

00:09:05: Das heißt, jetzt gerade muss ich auch faktisch noch nicht wissen, was ich machen möchte oder so.

00:09:10: Dann habe ich aber auch andere Momente, wo ich denke, Hilfe, Bürgergeld hierher kommen.

00:09:17: Und ja, einfach so ein bisschen dieses, ich glaube, das kennst du ja manchmal auch, dass man es ja noch sehr in so Recherchen verliert oder irgendwie.

00:09:26: durchforstet, was man so machen kann und was es gibt.

00:09:28: Und dann, oh, weil sie nicht überlege ich, ob ich perspektivisch in Köln wohnbleiben möchte.

00:09:33: Und ja, ich weiß natürlich, dass das hier die schönste Stadt ist.

00:09:37: Aber

00:09:38: es

00:09:38: schränkt natürlich auch gleichermaßen ein bisschen ein.

00:09:41: Ja, also es ist, es ist durchwachsen.

00:09:46: Ja.

00:09:47: Und ich weiß noch, das war ganz süß.

00:09:49: Als Opa, damals, als ich nach Köln gezogen bin, vor neun Jahren, hatte mir so ein... Ja, wie so ein kleines Plakat gebastelt.

00:10:00: Und da hat er auch von, wie heißt er denn nochmal, irgendwas mit Ende?

00:10:04: Ich weiß gerade nicht den Vornampe.

00:10:05: Michael

00:10:06: Ende, genau.

00:10:07: Mit in jedem Anfang liegt ein Zauber inne, bla bla bla, ich kann es nicht ganz zitieren.

00:10:12: Aber ganz schön, weil ich glaube, immer wenn irgendwas abschließt, wie jetzt dein Master, idealerweise.

00:10:18: Ich finde das kostet.

00:10:21: dann ist das natürlich so eine ganz große Umbruchzeit.

00:10:24: Und dann kommt ja irgendwas Neues.

00:10:26: Und ich glaube aber, dass in dieser Zeit auch immer so ein Zauber inne liegt, weil du dich dann ja wieder neu ausrichtest.

00:10:33: Und ja, das ist irgendwie scary, auf jeden Fall.

00:10:38: Ja, aber irgendwas liegt da ja auch drin als Kraft und Neuanfang und

00:10:44: komplett Power.

00:10:45: Also man macht ja vielleicht auch irgendwo ... Entsprechend seine Abschüsse oder wie auch immer, um damit dann irgendwo hinzukommen.

00:10:50: Deswegen finde ich es irgendwie fair, dass das dann einfach immer beendet wird.

00:10:55: Und gleichermaßen, glaube ich, finde ich es irgendwie wild, weil so letztes Jahr um diese Zeit ging es halt gerade erst so los.

00:11:02: Also es war so dieses, boah, jetzt sind wir gerade mal zwei Monate an der Spurhoh und es ist irgendwie alles ganz neu.

00:11:08: Die erste Klausurenphase stand an und das war alles so.

00:11:11: jetzt erstmal den Master und dann schauen wir mal weitermäßig.

00:11:15: Und jetzt ein Jahr später ist es halt so ein, okay, wir sind nur noch bis ich glaube Februar überhaupt in dieser Kohorte zusammen, danach hat man nur noch irgendwie Hausarbeiten, ein paar Leute gehen ins Erasmus oder wie auch immer und dann ist es einfach so schon gefühlt vorbei, obwohl es, also vielleicht auch weil gefühlt dieses Jahr so unfassbar schnell weggerastet ist, aber einfach so ein bisschen surreal, weil so eine so, hey, wir haben gerade irgendwie erst angefangen und uns gerade irgendwie erst so richtig kennengelernt und eingeliebt.

00:11:41: wie auch immer und jetzt geht es schon um so ein So ein Ende.

00:11:44: und wie geht's denn jetzt eigentlich weiter?

00:11:46: Das bin ich manchmal ein bisschen creepy.

00:11:48: Geht doch voll schnell.

00:11:49: dann, wa?

00:11:49: Komplett.

00:11:50: Ja, ist das echt verrückt.

00:11:51: Reisemester ist halt nix.

00:11:53: Drei nur?

00:11:54: Ja, weil das Viertel ist komplett die Masterbud.

00:11:55: Ach so ja, crazy.

00:11:57: Oder

00:11:57: wie auch immer man das gestalten möchte, aber ja.

00:12:00: Ja, wenn ich dir da einen Großschwester dich ein Rat geben darf.

00:12:05: Komm ich nochmal drauf zurück.

00:12:08: Von dem ganz großen Guru hier.

00:12:10: Aber ich glaube, was wichtig ist, ist der Neugierde zu folgen, weil du wirst jetzt wahrscheinlich nicht als nächsten Job den Job finden, den du dann bist zur Rente machen wirst.

00:12:22: Und ich glaube, diesen Druck braucht man sich auch nicht zu machen, weil der ist absurd.

00:12:26: Und ich glaube, manchmal ist da so ein großer Entscheidungsdruck hinter, dass man vielleicht wirklich so diese Erwartung an sich selber hat, jetzt muss die Entscheidung so vermeintlich gut sein, dass die mindestens mal fünf oder zehn oder noch länger Jahre hält.

00:12:42: Und da würde ich sagen, dass es gerade in der heutigen Zeit oder auch Generation veraltet und schaut, was dich interessiert und folgt da der Neugierde.

00:12:55: Und wenn es erst mal ein Praktikum ist oder einen freiwilligen Dienst oder was auch immer, aber weißt du, wie ich das meine, dass man das ein bisschen von der Ausrichtung her danach schiftet, was interessiert mich jetzt einfach?

00:13:08: Was mich zu mal kennenlernen, welchen Bereich, den du vielleicht auch bisher noch nicht kennengelernt hast, würdest du gerne mal für dich entdecken, um dann zu schauen, ist das irgendwie stimmig oder auch nicht?

00:13:22: Ja, und wie du auch weißt, ich wär natürlich am Boden zerstört, wenn du aus Köln wegziehen würdest und würd natürlich sofort hinterherziehen.

00:13:33: Aber auch da sich nicht örtlich einschränken zu lassen.

00:13:36: Ich mein, NRW ist ja auch sehr vielseitig, im Zweifel kannst du auch pendeln.

00:13:39: Aber trotzdem, auch wenn du irgendwas entdeckst, was in München ist, zu sagen, dann gehst du eine Zeit nach München, also wir.

00:13:50: Schön.

00:13:50: Ja,

00:13:51: liebt, dass du das sagst.

00:13:51: Ja, auf jeden Fall.

00:13:53: Wie sind wir da jetzt hingekommen?

00:13:54: — —

00:13:54: — — — — — — — — — — — — — — — — — — — Punkt.

00:14:07: Nein, ich weiß noch nicht, wie ich mich da neu ausrichten werde oder ob ich mich doch mal ausrichten... Also ich werde mich auf jeden Fall nochmal irgendwie anderweitig... oder nein, nicht anderweitig.

00:14:14: Ich werde mich ja wieder weiter ausrichten und weiß noch nicht in welche

00:14:18: Richtung.

00:14:19: Ja.

00:14:20: Es ist wieder alles offen.

00:14:23: Yeah.

00:14:24: The game is on again.

00:14:27: Anyways, ich weiß es noch nicht.

00:14:29: Aber ich glaube, es wird wieder spannend und, ja, there's always change.

00:14:35: So, nämlich.

00:14:36: Genau.

00:14:37: Ich bin die ganze Zeit ein bisschen in der regelrechte Aufregung, weil neben dir mein Weihnachtsgeschenk

00:14:44: steht,

00:14:45: was du dir gewünscht hast und ich dir natürlich keinen Wunsch abschlagen konnte.

00:14:48: Aber neben dir steht deine Ukulele.

00:14:52: Und du hast gerade ganz groß angepült,

00:14:54: du würdest

00:14:54: heute in der Folge was auf deine Ukulele vorspielen.

00:14:58: Und ich habe irgendwie, ich habe ein bisschen Angst.

00:15:01: Ich möchte die Schwestis natürlich teilhaben lassen an unserem neuen musikalischen Objekt hier in der WG.

00:15:08: Und ja, ich bin dir natürlich äußerst dankbar, dass du meinen Wunsch erfüllt hast.

00:15:11: Und ich habe jetzt eine ukulele Schwestis.

00:15:14: Und ich habe mir dann mich überlegt, wir wollten nochmal unsere Jingles.

00:15:17: Sag mal, Jingle oder Jingles?

00:15:19: Jingle?

00:15:20: Jingle.

00:15:21: Selber einspielen und mit deiner Klaviersache, das ist ja noch eine Bearbeitung.

00:15:25: Sehr.

00:15:26: Das ist ja ein großes Projekt.

00:15:27: Ja,

00:15:27: aber ich hatte...

00:15:28: Ja, aber mein Qualität... Qualitätsanspruch ist da ja sehr niedrig, was meine eigenen musikalischen Fähigkeiten betrifft.

00:15:37: Von daher werde ich gleich unser Jingle, wenn es um das Thema Schwesternfragen geht, mit der Ukulele einspielen.

00:15:45: In einer kleinen musikalischen Daraufbietung.

00:15:47: Hast du es geübt?

00:15:47: Nein.

00:15:48: Ah ja.

00:15:48: Ich will das Freestyle performen.

00:15:50: Weil ich singe sogar nach der Zeit.

00:15:52: Ja, gerne.

00:15:53: Ja,

00:15:54: schön.

00:15:54: Ich wollte mit dir ein kleines Pick.

00:15:57: Pit and Peak.

00:15:58: Ja.

00:15:58: Durchspielen.

00:15:59: Spiel mal durch.

00:16:00: Hast du los?

00:16:00: Ja, cool.

00:16:01: Los.

00:16:02: Super.

00:16:03: Was war dein Peak?

00:16:05: Ich war über Silvester im Skibolau.

00:16:08: Mit, ähm, also insgesamt zu siebt.

00:16:11: Und das war wirklich balsam für die Seele.

00:16:15: Also das hat mir wahnsinnig Spaß gemacht.

00:16:17: Irgendwie macht das ja was mit einem so auf so einem Berg zu stehen.

00:16:21: Bestenfalls da auch runter zu fahren.

00:16:24: Also nicht zu

00:16:24: steil.

00:16:26: Also das hat mir wirklich irgendwie viel, weiß ich nicht, Energiekraft wird auch immer noch mal gegeben.

00:16:33: Schön.

00:16:33: Und es war wirklich eine sehr, sehr schöne Woche.

00:16:36: Mhm.

00:16:36: Also ich würde die ganze Woche einfach als mein Peak bezeichnen.

00:16:39: Toll.

00:16:39: Ja.

00:16:40: Das

00:16:40: ist auch schön, wenn eine ganze Woche ein Peak ist.

00:16:42: Ja.

00:16:43: Mhm.

00:16:44: Hast du das manchmal eigentlich auch beim Skifahren?

00:16:45: Ich weiß nicht, fährst du eigentlich schon schwarze Pisten nach?

00:16:48: Ja.

00:16:48: Echt?

00:16:48: Aber ungern.

00:16:50: Hattest du schon mal

00:16:51: diesen?

00:16:51: Ja, ich muss nicht machen.

00:16:53: Du kennst ja auch seit zehn Jahren

00:16:55: nicht mehr.

00:16:56: Ja,

00:16:56: okay.

00:16:58: Ist ja immer vom Können abhängig von Alter.

00:17:03: Hattest du diesen Moment, dass du an dem Gipfel stehst und dir denkst, Scheiße?

00:17:08: Weil das ist so mein blödes Ski-Trauma.

00:17:12: Dass ich vor so einer Piste oben, ob ich jetzt hier stehe und dann gescheiße.

00:17:17: Oder man so merkt, das ist ultra glatt.

00:17:19: Also, wie sagt man?

00:17:20: Eisig.

00:17:21: Eisig, genau.

00:17:22: Oder auch so eine Buckelpiste und oh!

00:17:24: Und man so richtig weiß, ja gut, ich muss hier jetzt da runter.

00:17:26: Ich kann nicht wieder nach oben zurück.

00:17:29: Oh!

00:17:30: So, hat sie diesen Moment auch?

00:17:33: Nein.

00:17:34: Also ich glaube, ich habe nicht mehr so ein... Ich stehe oben und denke mir so, oh Gott, Hilfe.

00:17:41: Aber... Wir hatten jetzt schon noch die Thematik, dass es zwar sehr, sehr kalt war, aber es nicht nachgeschneitert.

00:17:47: Und dann beschneien die natürlich über Nacht so ein bisschen mit dem Kunstschnee, aber spätestens mittags ist es halt quasi aufgebraucht und dann war es schon doll eisig.

00:17:56: Und diese Kombi aus Eis, dann so leichten Kunstschnee-Huggeln, das kann schon irgendwie eklig sein.

00:18:05: Also erst mal merkt ihr auch, wie schnell es mir keinen Spaß mehr macht.

00:18:08: Ich bin nämlich so eine richtig geschöne Metafahrerin.

00:18:10: Wir können jetzt auch auf die Hütte setzen.

00:18:14: Aber, ja, ich komme schon vernünftig runter.

00:18:19: Deswegen, ich habe, glaube ich, nicht so ein Gefühl von, oh, god, oh, god, oh, ist das steil hier.

00:18:23: Es macht mir dann einfach nur keinen Spaß.

00:18:25: Das Gefühl, ob ich krachselt hier gerade eher so und kann nicht schön fahren, so.

00:18:28: Fair.

00:18:29: Ja, aber grundsätzlich viel fahren einfach toll.

00:18:34: Wir haben auch noch mal darüber geredet, dass es irgendwo sehr absurd ist, dass sich irgendwann mal jemand überlegt hat, so, ey, lass mal zwei lange Bretter unter unsere Füße schneiden und damit ein Berg runterdüsen.

00:18:45: Ja, oder auch ein Snowball, so beide Beine auf dem Brett zu schneiden.

00:18:50: Seit wann gibt's das wohl?

00:18:51: Was, langer, oder?

00:18:52: Ja,

00:18:53: Oma hat schon gesucht und schon Skige fahren.

00:18:54: Ja,

00:18:54: natürlich.

00:18:55: Ja, gut auch, wie sie hier tun.

00:18:57: Gut, gut.

00:18:58: Sehr gut so.

00:18:58: Es ist nur

00:18:58: wegen Opa aufgegeben.

00:18:59: Und es wäre so ganz woanders.

00:19:02: Schade eigentlich, ne?

00:19:03: Ja, komplett.

00:19:05: Wie würdest du damit umgehen, wenn du jetzt ne Partnerin hättest, die Skifahren total scheiße findet?

00:19:10: Wärst du dann so und sagen wir mal, es ist zehn Jahre später, also jetzt in der Phase kann man ja sagen, gut, man macht evtl.

00:19:16: auch noch mal getrennt Urlaub.

00:19:17: Aber wer das war, wo du sagst, ja gut, dann fährst du halt selber auch nicht mehr?

00:19:20: Nee.

00:19:21: Nee, ne?

00:19:21: Nee.

00:19:22: Also, ich glaube, ich finde das irgendwo auf ne Art Schade.

00:19:24: Mhm.

00:19:26: Aber ich glaube, ich will dann wirklich einfach sagen, so jetzt, dann... fahre ich halt irgendwie mit einer Truppe alleine.

00:19:31: Irgendwie

00:19:32: schon, ne?

00:19:33: Ja.

00:19:33: Ist auch voll fair, mal dann eine getrennte Urlaubsarten zu machen.

00:19:36: Voll.

00:19:37: Ja.

00:19:38: Und würdest du eigentlich gerne perspektivisch in einem Skigebiet auch wohnen, also dass du Skifahren in dein Alltag dann integrieren könntest?

00:19:46: Naja, ich habe ja während meiner Ausbildung mal knapp drei Monate in so einem französischen Skigebiet Reiseleitung gemacht.

00:19:53: Und das war wirklich... Eines der schönsten Zeiten meines Lebens.

00:19:59: Das kann man wirklich auch mal so sagen.

00:20:00: Es lag aber auch sehr daran, wie man vier Mädels von der Firma.

00:20:05: Es waren nur Samstagsanreise.

00:20:08: Das heißt, Freitagnahmetag muss man immer so ein bisschen Orga machen und irgendwie so eine Zimmerverteilung oder wie auch immer.

00:20:14: Dann war Samstag schon gut stressig.

00:20:17: Und Sonntag war dann noch so ein bisschen, dass man halt so, wenn Gäste irgendwie Beschwerden hatten und immer was da durchaus das öfteren vorkamen.

00:20:25: Aber die anderen Tage hatten wir eine Office-Stunde pro Tag und den Rest der Zeit konnten wir halt wirklich machen, was wir wollten.

00:20:31: Und wir waren mitten im Skigebet.

00:20:32: Wir konnten, also wir hatten einfach einen Skipass für die ganze Zeit.

00:20:36: Das heißt, wir konnten den ganzen Tag einfach skifahren.

00:20:39: Und also das war großartig.

00:20:42: Aber ich glaube nicht, dass das jetzt so... Also ich bräuchte das nicht jeden Winter.

00:20:47: Mhm.

00:20:48: Aber ich glaube, ich fände es schon sehr schön eigentlich und da kommt vielleicht wieder meine Wohnortsthematik ins Spiel, wenn man ein bisschen näher dran wohnen würde.

00:20:57: Also noch näher an Winterberg.

00:20:59: Genau, Dortmund oder so.

00:21:01: Ja, ja.

00:21:03: Nee, aber also einige Freunde von mir kommen halt so aus der Ecke Freiburg, Süddeutschland, also die Ecke.

00:21:11: Und das ist schon cool.

00:21:13: Also was die so jetzt immer, die jetzt einfach viel, viel schneller da sind.

00:21:16: Wir waren jetzt auch im Kärnten, also im südlichsten Bundesjahr, wir haben schon einfach elf Stunden gebraut.

00:21:21: Schon weit?

00:21:21: Das ist

00:21:22: schon weit.

00:21:22: Kärten

00:21:23: ist der größte Hit.

00:21:25: Ja, nee, das ist falsch.

00:21:27: Schiefern.

00:21:28: Aber wie geht das denn mit dem Kärtenlied?

00:21:29: Von der Körtsberghöhle

00:21:32: bis zum Wörtersee.

00:21:35: Kärten ist erwahnsinn.

00:21:38: Kärten find ich schön.

00:21:42: Super, ja.

00:21:43: Der musikalische Folge heute.

00:21:45: Ja, genau.

00:21:47: Also deswegen, ja.

00:21:48: Lustig,

00:21:49: ganz kurz.

00:21:49: Ich hab mal, das war noch immer eine Hilfsong-Phase, also vor neun Jahren oder so.

00:21:54: Hilfsong für alle Schwestis, die das nicht wissen.

00:21:56: Das ist so eine freikäschliche Christengemeinde.

00:22:01: mit Gründungen in Australien und gibt es aber auch in Deutschland an verschiedenen Standorten.

00:22:05: Anyways, da war ich dann sehr in dieser Phase von, nein, ich werde auf jeden Fall kein Sex vor der Ehe mehr als es war.

00:22:11: Da war

00:22:11: der Zugang schon abgefahren.

00:22:15: Also dann mit dem Nächsten.

00:22:17: So.

00:22:17: Und anyways.

00:22:18: Einmal ist kein Ball.

00:22:23: Dann war ich nämlich auch auf so einer christlichen Dating-Plattform.

00:22:27: Ganz skurril irgendwie auch.

00:22:29: Weil ich dann ja einen tiefgläubigen Christen mir auch irgendwie meinte, suchen zu müssen.

00:22:34: Ja, und da hatte ich dann mit einem auch irgendwie Kontakt, der aus Kernten kam.

00:22:37: Stimmt mal vor.

00:22:38: Weil ich jetzt vielleicht schon so einen Kernten verheiratete.

00:22:41: Ja.

00:22:41: Mit Lollek und Bollek im ... Wie sagt man denn?

00:22:44: In der Tracht.

00:22:45: Ja.

00:22:45: Hätte auch ein Leben vor der sein können.

00:22:47: Hätte auch was.

00:22:47: Na ja.

00:22:48: Habe ich dann doch für einen anderen Weg entschieden.

00:22:52: Ja, anyways.

00:22:53: Also okay, du müsst jetzt nicht unbedingt mit einem Skigebiet wohnen.

00:22:56: Nee.

00:22:57: Du?

00:22:59: Ich würde lieber mehr wohnen, habe ich mir überlegt.

00:23:01: Aber ich meine, mich nervt das immer, wenn alle Leute sagen, oh, Mühnchen, das Mühnchen.

00:23:06: Aber es ist schon geil.

00:23:08: Weil du hast... Oh, fuck you.

00:23:11: Oh, die Kasse klimpert.

00:23:13: Weil du bist ja super schnell, irgendwie am Lager Major.

00:23:17: Also so Richtung Südeuropa hast du relativ schnell.

00:23:22: Aber auch die Berge, schon sehr kühler Standort, muss man sagen.

00:23:25: Also ich glaube, ich würde mir wünschen... Ein bisschen mehr Nähe zu haben zu südeuropäischen

00:23:32: Gefilgen.

00:23:33: Aber ich hätte schon noch gerne Monte Imare.

00:23:36: Also ich glaube, ich hab beides.

00:23:39: Naja, hier ist natürlich auch den Blücherpark.

00:23:42: Das ist

00:23:43: das Wasser,

00:23:43: den Aachener

00:23:45: Weyer

00:23:45: und den Rhein.

00:23:46: Genau.

00:23:47: Und am Aachener ist auch ein bisschen hügelig.

00:23:51: Gönnz

00:23:52: höchster Berg.

00:23:53: Was war schon mal dein Klicken mit?

00:23:54: Das ist ganz süß.

00:23:56: Weil letztes Jahr mal so ein Date, auch ganz Korea, die übrigens auf

00:23:59: dem

00:24:01: Montetrödelöl bestiegen.

00:24:03: und dann meinte der, er bringt so Picknick mit und was er mit hatte, war eine Tafel Milker Schokolade, die dann ganz großzügig angebrochen hat.

00:24:11: Ohne Getränk?

00:24:12: Ja.

00:24:13: Weder so ein Stück Milker Alpen voll Milch.

00:24:16: Ich glaube kein

00:24:17: zweites Date, oder?

00:24:17: Ähm,

00:24:19: nee.

00:24:20: Nee.

00:24:21: Nee, da ist kein Spark übergesprungen,

00:24:23: sage ich.

00:24:24: Aber der Monte Trödel, der war schön.

00:24:25: Was ist denn dein Peak?

00:24:30: Jetzt ein ganz recent Peak.

00:24:31: Ich war Sonntagabend kurz in Osnabrück, weil ich das Auto wegbringen musste wieder.

00:24:39: Das hatte ich mir ausgeliehen.

00:24:40: Und ich war eigentlich schon richtig müde, weil ich ja Frühsticht hatte und eine lange Fahrt noch aus der Brücke hatte und so weiter und so fort.

00:24:45: Hat mich dann aber dann noch entschieden, zu Oma zu fahren.

00:24:48: Und dann war er einfach richtig süß.

00:24:50: Sektchen getrunken und ein bisschen gelästert und erzählt und das fand ich wieder richtig schön.

00:24:56: Nachher mir gedacht, manchmal ist es schade bei mir, dass ich so eine im Vorfeld soziale Wie benennt man das?

00:25:07: Unlust.

00:25:08: Unlust, ja.

00:25:09: Unlust.

00:25:09: Oder das ich halt im Vorfeld so denke, voll anstrengend da jetzt nachher.

00:25:13: Aber wenn ich dann da bin, ist es immer so richtig schön.

00:25:15: Und auch danach denke ich mir richtig wertvoll, dass ich das gemacht

00:25:17: habe.

00:25:18: Aber im ersten Moment, weil Papa so anrief und fragte, ob ich dann Lust hätte oder mir vorgenommen hätte, noch zur Oma zu fahren.

00:25:23: Weil ich so, das auch noch.

00:25:25: Und das ist ja gar nicht gegen sie persönlich gemeint.

00:25:27: Einfach so vom, weiß nicht.

00:25:30: Aber ja, das war richtig schön.

00:25:33: Und mein Pit, da hab ich gleich zwei.

00:25:36: Einmal zum Thema gesunde Ernährung.

00:25:38: Ich habe ja manchmal sowas von keine Disziplin beziehungsweise so komische Attacken von, na ja, dann ess ich das jetzt schnell weg.

00:25:48: Weil

00:25:49: du hattest aus Österreich ganz lecker, so Zimtschnecken mitgebracht und mir davon auch noch eine gespendet.

00:25:55: Hose mariert für uns gebacken.

00:25:57: Ganz süß.

00:25:57: Ja.

00:25:58: Und die wollte ich dann heute Morgen auf dem Weg im ... Zum Büro mitbringen.

00:26:04: Zum Büro ist auch irgendwie, egal, zur Arbeit.

00:26:07: Und heute mir überlegt, dann könnte ich einfach das Team für jeden so ein Stückchen abschneiden, dann können wir ja alle so eine österreichische Zimtschnecke genießen.

00:26:14: Auf dem Weg zum Auto, das war ein Fußweg von fünf Minuten, habe ich das ganze Ding alleine gegessen.

00:26:19: Ja,

00:26:19: heute Frühstück.

00:26:21: Das war viel zu viel, danach haben wir fast latent ein bisschen übel.

00:26:24: Komplett, das war einfach mit so einem Zucker überzogen und

00:26:27: so.

00:26:27: So einem Viertel nach achtmorgen.

00:26:30: Und das ist so... So doof, unnötig, aber ich hab dann schnell so ein, ja gut, also fürs Team ist es auch ein bisschen lebsch, weil da hätte jeder so ein, weiß ich nicht, Esslöffel große Stück gekriegt, ist auch ein bisschen sehr wenig, wir sind ja elf Leute oder was.

00:26:44: Und da hab ich es so angefangen und dachte so, ja gut, das esse ich jetzt ja auch auf, weil was soll ich das jetzt noch wieder ins Auto legen oder wieder verpacken oder so.

00:26:53: Aber ich weiß gar nicht, was das dann für ein... Komisches ding ist, weißt du.

00:26:58: Also einfach schade und unnötig, weil es ist ja auch nicht so ein Genießen oder geil, gönnen wir jetzt sowas richtig?

00:27:08: Super.

00:27:10: Also das genau, war so ein bisschen auch Mensch Jenny.

00:27:13: Ja,

00:27:15: muss man mal kümmer psychologisch ran, dann?

00:27:17: Ja, weiß es.

00:27:21: Und mein anderer Pit war... Literally vor zwei Stunden,

00:27:25: weil alles heute passiert.

00:27:27: Stimmt, ein Pit Day.

00:27:29: Ja, was alles über mich ist Dramatisches.

00:27:31: Ich hatte Stalldienst und es ist ja wirklich hier optisch sehr schön.

00:27:35: Es hat geschneit.

00:27:36: Das ist eine wunderschöne Winterlandschaft.

00:27:38: Aber dann Steildienst ist richtig abgefuckt, weil diese doppeligen Pferde-Apple sind ja dann gefroren.

00:27:43: Das heißt, du musst mit so einer Schippe, die da erst mal wegkratzen,

00:27:46: die frieren am Boden fest.

00:27:47: Ja, ja.

00:27:49: Und das ist erst mal super anstrengend.

00:27:50: Dann muss man so eine kleine Rampe hochfahren mit der voll beladenen Schubkarre, wo ich auch schon das Gefühl hatte, ey, ich... hier gleich um.

00:27:58: Das ist

00:27:58: nie gut, das ist mehr auch schon passiert.

00:28:00: Ja, ich hatte insgesamt fünf Karren, das ist auch recht viel.

00:28:03: Und man muss sich ja trotzdem warm klein, ich hatte also meinen super coolen Schneeanzug an, indem mir dann bei der körperlichen Schufterei aber viel zu warm wurde.

00:28:11: Und dann schwitzt man irgendwie so, dann kriegst du aber so ein Schneeanzug nicht aus.

00:28:14: Und dann hatte ich so einen richtigen Rand auf diese Pferdeinfluencer innen, die jetzt irgendwelche tollen romantischen Videos posten, wie sie Im Galopp mit ihren Pferdchen über schneebedeckte Felder flitzen und ich die scheiße Schuckkarinus.

00:28:31: Dazu ja, zeig doch mal diese Realität, die Bittchen.

00:28:34: Das machen die nicht selber.

00:28:35: Ja, wahrscheinlich

00:28:35: nicht.

00:28:36: Das sind die Rangestellten für.

00:28:37: Ja, weil die dann siehundert Euro Steilgebühren dafür bezahlen.

00:28:39: Ja, dann habe ich mich da richtig reingesteigert in so ein Eis.

00:28:43: Also Fake und nö.

00:28:45: Naja.

00:28:47: Aber ich habe es auch überstanden und dann war es eigentlich auch ein schönes Gefühl, weil jetzt bin ich ja sportlich schon ausgelastet.

00:28:51: Ja wirklich,

00:28:52: ein friediges Workout.

00:28:53: Das

00:28:53: sage ich dir.

00:28:54: Ja.

00:28:54: Was war denn dein Pit?

00:28:56: Ich habe auch tatsächlich, also ich habe mehrere, wenn man so möchte, einen habe ich im Prinzip auch heute erlebt, weil ich glaube, ich habe hier schon mal durchklingen lassen, dass ich immer wieder mit gewissen Magen-Darm-Problemen zu kämpfen habe und hier auch eine gewisse Ibero-Gast-Abhängigkeit habe.

00:29:11: und jetzt vor Kurzem dachte ich mir mal so, okay, das sollte man bald mal.

00:29:14: Fällt das auch in Reitungsdarm?

00:29:16: Ja, das hat man aber ein normalerweise erst mit sechzig oder

00:29:18: so.

00:29:18: Nein, das haben doch viel früher, hatte ich hier Laura Larsen auch?

00:29:22: Nee,

00:29:22: die hat Moroskop oder gesagt.

00:29:23: Das ist das

00:29:23: doch.

00:29:24: Nee, darauf wurde ich getestet, das habe ich nicht.

00:29:26: Okay, gut.

00:29:27: Jedenfalls müssen wir jetzt doch gar nicht übermäßig ausschmerken, das ich habe.

00:29:30: Jedenfalls.

00:29:32: Die hat meine Ärzte da irgendwas getestet, das war alles negativ, ist so schön.

00:29:37: Und jetzt kam sie auf die Glorahidee, das ist auf jeden Fall schon mal auch als Startpunkt.

00:29:40: gut wäre, wenn ich so ein bisschen meine Ernährung umstelle.

00:29:44: Weniger rauchen.

00:29:44: Ich glaub, das ist ein großer Hasdack.

00:29:46: Ich hol überhaupt nicht viel,

00:29:47: bitch.

00:29:49: Weiter?

00:29:50: Ja.

00:29:52: Dieses Knusperhäuschen hier, das ist so brettart.

00:29:54: Das kannst du wirklich, kannst du jemandem mit erschlagen.

00:29:57: Hier hat so ein ganz süßes Knusperhäuschen gebaut.

00:30:00: Du hast jetzt

00:30:00: eine Pause.

00:30:02: Ich weiß, dass die ganze Zeit, ich hab schon ganz klebrige Finger.

00:30:04: Aber erst ist jetzt eigentlich ein Zementstein.

00:30:07: Egal.

00:30:07: Sieht

00:30:07: schon aus.

00:30:08: Hättest du

00:30:08: halt weiter von deiner Flitze, Kaki.

00:30:11: Ich wollte nur damit sagen.

00:30:12: Jedenfalls soll ich jetzt morgens so flohsam, chia samm und wie heißt das andere Gedöns?

00:30:18: Voll gut.

00:30:19: Leinsam.

00:30:19: Ja,

00:30:20: soll ich nehmen.

00:30:22: Und die muss man ja so einweichen.

00:30:25: Find ich nicht.

00:30:26: Doch, da steht

00:30:26: da extra something.

00:30:27: Das hängt ja vielleicht bei dir auch rein.

00:30:30: Die soll man am besten, hab ich gehört, über Nacht einweichen lassen.

00:30:33: Es reichen aber auch ein paar Stunden.

00:30:34: Du kannst ja aber was an Chia Pudding machen.

00:30:36: Ja.

00:30:37: Du, ich hab da Rezept.

00:30:39: Ja, okay, tschuldigung.

00:30:39: Jedenfalls

00:30:40: habe ich das den ganzen Obrichterz höre ich heute dann gemacht, die diese gedöntzlichen Wasser aufgeweicht und das ist ja so eklig.

00:30:49: Glipprig, ne?

00:30:50: Ja, weil es wird so schlonzig, schleimig.

00:30:52: Weißt du mal, wie gewisse Dinge, naja.

00:30:54: Ja.

00:30:57: Was

00:30:57: hat der runtergekriegt?

00:30:59: Naja, ich habe es mir dann auch schön, denn hier ein bisschen quark, mit Müsli und ein bisschen viel.

00:31:04: viel, viel Erdnussmus und so gemischt.

00:31:06: Und probiert, der Konsistenz auszuweichen.

00:31:08: Aber also die Vorstellung, dass ich das jetzt zwei Wochen jeden Morgen essen muss, das bereitet mir schlechte Laune.

00:31:13: Aber du musst dann Chia und Lein sammeln zusammen.

00:31:16: Ich hab so ein Kombi-Pack.

00:31:17: Boah.

00:31:17: Die.

00:31:18: Das war dem.

00:31:19: Echt, ja?

00:31:20: Ja.

00:31:20: Zusammen gemischt schon.

00:31:22: Boah.

00:31:22: Chia, Leim und Humph.

00:31:23: Oh, gut.

00:31:25: Aber ja, was ich richtig lecker finde, schweißt du, das ist auch ein kleiner Tipp.

00:31:30: Nein, also ein kleines Rezeptideechen.

00:31:33: Hält sich lecker wirklich.

00:31:34: Wenn du abends dir Joghurt, Chia, Samen und gefrorene Himbeeren zusammenmixst, das dann in den Kühlschrank und dann für den nächsten Morgen.

00:31:43: Das ist ganz toll lecker.

00:31:44: Oder auch ein bisschen Zitronen.

00:31:46: Aber nehmen

00:31:46: die dann genug Feuchtigkeit dazu zu sagen, ob also reicht es, das im Joghurt aufweichen zu lassen.

00:31:51: Also ich habe das immer so gemacht.

00:31:53: Ein Maßstab ist.

00:31:55: Na ja, bin ich nicht, aber... Ich hatte nie Verstopfungen oder ähnliches dadurch.

00:32:00: Ich glaube, das Wichtige ist halt, dass du natürlich jetzt nicht fünf Esslöffel auf einmal nutzt, nicht zwei Summon.

00:32:05: Genau.

00:32:06: Und dass du natürlich trotzdem auch gut Flüssigkeit zu dir nimmst.

00:32:09: Ich glaube, dass sie lieber quälen.

00:32:10: Ich habe mich da in Chachapities Anweisung.

00:32:12: Naja, jedenfalls ist das, das ist schon ein gewisser Pit für mich, dass ich das jetzt hier über einige Wochen konsumieren soll.

00:32:19: Ja, aber das kannst du wirklich dir schön variieren.

00:32:22: Das ist übrigens ganz süß, das finde ich ganz goldig bei ältere Menschen, dass die, wenn die über Essen und Rezepte sprechen oder auch wie man Dinge kocht, immer schön sagen.

00:32:30: Das kannst du dir dann schön anbraten.

00:32:32: Dann kannst du das schön in den Ofen machen.

00:32:34: Ganz süß.

00:32:34: Heute im Wartezimmer bei meiner Herzen habe ich wirklich gefühlt, dass ich jetzt in so ein Kölchens Hit komme.

00:32:38: Weil

00:32:38: es war irgendwie, also alle diesen Wartezimmer kannten sich.

00:32:43: Und ich war supergerettiert, weil, also jedes Mal, wenn jemand Neues reinkam, so, oh Herbert, hör mal, ne, frohes Neu, was machen die Kinder?

00:32:51: Und ja, ja, so,

00:32:52: hä?

00:32:53: Die Patientinnen dann, oder?

00:32:54: Ja,

00:32:54: warte ich mal.

00:32:55: Also neben mir ist da so ein kulturelles Ehepaar, die haben sich so laut unterhalten, die haben sich so laut

00:33:01: unterhalten,

00:33:02: die sagen so, oh Leute, aber die waren irgendwie ganz süß.

00:33:05: Dann kam ein anderer Mann rein, der war so, weiß ich nicht, fünfzig, den kannten die direkt, da war jemand machen, die älstern und so.

00:33:11: Hä?

00:33:12: Und dann ist da noch eine Person rein, die kannte sich auch.

00:33:15: Die haben es dann aber auch wirklich über so Themen unterhalten.

00:33:17: Wie meint sich das aus so einem Theaterstück oder so?

00:33:22: So vorher war ich so, ich bin jetzt nicht so, dass ich auch in Rente.

00:33:24: Ja, nee, ich auch.

00:33:26: Also ich war irritiert, weil offensichtlich ich kannte niemanden.

00:33:29: Komisch.

00:33:30: Aber du warst auch neu in der Praxis.

00:33:31: Gehst du jetzt einmal die Woche, dann kennst du die auch?

00:33:33: Ja, wahrscheinlich.

00:33:35: Ja,

00:33:35: so ein Treff dann auch, ne?

00:33:37: Ja, weiß ich nicht.

00:33:38: Oder es ist so ein Nippesding.

00:33:39: Die alle dahin gehen.

00:33:40: Das ist auch die Fehlpraxis.

00:33:42: Ja, süß.

00:33:43: Also auf der Abwehr das auch süß, aber um acht Uhr morgens hatte ich auch zwischendurch ein bisschen ein... Uff.

00:33:49: Ja.

00:33:49: Ja.

00:33:50: Und dann... Lähl

00:33:52: ich noch ganz kurz was zu deinem Schier und leinsam Thema sagen.

00:33:54: Ach so, ja, gerne.

00:33:55: Du kannst dir das ja wirklich schön herrigen.

00:33:58: Dass du wirklich variierst.

00:33:59: Weil wenn du das jetzt zwei Wochen lang pur jeden Morgen, ich glaub, dann kommt's wirklich oben wieder raus.

00:34:04: Nee, ich

00:34:04: mische das ja mal in den Quark oder hinweg.

00:34:05: Ja,

00:34:06: aber dass du dann den Quark ja vielleicht auch mal mit Himbeeren, mal mit ein bisschen Äpfelchen.

00:34:11: Ich mag ja so ungern o.

00:34:13: Ja, dann machst du da Kohlrabi rein.

00:34:14: Keine Ahnung.

00:34:15: Aber weißt du, mit den Beinen?

00:34:16: Du kannst es ja auch als Rohkost Quark machen.

00:34:19: Herzhaft an.

00:34:21: Bisschen mit Mörchen.

00:34:22: Schön.

00:34:24: Schön, man sieht ein gelber Shit, ey.

00:34:27: Wie

00:34:27: meine Stulle.

00:34:30: Ja, was war das andere?

00:34:33: Das ist nicht unbedingt

00:34:34: ein

00:34:35: klassischer Pit, aber ich hatte im Urlaub, habe ich gestern schon erzählt, zwei Situationen, wo ich wieder gemerkt habe, ich bin noch kein vollwertiger wachsender Mensch.

00:34:44: Vollwertig bis auf jeden Fall.

00:34:45: Ja,

00:34:46: sagt man das denn.

00:34:47: Ausgereift.

00:34:48: Ausgereift der wachsender Mensch.

00:34:50: Aber die anderen sechs der Truppe auch nicht, das habe ich wiederum beruhigt.

00:34:53: Weil, also folgende Situation.

00:34:56: Wir mussten jeden Tag, weil wir ein bisschen außerhalb gewohnt haben, mit dem Auto zum Skigebiet fahren.

00:35:00: Und wir hatten uns vorher immerhin informiert, dass man mit einem gültigen Skipass und derzeit da kostenlos die Parkplätze nutzen kann.

00:35:06: Das heißt, wir sind jeden Tag mark, da ganz self-confident, schön P-Eins vorne direkt am Lift, haben uns eingestellt, jegliche Schüler, die da standen von wegen Parkgebühren und so weiter, ignoriert, weil wir hatten ja einen Skipass.

00:35:19: Ich glaube, an Tag vier hatten wir irgendwann dann mal die geistreiche Erkenntnis, Moment, woher wissen die denn, dass dieses Auto, was da Parkenschiebpass hat?

00:35:28: Sieben Leute!

00:35:29: Die eine Master, die andere, das fertige Polizist.

00:35:33: Keine

00:35:34: Sekunde darüber nachgedacht.

00:35:36: Ja.

00:35:37: Turns out, man hätte jeden Tag nach dem Skifahren zum Automaten gehen müssen, sein Kennzeichen eingeben und den Skiperscannen.

00:35:43: Ansonsten kostet das pro Tag hundertzwanzig Euro.

00:35:47: Weil es zwei Autos.

00:35:49: Das heißt, wir mussten ganz klein laut bei der Bergbahn dahin gehen und sagen, ja, wir sind da ein bisschen düsselig.

00:35:55: Wir haben die acht Schilder, die hier offensichtlich hängen, ganz mal gekonnt ignoriert.

00:36:00: Könnte das vielleicht irgendwie noch rückgängig machen.

00:36:02: Und die waren zum Glück super lieb.

00:36:03: Und meinen noch, ja, sie können das wahrscheinlich noch mit der externen Parkfirma, die es auch noch ist, regeln.

00:36:09: Und dann haben wir das so.

00:36:11: Passte auch wohl alles hoffentlich.

00:36:13: Aber da habe ich auch gedacht, also wie bräßig kann man sein.

00:36:15: Stell dir vor, uns wäre das in diesen sieben Tagen nicht aufgefallen.

00:36:18: Dann hätte schön Fadern, auf denen das Auto läuft, eine Rechnung über... ...sehundert Euro begrenzt.

00:36:27: ...sehn Tage lang für hundertzwanzig Euro irgendwo gepackt

00:36:30: hat.

00:36:30: Hundertzwanzig Euro am Tag?

00:36:33: Ja, also das Gebühr.

00:36:34: wenn du das nicht bezahlst.

00:36:36: Ach so, okay.

00:36:37: Ja, aber trotzdem krass.

00:36:38: Ja, die wollen natürlich vorhin dann, dass die Leute packen, die es nicht sollen.

00:36:41: Ja, verstehe ich auch.

00:36:43: Ja, ist natürlich wirklich bräsig.

00:36:44: Gut, dass ihr noch drauf gekommen seid.

00:36:45: Wer richtig ärgerlich gewesen hätte, der ist wirklich schon dann bei Abreise erst gemerkt.

00:36:49: Gleichermaßen habe ich gedacht, naja, es hätte ja auch so sein können, dass man schon bei Buchung der Ski Passes irgendwie ein Auto-Kennzeichen mit angeben muss.

00:36:56: Ja,

00:36:56: mehr nicht.

00:36:58: Ja, also.

00:36:59: Ja, genau, aber hätte ja so sein können.

00:37:01: Also als Erklärung, warum vielleicht keine von euch darauf gekommen wäre.

00:37:05: Naja,

00:37:05: wir haben einfach zusammendreiche Hinzellen.

00:37:08: Und dann Moment Nummer zwei, wo ich kurz davor war, um vier Uhr nachts Papa anzurufen.

00:37:13: Wir sind um vier Uhr nachts losgefahren nach Hause und wie eben schon erwähnt, wir hatten in diesen Sechs Ski-Tagen nicht ein einziges Mal Neuschnee.

00:37:21: An unserem Abreisetag hat es sehr doll geschneit.

00:37:26: im Dunkeln, bei Schnee auf der Autobahn, ich schon nicht so super.

00:37:30: Und dann hatten auch beide Autos, weil kollektiv Versagen anscheinend, die Thematik, dass es die Scheibe von außen die ganze Zeit so krass zugefroren ist.

00:37:40: Also nicht nur so beschlagen, sondern wirklich so zugefroren.

00:37:43: Frozen.

00:37:43: Frozen.

00:37:44: Frozen Dirty.

00:37:46: Und das war wirklich nicht so cool.

00:37:48: Also ich bin gefahren und hatte zwischenzeitlich wirklich so ein... Gut, dass ich irgendwelche Lichter erkenne, Moment.

00:37:57: Und ich dachte, es kann doch nicht sein, wie mit Wischwasser gearbeitet und so weiter und so vor.

00:38:01: Ja, dann auch der Chatchy Beauty gefragt, der natürlich auch das Rätselsösung hatte, nämlich, dass der Frostschutz im Wischwasser vermutlich leer ist.

00:38:10: Düsseldicht, wenn man in Shio-Lop fährt.

00:38:12: D.h.

00:38:12: wir mussten dann erst mal schön in der nächsten Tanke das auffüllen.

00:38:16: Und dann ging's.

00:38:19: Siehe Tacht.

00:38:21: Ja, aber ihr habt es herausgefunden.

00:38:23: Das

00:38:23: stimmt.

00:38:23: Ist das, weil du alles ein Learning?

00:38:24: Ja.

00:38:25: So

00:38:25: kann man das natürlich auch abzeichnen.

00:38:26: Und jetzt fürs Nächstes Jahr wissen was vermutlich.

00:38:29: Ja.

00:38:30: Aber,

00:38:32: ja.

00:38:33: Und die Selbstwirksamkeitserfahrung ist, dass ihr das alleine, also mit ChatGPT, aber herausgefunden habt und eben nicht abhängig war, von Papi oder ähnlichen Pässe.

00:38:46: Ja, stimmt.

00:38:47: Ja.

00:38:47: Und dann ... Da ich darfst du auch mal wieder was reden, aber ich bin gerade im Flow.

00:38:51: Ich hab noch

00:38:52: ein...

00:38:53: Ich würde nicht sagen, es ist ein klassischer Detektiv Dump, es ist eher ein Lifehack.

00:38:56: Okay.

00:38:57: Aber auch sehr nischig, weil es eigentlich nur Wintersportlerinnen betrifft.

00:39:01: Na ja.

00:39:01: Na gut, so wenige sind das ja gar nicht.

00:39:03: Vermutlich

00:39:03: nicht.

00:39:04: Also sind

00:39:04: dieses ja auch alle gefühlt im Winterurlaub, oder?

00:39:06: Ja, das macht doch einfach Spaß.

00:39:07: Ja, ist auch cool, ich gönne das ja auch jeder Person.

00:39:09: Aber die ganzen Instagram-Stories, siehst aber nur noch Schnee und Abraschi.

00:39:14: Na ja, so schön.

00:39:14: Das

00:39:14: haben wir fast gar nicht gemacht.

00:39:16: Okay.

00:39:17: Sehr wenig Alkohol betrunken.

00:39:18: Ja, ist auch löblich.

00:39:21: Naja, jedenfalls.

00:39:22: Es gibt das Szenario, das so wie wir das Jahr hatten, es kein Neuschnee gibt auf natürliche Art und Weise.

00:39:28: Das heißt, die beschneiden die Pisten künstlich.

00:39:32: Und dann kann es manchmal passieren, dass wenn wir das auch tagsüber machen, du halt durch so eine Schneekanne oder sozusagen durchfahren musst.

00:39:38: Also durch den Kunstschnee, der aus der Schneekanne oder ausgeschüttet wird sozusagen.

00:39:42: Also wie so ein Schneesturm.

00:39:44: Ja, das ist so, ja, nein, so schlimm ist es nicht.

00:39:47: Aber du fährst halt einmal durch so ein ...

00:39:49: Shit!

00:39:50: Ja.

00:39:51: Und dadurch, dass es halt so ein komischer Kunststeh ist, finden ... wie sagt man das?

00:39:58: Bilden sich auf deiner Skibrille wie so ganz kleine Eiskristalle.

00:40:01: Oh.

00:40:02: Und die kriegst du nicht mehr von der Brille ab, so easy.

00:40:05: Auf jeden Fall.

00:40:05: Weil

00:40:06: das halt nicht nur so beschlagen ist, sondern halt viel beim Auto, halt so richtig festgefroren.

00:40:11: Ja.

00:40:11: Dann sieht man Kacke.

00:40:12: Ja.

00:40:13: Und ich wusste nie, wie man das dann wegkriegt.

00:40:16: Weil du kannst halt nicht einfach nur mit deinem Jackenärmel oder so drüberbeschnitten, bringt gar nix.

00:40:21: Und dann wurde mir im Urlaub erklärt, dass man kurz den Handschuh auszieht und mit der Handfläche auf die Brille, so wie man sieht, die Augen zu halten.

00:40:30: Wäre man Pferd dann?

00:40:31: Nein,

00:40:31: im besten Fall hältst du einmal an.

00:40:33: Aber theoretisch ist das auf Ihrer Fahrt.

00:40:35: Weil im besten Fall hat eine Hand natürlich eine gewisse Körpertemperatur und die bringt es dann innerhalb von wenigen Sekunden zum Schmelzen.

00:40:42: Und dann siehst du, wie es auf der Brille schon ist.

00:40:44: Ja, also wenn

00:40:45: du das Gefühl hast, ich habe jetzt gerade diese kleinen Kunstschereizkristalle auf der Brille, ich sehe nichts mehr.

00:40:50: Musst du kurz anhalten, Handschuhe aus, zwei Sekunden wie auch immer die Hand auf die Skibrille.

00:40:56: Dann taucht deine

00:40:57: Hand

00:40:58: selber auf.

00:40:59: Toll.

00:41:00: Und dann kannst du immer jüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüü.

00:41:11: So, lehne ich mich jetzt mal wieder zurück.

00:41:12: Jetzt

00:41:14: kommt meine Ukulele ins Spiel.

00:41:16: Du hast ja bestimmt eine Schwester-Frage vorbereitet.

00:41:18: Ja,

00:41:18: hab ich auch.

00:41:19: Echt?

00:41:19: Also ich hab eine Frage an dich.

00:41:20: Ja.

00:41:21: Im Schwestern-Kontext.

00:41:25: Musst du nicht ja mit der anderen Hand auch irgendwas drücken?

00:41:28: Keine Ahnung, wie das geht.

00:41:29: Das ist nicht meine Gitarrenunterricht.

00:41:32: Hier noch mal ein Akkord.

00:41:36: So,

00:41:43: wirklich sehr begabt.

00:41:44: Sehr schön.

00:41:45: Ja.

00:41:45: Jetzt im Gitarrenunterricht auch so asozial.

00:41:47: Da habe ich mit einer Freundin damals gemacht, wir wollten eigentlich Hannah Montana werden.

00:41:50: Das war voll die Zeit.

00:41:51: Als du.

00:41:52: Weil ich fand das immer so cool, wenn Hannah dann, also in der Serie, mit ihrer Gitarre auf der Terrasse saß und F-W-E-W-E-R-A-Movie

00:41:59: singst.

00:42:00: Sehr

00:42:00: viel diese Folgen.

00:42:01: You be the wild guy.

00:42:03: Ja, und das war nicht so toll, als wollte ich auch.

00:42:05: Und da haben wir so Gitarrenunterricht genommen.

00:42:07: Dann fanden wir immer ziemlich langweilig den Typen irgendwie.

00:42:09: Also den Gitarreninstructor.

00:42:11: Da haben wir dem einfach immer so gesagt, ja, das Lied.

00:42:13: das Lied, da hat ihr dem auch so rausgesucht.

00:42:15: und dann, weil das war so asozial auch, dass unsere Eltern dafür Geld gezahlt haben, so dumme Bitches waren wir einfach, haben wir dann vorher uns noch ein schönes Eis geholt und sind dann mit dem Eis zu dem Unterricht und waren so, ja wir können jetzt gar keine Gitarre spielen, wir haben ein Eis in der Hand und dann haben wir das so genüsslich unser Eis da gegessen, während der die ganze Zeit irgendwelche Liedertexte ausgedruckt hat, weil wir immer gesagt haben, ja das Lied vielleicht noch, also ja das vielleicht aber auch noch,

00:42:39: auch für ihn vielleicht verdientes Geld.

00:42:42: Ja, schon aber auch irgendwie frustrierend.

00:42:44: Weißt du, dann kommen dann so überengagierte Eltern, die sagen ja, unsere Kinder sollen hier jetzt Gitarre lernen.

00:42:48: Und dann kommen dann so... Da waren wir dann, wo ihr ja gar nicht so jung, dreizehnviertzehn oder was.

00:42:54: Naja, auch das ist eine Schandhart meiner Jugend.

00:42:58: So, ich weiß die Frage, willst du anfangen?

00:43:00: Ja,

00:43:01: kann ich gerne machen.

00:43:04: Ich hab bei dem Thema, wir sind ja gerade so ein bisschen im Bereich Urlaub und so.

00:43:08: Und ich habe mich gefragt, das ist eine Doppelfrage.

00:43:12: A. Was war für dich, so in einer Kindheit, Jugendlich, wie auch immer, immer so der schönste Familienurlaub?

00:43:20: Und Frage B. Was würdest du, wenn du jetzt perspektivisch eigene Familie hast, auf jeden Fall auch an Urlaub machen wollen?

00:43:30: Also wir beiden dann.

00:43:31: Genau.

00:43:32: Wo fahren wir nächstes Jahr hin?

00:43:33: Das ist eigentlich meine Frage.

00:43:34: Für zwei Königspudeln muss er hundege rechtern sein.

00:43:40: Na ja, okay, also Frage Nummer... Frage Nummer... Frage Nummer A.

00:43:47: Eins A. Eins A.

00:43:51: Also nochmal kurz vor der Ukulele.

00:43:52: Spassbar.

00:43:53: Also, das schönste in der Erinnerung für mich ist auf jeden Fall Oling Tusev Türkei, weil...

00:44:00: Wollte

00:44:00: ich auch!

00:44:02: Weil ich find das halt mal so harmonisch.

00:44:04: Ich hab da auch so in meiner Erinnerung Mama und Papa als immer sehr entspannt erlebt.

00:44:09: Und ich meine, die haben ja auch dann, kann man mal sagen, Mama hat ja auch durchaus Früh mit Wodka-Lämmen.

00:44:13: Und dann bin ich einfach

00:44:14: so.

00:44:15: Wahrscheinlich, weil die ja für den ganzen Tag...

00:44:18: Komplett, Hacke.

00:44:19: So noch jetzt Hammer.

00:44:20: Ja, aber ist ja fair, das haben wir ja auch so machen.

00:44:23: Wie gesagt, ob ich das nicht mal bei Joko und Klaas keine Termine und leicht einsitze.

00:44:26: Ja, komplett.

00:44:27: Super.

00:44:27: Ja, das ist auch irgendwie ein Zitat von jemandem.

00:44:29: Ja, das von Joko und Klaas.

00:44:30: Nein, das hat doch nicht Joko und Klaas.

00:44:31: Ja, Gott.

00:44:33: Das ist irgendein anderer Typ.

00:44:36: Genau, weil das fand ich immer so, da waren wir als Familie, finde ich, super entspannt.

00:44:39: Dann haben wir auch tolle Sachen gemacht.

00:44:41: Dann auch immer der Besuch in dem ... Banana-Boot.

00:44:44: Banana-Boot.

00:44:46: Boatja.

00:44:47: Und dann immer noch der Besuch bei unserer Bekannten in Zide im Tierheim.

00:44:51: Und das war für mich so richtig rund.

00:44:53: Dann haben wir auch manchmal so andere coole Jugendliche kennengelernt.

00:44:58: Nicht so häufig.

00:44:58: Nicht

00:44:59: so häufig.

00:44:59: Wie waren eher ein bisschen so schlioppe.

00:45:00: Oh, weißt

00:45:00: du noch, da war ich fünfzehn, wo dann dieser Florian oder wie der hieß war.

00:45:05: Darf man Namen eigentlich nennen im Podcast?

00:45:06: Nein, ist ja kein Nachnamen.

00:45:07: Natürlich.

00:45:08: Ja.

00:45:09: Ja, der fand mich so gut.

00:45:11: Und ich zieh ihn aber nicht, weil der war mir zu aufdringlich.

00:45:13: Ich

00:45:14: fand ihn super.

00:45:14: Ich hab ja schon ungefähr jetzt meinen großen Bruder damals angesehen.

00:45:16: Ja, der war auch netter, aber der ist dann ja, ich weiß noch, das fand ich ganz aufdringlich.

00:45:19: Da hat er sogar einmal an unserer Zimmertür geklingelt oder geklopft und wollte irgendwie schon wissen, ob ich schon rauskommen würde.

00:45:25: Dann ist er, Junge!

00:45:27: Chill mal.

00:45:28: Und dann war er ganz süß, hat er mir noch zum Abschied so einen kleinen Zettel gebastelt und hat da so ein I-Heart-U drauf geschrieben.

00:45:36: Aber danach haben wir irgendwie nie wieder Kontakt, das war eine ganz

00:45:38: wundere Flirt.

00:45:40: Aber der hat mich richtig beleidigt, also gar nicht schlimm, aber richtig unfeministisch.

00:45:45: Ich weiß noch, dass ich einen Tag die Beine mal nicht rasiert hatte und dann saßen wir irgendwie da so nebeneinander und er hat da so meine Unterschenke so... gestreichelt.

00:45:55: Und er meinte, du hast aber auch schon wieder stoppeln, musst du mal rasieren.

00:45:59: Mit fünfzehn ist mir das in Erinnerung geblieben.

00:46:03: Komisch, ne?

00:46:03: Das

00:46:03: kenne ich auch heute, ne?

00:46:05: Ja, würde ich auch

00:46:05: schon recht schnell links.

00:46:06: Ganz allergisch drauf regeln.

00:46:09: Na ja.

00:46:09: Du gehst auch deine Beine.

00:46:14: Ja, so auf jeden Fall Tukai und bei dir?

00:46:16: Ja auch, tatsächlich.

00:46:18: Also ich bin ja mittlerweile nicht mehr so Team All Inclusive, glaube ich.

00:46:23: Also in meiner aktuellen

00:46:24: Naturbursche.

00:46:25: Genau.

00:46:26: Ja, weil jetzt das

00:46:27: Campen für mich entdeckt und sowas, ne?

00:46:29: Ja.

00:46:31: Also ich glaube jetzt gerade müsste ich es einfach nicht unbedingt haben.

00:46:37: Aber also so als Familienurlaub, vielleicht ist das auch mal großartig, zumal wir da ja meistens auch im Herbst waren.

00:46:43: Das heißt in Deutschland war oft schon so richtiges Shitwetter.

00:46:46: Und dann einfach nochmal so eine Woche da.

00:46:47: Ja, richtig.

00:46:49: Dann konnte man hier so Spielspiel, jeglichen Sport-Projekt.

00:46:52: Meistens hatten wir auch so ein Hotel mit Rutschen.

00:46:53: Das hob mich ja nach wie vor noch ab.

00:46:56: Also, das muss ich sagen, zehn vor zehn.

00:46:59: Schön,

00:47:00: ne?

00:47:01: Ja.

00:47:02: Man kann ja jetzt wirklich über Allianc Lucif und so sagen, was man will.

00:47:05: Aber so als Familienkonzept, gerade auch für die Eltern, echt mal gespannt.

00:47:09: Ja,

00:47:09: glaub ich auch.

00:47:09: Weil

00:47:10: du musst dich um nichts kümmern.

00:47:12: Die Kinder haben auch cooles Entertainment.

00:47:14: Ja.

00:47:14: Weil nämlich auch um auf Frage B direkt zu antworten.

00:47:19: Ich glaube, tatsächlich, wenn ich jetzt kleine Kinder hätte, dann würde ich vielleicht wirklich mit denen auch einen All-In-Close-Fall machen.

00:47:25: Einfach, um selber auch ab zehn Uhr morgens Wodka-Lemmen trinken zu können und mich danach irgendwie noch massieren zu lassen im Hammam und dann, keine Ahnung, abends zur Show zu gehen.

00:47:37: Weil das ist schon echt entspannt.

00:47:40: Also, ich stelle mir das ja auch total schön bei, zum Beispiel, so einen Urlaub mit ... Ja, jetzt wirklich auch dann mal Hunden und ein Ferienwohnung und so weiter und so fort, aber was du da alles auch mitnehmen musst und dann einkaufen und kochen.

00:47:52: Also das ist ja auch sehr alltagsnah.

00:47:55: Und ich glaube, so ein All-Inclusive Urlaub, da kannst du ja wirklich mal nichts, nichts machen.

00:48:00: Und das ist schon gediegen.

00:48:02: Das stimmt.

00:48:03: Als wir jetzt im Sommer in Frankreich waren, waren neben uns auf dem Campingplatz zwei Familien und die hatten Kinder, ich würde sagen so kaum zwischen fünf und zehn.

00:48:13: Und da hab ich gedacht, das fand ich schon auch sehr cute.

00:48:16: Camping?

00:48:17: Mit Kindern?

00:48:18: Ja.

00:48:18: Das war mein Albtraum, es war ohne Kinder schon mein Albtraum.

00:48:22: Nee, aber die waren auch wirklich so perfekt ausgestattet, ne?

00:48:27: Ja, da stell ich mal die Faktsituation vor.

00:48:29: Die haben wahrscheinlich ne Woche vorher schon angefangen zu planen.

00:48:31: Ja,

00:48:31: aber die hatten auch einfach den Plan.

00:48:33: Weißt du, das waren so richtige ... Die hatten alles.

00:48:37: Aber das fand ich schon, also es hatte bei denen auch einen sehr gemütlichen Wald, weil die hatten natürlich auch so eine schöne Lichterkette und so ein Tisch und so ein Grill.

00:48:45: Und dann, da wo wir waren, es war so pinienwaldmäßig, da konnten die Kinder halt auch einfach komplett frei rumlaufen.

00:48:58: Und

00:48:59: ich glaube alleine.

00:49:01: Ich glaube, es gibt auch so Kids-Animationen und so weiter und so fort.

00:49:05: Das könnte ich mir vielleicht

00:49:07: auch vorstellen,

00:49:09: aber auch nur mit einer anderen befreundeten Familie vermutlich.

00:49:13: Und wenn ich mich nicht so viel um das packen und so kümmern müsste.

00:49:19: Das ist auch klare Rahmenbedingungen.

00:49:21: Aber sonst ist es leider schon...

00:49:27: Was?

00:49:28: Ja, so gerade als Family-Urlaub.

00:49:29: Ja.

00:49:30: So, wir müssen ein bisschen Jeller machen, weil wir kriegen gleich noch großen Besuch.

00:49:32: Ah, ja.

00:49:34: Na ja, dann hau ich noch schnell meine Frage raus.

00:49:35: Ja.

00:49:36: Und vielleicht können wir, ich hab nämlich auch eine Schwesternratfrage.

00:49:40: Kann man mal gucken.

00:49:41: Ja, sonst vertragen wir es auf nächste Woche.

00:49:43: Aber wir schauen einfach mal.

00:49:44: Meine Frage an dich.

00:49:45: Soll ich noch mal mit der Uchulele nähen?

00:49:46: Das war nur für das, genau.

00:49:47: Das war

00:49:48: so schön.

00:49:51: Ist, was hättest du gerne über dich selber mit achtzehn gewusst, was du jetzt über dich selber weißt?

00:50:03: Ich habe an der Blicke gesehen, was du sagen willst.

00:50:04: Kannst du auch sagen, Tauben?

00:50:08: Feel free.

00:50:09: Ähm,

00:50:11: nun ja.

00:50:15: Es begab sich ja zu einer Zeit, bis ich anstehen war, weil ich sehr davon überzeugt eines Tages einen Mann zwar.

00:50:28: Ja, beziehungsweise haltest du ja auch sogar zu der... Nee, zu der Zeit nicht mehr.

00:50:32: Na ja, okay.

00:50:34: Ja,

00:50:34: aber stimmt schon davor.

00:50:36: Ja.

00:50:37: Und dann mich da Köln geringen.

00:50:40: Köln makes you gay.

00:50:43: Na ja.

00:50:43: Und

00:50:44: hab dann ja auch hier angefangen Fußball zu spielen und so weiter und so fort.

00:50:48: Und zu dem Zeitpunkt beim SMS, Grüße geht raus, waren wirklich, glaube ich,

00:50:54: alle.

00:50:55: Bis vielleicht auf einen gewissen Prozentsatz.

00:50:59: Queer oder wie auch immer.

00:51:01: Und da war für mich das erste Mal, dass ich das so krass für mich angefangen habe, selbst zu hinterfragen, was jetzt rückblickend auch ein bisschen absurd ist, weil ich sah, bis ich dreizehn war, aus wie ein kleiner Junge.

00:51:12: Das heißt ja nicht per se was.

00:51:13: Aber ja,

00:51:14: wenn ich, ich habe vor kurzem auch nochmal wieder ein Bild von mir gesehen, da hätte man es ahnen können.

00:51:20: Vielleicht können wir das bei Schwesteres dieses Poses überlegen.

00:51:23: Aber also.

00:51:26: Ja, sagen wir mal, es hätte frühere Anzeichen gegeben, aber man ist ja vielleicht auch so in seiner entsprechenden Bubble und wie man so aufwächst und was man sich ja vielleicht auch auf eine Art irgendwo selber wünscht.

00:51:38: Schon sehr darauf gepolt so, nee, nee, ich nicht.

00:51:42: So.

00:51:43: Naja, jemals habe ich ja in Köln herausgefunden, dass das wahrscheinlich eher eine gewisse Illusion meiner selbst ist.

00:51:50: Und ja, ja, genau.

00:51:56: Im Endeffekt ist jetzt auch nicht schlimm, dass ich das nicht vorher wusste.

00:52:00: Es ist auch nicht schlimm, dass ich Homo bin.

00:52:03: Hier wäre schon schön.

00:52:05: Ja, in der heutigen Zeit denke ich das manchmal schon.

00:52:07: Naja, es ist ja glaube ich, diese

00:52:09: Angst dann nicht mehr reinzupassen, oder auch?

00:52:11: Also wenn du jetzt in dieser Osternrückbubble geblieben wärst oder auch dahin dann schnell wieder zurückgegangen wärst, ist ja vielleicht auch so.

00:52:19: diese Sorge von, boah, jetzt muss ich einen ganz anderen Entwurf für mich leben als den, den ich kenne oder der mir vermeintlich vorhergesagt wurde, wie auch immer, ist ja auch irgendwie vielleicht mehr Anstrengung als... quasi das weiterzuführen, was bisher auch im ganzen Umkreis oder Umfeld so gelebt wurde.

00:52:38: Vor allem, was man ja auch irgendwo, also du hast gesagt, so sein ganzes Leben vorgelebt bekommen hat.

00:52:43: Also ich glaube, hatten wir da vor kurzem darüber gesprochen, dass es wirklich in meinem Bekanntenkreis oder auch irgendwo ja in dem Bekanntenkreis unserer Eltern kein homosexuelles Paar gibt, geschweige denn ein Kind, was irgendwie mit zwei Müttern oder zwei Vätern aufgewachsen ist.

00:52:58: Und ich glaube, und das habe ich nach wie vor, dass Ich da eine gewisse, weiß nicht, ob Sorge fast ein bisschen drüber ist, aber es ist mir vielleicht an einem gewissen Vorbild oder wie auch immer fehlt.

00:53:10: Also jetzt mit dabei, dann kenne ich die einen oder anderen Double Moms.

00:53:16: Und das finde ich auch super schön und so und ich kann mir das auch voll vorstellen.

00:53:18: Aber ich glaube, es hätte mir geholfen, wenn man irgendwie schon mit einer gewissen Normalität in der Hinsicht dahingehend aufgewachsen wäre.

00:53:26: Ja, voll.

00:53:28: Aber...

00:53:29: Ja, das hatte ich auch so, also es ist nicht per se vergleichbar, aber auch mit dem Kennenlernen von Frauen, die jetzt im Alter sind von... vielleicht ungefähr unseren Eltern, die sich gegen Kinder entschieden haben und total erfülltes Leben führen, was ich auch so als Vorbild oder als anderen Lebensentwurf nie kennengelernt habe.

00:53:48: Ich glaube, das ist schon sehr, sehr, sehr wertvoll, wenn man ein sehr vielfältiges Umfeld hat, um verschiedener Lebensentwürfe einfach auch früh kennenzulernen.

00:53:56: Wir hatten ja auch beispielsweise nie in unserem Umfeld jemanden aus dem sozialen Bereich, außer als Lehrer oder so.

00:54:03: Ich glaube, wir haben schon eine sehr... Engstehnige ist jetzt sehr kritisch oder sehr negativ konnotiert, aber in einer relativ einseitige Bubble.

00:54:13: Und da denke ich mir, wie wichtig es wahrscheinlich auch auf eine Art ist, mal so ein bisschen aus deiner Bubble rauszukommen.

00:54:20: Komplett.

00:54:21: Weil, also das habe ich mich ja wirklich manchmal gefragt, was oder wo wäre ich heute, wenn ich nicht nach Köln gegangen wäre.

00:54:26: Habe ich mir ja schon mal doro gesprochen.

00:54:29: Ich habe hier im Podcast ein bisschen detourbiemäßig vor, aber naja, also das ist schon glaube ich einfach so ein bisschen.

00:54:35: dieses Weiß ich nicht, Horizont erweitern, mal andere Leute kennenlernen, aus anderen Verhältnissen oder wie auch immer.

00:54:43: Also

00:54:43: voll wichtig, um auch einfach viel über sich selbst zu erfahren.

00:54:46: Übelst.

00:54:47: Das fand ich auch richtig cool, das hat Mama uns auch immer gesagt und sehr ermutigt, dass wir eigentlich zum Studieren echt woanders hingehen sollen.

00:54:54: Das fand ich auch immer von ihr sehr cool, dass sie uns diesen Schubster auch irgendwo sehr gegeben hat.

00:54:59: Weil sie es halt nicht machen

00:55:00: durfte.

00:55:01: Ja, klar.

00:55:03: Ja, aber schön, Taubel, dass du das rausgefahren hast.

00:55:05: An der Stelle ganz große Filmempfehlung.

00:55:07: Der Film mit Jakota Johnson, M.I.OK, ganz toll.

00:55:12: Da geht es nämlich darum, dass eine junge Frau Ende zwanzig für sich plötzlich erkennt, dass sie vielleicht doch nicht auf Männer steht, wie sie sich selber immer gesagt hat, sondern eher sich zu Frauen hingezogen fühlt, aber extrem damit struggled zu denken, boah, ist es nicht zu spät.

00:55:26: Also hätte ich das jetzt nicht schon längst wissen müssen.

00:55:29: Und wie... Schwierig dann der Weg ist zu sagen, ach so, ich switche jetzt noch mal um, wo jetzt eigentlich alle im Umfeld, Anfang mit Kinder kriegen, heiraten, etc.

00:55:38: Also ein ganz schöner Film.

00:55:40: Ja.

00:55:40: Sehr, sehr empfehlenswert und auch eine Buchempfehlung an der Stelle noch von Eduard Louis Anleitung ein anderer zu werden, wo er sich auch damit beschäftigt in einem Dorf aufgewachsen zu sein, wo er immer dafür versportet wurde, homosexuell zu sein und wie er sich selber da quasi ja rauswindet und bis auch.

00:56:00: finde ich sehr bewegend.

00:56:01: Schön.

00:56:01: Ja.

00:56:02: Sagst du, du auch schnell deins?

00:56:03: Wie bitte?

00:56:03: Sagst

00:56:04: du, du auch

00:56:04: schnell deins?

00:56:04: Ganz schnell.

00:56:05: Ganz schnell.

00:56:05: Ich weiß

00:56:05: nicht, mit achtzehn.

00:56:06: Also ich glaube wirklich, dass ich einfach echt Zeit brauchte und sicherlich auch noch brauche, es ja auch noch nichts abgeschlossen ist, sich selber wirklich kennenzulernen, aber auch für sich herauszufinden, wer und was möchte ich denn sein und wo möchte ich denn hin?

00:56:21: Also auch zum Thema Bubble.

00:56:22: Ich wurde dann ja damals sehr ermutig, BWL zu studieren, was dann nach drei Semestern dann beendet wurde meinerseits.

00:56:35: Ich brauche diese Zeit.

00:56:37: herauszufinden wer möchte ich denn sein und was ist mein lebensentwurf und der muss ja auch jetzt noch nicht fix sein um Gottes willen aber diese illusion von ok du hast die zwanziger jetzt Zeit zum studieren zum job finden zum partner partnerin finden und dann mit dreißig muss es alles abgeschlossen sein das finde ich ist so bescheuert und das hätte ich gerne gewusst dass man sich diese zeit sehr, sehr legitim neben darf und auch muss und immer, natürlich, je nachdem, was ich auch darstellen lässt.

00:57:07: Ja.

00:57:08: Aber ... schön.

00:57:09: Ja.

00:57:10: Gut.

00:57:11: Und das ich auch, glaube ich, das Ding habe ich mir auch in Kulibri tätowiert.

00:57:15: Ich werde niemals die Person sein, die jetzt irgendeinen Job findet, den sie dann bis siebzig Jahre, keine Ahnung, wie lange wir arbeiten müssen, machen wird.

00:57:24: Ich glaube, das bin ich nicht.

00:57:25: Das ist auch okay.

00:57:26: Ja, das ist wirklich okay, ist cool.

00:57:28: Genau.

00:57:29: Ja, Lümmel.

00:57:30: So.

00:57:31: Okay, Schwester, ich glaube, bei den Schwestern Rat machen wir dann einfach nächste Woche.

00:57:34: Jetzt bekommen wir nämlich gleich Besuch, bzw.

00:57:37: du.

00:57:38: Ich mach kleine Waschmaschine an.

00:57:40: Schreibt uns, falls ihr geschwisterliche Fragen habt oder auch Veränderungswünsche oder Kritik oder Lob.

00:57:48: Steht

00:57:48: euch nicht auf ein neueres Plan sozusagen, dass wir hier ab und an jetzt mal Gäste einladen wollen?

00:57:53: Ja.

00:57:54: Ja, ja, ja.

00:57:54: Das ist

00:57:55: eine Karte, die sich bereit erklärt.

00:57:56: Ja, die ist auf jeden Fall dabei.

00:57:57: Die Einladung ist raus.

00:57:58: Sie wird dich im Februar ersetzen, wenn du im Schiurlaub einmal bist.

00:58:03: Ja, das ist schon klar.

00:58:04: Könnt ihr euch auf eine kusinliche Folge freuen, da werden wir nämlich das Geschwister-Thema nochmal ausweiten auf auch Kusin-Beziehungen.

00:58:12: Cool, dass ich da einfach so ausgeladen wurde.

00:58:14: Du bist

00:58:14: nicht ausgeladen, sondern du bist dich da, Ficker.

00:58:17: Du bist dann wieder im Schiurlaub.

00:58:19: Das ist kein Urlaub.

00:58:20: Ja, ja.

00:58:21: Wenn du als Schi-Lehrerin für die Kleindütze.

00:58:25: Das ist aber auch schon ab morgens wahrscheinlich mit deinem Almdoodler-Gin oder was da auf der Piste stehen.

00:58:30: Das ist ja wirklich

00:58:30: ein komplett falsches Eindruck von mir.

00:58:33: Wir haben so

00:58:34: wenig getrunken.

00:58:35: Das lag aber an deiner Gruppe.

00:58:36: Ich fände hier.

00:58:37: Da warst du keine Initiatoren für.

00:58:43: Ja, da ja.

00:58:44: Was du sonst auch wünscht.

00:58:45: oder Anregung oder Abschiedsworte.

00:58:48: Soll ich nochmal einen Abstehen auf der Ukulele?

00:58:49: Das finde ich schön, ja.

00:58:50: Wenn du uns jetzt auch

00:58:51: mit der Ukulele in den Armen begleitest.

00:58:54: Lassen wir uns hier so langsam ausfähen, Schwestis.

00:58:56: Tschüss.

00:58:57: Mach's gut.

00:58:57: Du wirst jetzt die Abschiedsworte sagen.

00:59:01: Mach's gut.

00:59:04: Ich bin jetzt ganz schnell.

00:59:05: Tschüss.

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