Schneckensex & Contemporary

Shownotes

In der 21. Schwesties-Folge sprechen Jenny und Celine über diese Themen: Wie geht es uns oft auf dem Heimweg im Dunkeln oder nachts, insbesondere als Frau, wann hatten wir schon mal Angst um uns selbst und wie gehen wir als Schwestern mit diesen Gedanken um. Wir sprechen außerdem über Sicherheit im Alltag, Hausarbeiten und Zitier-Struggles, dem Hubschrauberflug nach Jennys' Reitunfall und darüber, wie wir mit Standort-Tracking und Ausgehen bei potenziellen zukünftigen Kindern umgehen würden. Dazu: Eine brandneue Kategorie „Fakten mit Gigi“, Serien- und Buchempfehlungen, Sonntag mit Kaffee und Kuchen, Dschungelcamp - schauen wir's oder nicht, eine überraschende Nachricht von einem alten Date, Contemporary Tanzen, Celines Wunsch, Musik zu produzieren, ein Glücksrad-Gewinn und die Frage: Was ist eigentlich la Galette des Rois?

Viel Spaß bei eurem 21. Besuch in der Schwestern-WG!

Schwesties auf Instagram: www.instagram.com/schwesties_

Transkript anzeigen

00:00:05: I get you lose.

00:00:05: Willkommen bei Schwesties.

00:00:06: Dem

00:00:06: Podcast aus der Schwester-MWG mit Jenny.

00:00:09: Und zu Dean.

00:00:11: Hast du auch genug Platz, um das da abzustellen?

00:00:15: Hallo, Gigi.

00:00:16: Willkommen bei Schwesties.

00:00:19: Du sagst, wenn man nicht von der Play drückt, dann sag ich noch irgendwas Unmögliche.

00:00:25: Gerade ich glaube, das hat es noch nicht aufgenommen.

00:00:27: Ich sagte, ich stelle das Mikro mal ganz gerne auf meiner Brust ab.

00:00:31: Als Stabilisation.

00:00:34: Darauf kam der Sitz-Satz, den wir am Anfang gehört haben.

00:00:37: Das ist ja

00:00:37: ja ein Fakt.

00:00:40: Ja, das

00:00:46: ist auch schön.

00:00:49: Ich glaube, wir haben noch nie auf einem Sonntag-Nachmittag aufgenommen.

00:00:55: Das ist schon wild.

00:00:56: Super

00:00:57: wild.

00:00:57: Und gleich gehen wir Kaffee und Kuchen stabilieren, da freu ich mich drauf.

00:01:00: Das hatten wir lange nicht mehr, weil oft hast du ja Sonntagsfußball.

00:01:04: Hab ich Sonntag oder Samstag gerade gesagt?

00:01:06: Sonntag.

00:01:07: Und ich bin ja auch oft verplant oder muss arbeiten.

00:01:10: Und ich finde das gerade richtig schön, dass wir beide Sonntag-Nachmittag mal schön Zeit für uns haben.

00:01:17: Nee?

00:01:17: Ja, mir ist es dem ja auch ein bisschen geschuldet, dass ich gerade so Uni-Stuff machen muss, indem ich auch gerade schon wieder wütend geworden bin, weil ich einfach... Also... für eine Masterstudentin zu wenig Ahnung von jeglicher Form von akademischen Arbeiten habe.

00:01:39: Ich weiß nicht, wie man zitiert.

00:01:40: Dann dachte ich, ich hätte den Bogen jetzt raus und wüsste es.

00:01:43: Jetzt haben wir gerade noch mal drüber gesprochen und Chatchi bitte gefragt.

00:01:45: Turns out war nicht richtig.

00:01:47: Das hat mich schon wieder wücken gemacht.

00:01:49: Wie war nicht richtig?

00:01:50: Ja, so wie ich es voll gemacht habe.

00:01:52: Du gesagt hast, weil er dann sogar leider auch noch ... Wahnsinn,

00:01:55: ich wollte gerade sagen, ich hatte so einen Peak Moment gerade vor zehn Minuten.

00:01:59: Ich finde das aber ganz spannend, wie das Gehirn manchmal sich dann doch erinnert.

00:02:02: Und dann kommen so Sachen, die ich gar nicht mehr für möglich habe.

00:02:08: Weil du fragst es mich bezüglich Zitat im Zitat.

00:02:12: Und ich hatte das Parade.

00:02:13: Ich wusste direkt Sekundärquelle, Originalquelle, Bäm, Bäm, Bäm, musst du beides angeben.

00:02:18: Obwohl ja auch meine Bachelorarbeit schon wieder sechs Jahre her ist.

00:02:22: Aber das hat mein Gehirn sofort abgerufen.

00:02:25: Hier

00:02:25: habe ich gerade wahnsinnig akademisch gefühlt.

00:02:27: Das ist schön.

00:02:29: Ich habe hier in den USA nicht mal eine Bachelorarbeit geschrieben.

00:02:32: Und bald bin ich eine Masterarbeit, aber darf man dafür schreiben.

00:02:35: Nun ja.

00:02:36: Ja,

00:02:36: aber da schaffst du ein Chatchi-PT und ich helfen dir ja auch.

00:02:39: Ja.

00:02:39: Ja.

00:02:40: Damit kriegen wir das hin.

00:02:41: Wir

00:02:41: drei.

00:02:42: Mhm.

00:02:43: Genau.

00:02:43: Aber ich kenn das Gefühl, weil ich glaube, wenn du nicht gerade ein Studium hast, wo du sehr, sehr regelmäßig Hausarbeiten schreiben musst, ist das immer noch so ein Irr.

00:02:52: Wie formatiere ich jetzt noch mal?

00:02:54: Wie genau gehen Quellen, Zitate, Pipapo?

00:02:57: Ich weiß

00:02:57: halt auch nicht diesen ganzen Gedöns so.

00:03:00: Seitens zahlen erst ab Seite drei anfangen lassen.

00:03:02: Wie man das bei Word-Anstatt weiß ich nicht.

00:03:04: Habe ich jetzt bis jetzt immer Freundinnen machen lassen.

00:03:06: Oder auch ein Inhaltsverzeihendes mit Word-Anstatt.

00:03:07: Das weiß ich auch nicht, wie das geht.

00:03:08: Habe ich auch bisher mal meine Leute machen lassen.

00:03:09: Ja, von

00:03:10: gut.

00:03:10: Aber es macht doch auch ChatGPT, oder?

00:03:11: Nee.

00:03:13: Nee, aber das ist ja eine Einstellung.

00:03:14: dann bei Word.

00:03:15: Ja, aber das ChatGPT, die erklärt, welche Word-Anstellung das

00:03:19: ist.

00:03:19: Das habe ich ja mal schon mal probiert.

00:03:20: Da habe ich mich gefühlt wie unser Vater am Handy.

00:03:22: Also, da habe ich nicht hinbekommen.

00:03:26: Papa ist gar nicht so schlecht am Handy als klare Verteidigung.

00:03:29: Die Basics kann er.

00:03:30: Er sagt, ich brauche kein WLAN, ich hab Safari.

00:03:37: Ja, aber er kann WhatsApp

00:03:39: und Anrufe.

00:03:39: Und Fotos machen.

00:03:40: Genau.

00:03:41: Prima.

00:03:41: Drei wichtige

00:03:42: Dinge, reicht doch auch.

00:03:43: Ja.

00:03:44: Navi wär noch ganz gut, das kann doch helfen.

00:03:47: Anyways, ja, ich fühle es sehr, aber es ist auch gut, wenn du Freunde hast, die das können.

00:03:52: Ja, aber das sollt ihr nicht, das sollt ihr nicht mal Anspruch sein.

00:03:55: Nee,

00:03:55: aber das sollt dein Freund immer sagen.

00:03:57: Montessori-Pederkanin hilft mir selbst zu tun.

00:03:59: Ja.

00:04:00: Und dann erklären die das mal.

00:04:01: Oft

00:04:01: hatte ich jetzt halt dann immer die Bedruhle, dass ich es recht auf dem letzten Drucker gemacht habe und ein gewisser zeitlicher Engpass da war.

00:04:08: Und dann war es halt so, komm, ich mach das eben schnell.

00:04:12: Dann können wir los.

00:04:13: Okay.

00:04:14: Schickst du?

00:04:14: Ja.

00:04:15: Das heißt, du müsstest dir jetzt ein wenig mehr Zeit für die Restformatierungsarbeiten nehmen.

00:04:20: Aber das ist auch der größte Bumms.

00:04:21: Also, ich habe sowieso ungern Hausarbeiten geschrieben und auch schon... sehr ungern die Bachelor bald, aber so vor allem dieses dumme Format zitieren, seien es halt innerhalb seines Quellenverzeichnisses.

00:04:34: Das hat mich teilweise mehr zu Fall gebracht als das reine Inhaltliche.

00:04:37: Ja, wenn man einfach so schreiben kann, dann bin ich auch okay.

00:04:41: Und dann jetzt in Zukunft bin ich nämlich auch noch, dass relativ undurchsichtig ist, was man jetzt mit künstlicher Intelligenz machen darf und was nicht.

00:04:51: Und also dann ist es halt so ein Ja, man darf es schon verwenden.

00:04:54: Aber nur unter denen und den Voraussetzungen, bzw.

00:04:57: du musst es dann so und so angeben und diese Angabe kann dann irgendwie auch drei verschiedene Sachen sein.

00:05:02: So komplett mit Chatchi-Pity, zum Teil mit Chatchi-Pity, mit der Hilfe von Chatchi-Pity.

00:05:08: Das macht doch alles überhaupt keinen Sinn.

00:05:10: Ja.

00:05:11: Aber ist das nicht auch der Grund, warum jetzt bei Studiengängen mehr mündliche Prüfungen stattfinden?

00:05:16: Ja, das finde ich auch sinnvoll.

00:05:17: Ja, eigentlich schon.

00:05:18: Das mag

00:05:18: ich auch nicht gerne, aber das ist eigentlich besser.

00:05:20: Naja, zumindest ist es wirklich das Abfragen von Wissen, oder mehr Kontrolle, ob das auch wirklich aus deinem Brain kommt.

00:05:27: Oder von K.I Ja,

00:05:30: so, genug.

00:05:31: Aber würdest du sagen, noch mal kurz im Studium.

00:05:34: Boah, hast du Haaregebeine?

00:05:37: Selina legt hier gerade wieder ihre schicken Beine hier auf den Tisch.

00:05:39: Ja,

00:05:39: was sind denn auch das für gendernormative Vorgaben, dass ich jetzt hier meine Beine rasieren muss oder was?

00:05:44: Ich habe nicht gesagt, dass du sie, aber ich habe ja nur beobachtet.

00:05:47: Ist ja deine Interpretation jetzt, dass du denkst, dass das meine Erwartung

00:05:51: ist?

00:05:52: Ja, aber du bist ja gehässiger Unterturm mit drin, ne?

00:05:54: Trocken sind die im Übrigen auch.

00:05:57: Ja.

00:05:58: Na ja.

00:05:59: Das

00:05:59: wär mal im Winter mit ein bisschen Feld.

00:06:00: Das stimmt.

00:06:01: Oh, da hab ich gleich noch einen Detektive damit ganz kurz.

00:06:03: Aber kurz noch zum Thema Studium.

00:06:05: Würdest du sagen, für dich vom Lerneffekt war die Art des USA-Studiums trotzdem besser?

00:06:12: Oder würdest du sagen, rückblickend hast du da weniger mitgenommen?

00:06:15: als im Vergleich vielleicht zu jetzt dem Master, wo es dann eher mit Klausuren und Hausarbeiten abgefragt wird.

00:06:21: Also ich habe in den USA auch Klausuren geschrieben, viel online, viel online, wo nicht kontrolliert wurde, was man sonst so auf sein Bildschirm macht, aber auch durchaus, wie sagt man, in person.

00:06:39: Das ist gerade nur kurz auf Englisch parat.

00:06:41: Ja, weil sie hat ja auch zwei Jahre in den USA gelebt.

00:06:44: Na klar.

00:06:45: Voll okay.

00:06:46: Deswegen.

00:06:48: Also so, ist jetzt nicht, jetzt hätte ich da jetzt hier gar nichts gemacht.

00:06:51: Nein, nein, das war auch nicht die Unterstellung.

00:06:53: Aber es war schon sehr einfach vielleicht.

00:06:55: Beziehungsweise, es war sehr durchschaubar, was man machen musste.

00:07:03: Weißt du, wie ich meine?

00:07:04: Also auch

00:07:04: einfacher zu schieten wahrscheinlich, oder?

00:07:05: Ja, genau.

00:07:06: Sie kratzt

00:07:08: sich am Bein.

00:07:09: Das Bein liegt auf dem Küchtisch.

00:07:11: Genau, das ist ja bei uns ganz die Gegend.

00:07:14: Aber, um nochmal auf... Die sind albern heute.

00:07:17: Geht.

00:07:18: Ich

00:07:20: hab dir eben angeboten, noch ein Sättchen zu trinken.

00:07:22: Weil, also, da komm ich auch gleich noch zu.

00:07:24: Gott, das gibt wieder so viel zu erzählen.

00:07:26: Aber du hast abgelehnt.

00:07:28: Aber du machst auch noch Dry January.

00:07:29: Nee,

00:07:30: das ist vielleicht mein kleiner Pitch des Jahres.

00:07:33: Das hab ich auch gehört.

00:07:37: Da hab ich mir wirklich irgendein Zitat von Bill Cowlin sehr zum Herzen genommen, wo er irgendwie sagt, dass er das eigentlich alles für Sprachstunden hätte.

00:07:45: Man wollte sich ja auch nicht alle Freuden das Lebens nähen und so weiter.

00:07:48: Und da hab ich mir auch gedacht, ja, recht hat der Mann.

00:07:52: Also, ich hab aber maximal einmal pro Woche.

00:07:57: bis jetzt hier und da, gestern zum Beispiel, hab ich dreimal der Kölsch getrunken.

00:08:05: Nachdem wir die ganze Woche aber auch im Kränkeln war.

00:08:07: Ja,

00:08:07: da braucht es dann auch ein bisschen

00:08:09: was.

00:08:09: Das infizierte dann ja auch in gewisser Maßen.

00:08:10: Genau.

00:08:11: Ja, genau.

00:08:11: Aber Dredge and Avery, das habe ich jetzt, das habe ich für mich beendet.

00:08:14: Also

00:08:14: okay, aber weißt du, du hast ja auch lange durchgehalten.

00:08:16: Das ist ja heute schon der fünfundzwanzigste.

00:08:19: Also hast du ja fast geschafft.

00:08:21: Bis auf die Woche, genau.

00:08:22: Ja, ich habe auch schon vorher.

00:08:25: Das ist die Woche Freitag Ausschied.

00:08:27: Also zwei Wochen hast du geschafft.

00:08:28: Das war schon mal gut.

00:08:29: Man muss auch klein anfangen.

00:08:31: Eine Woche.

00:08:33: Ja, anyway.

00:08:35: Jetzt kommt mir ein Pfand von nun.

00:08:36: So, egal.

00:08:37: Jedenfalls, also im USA-Studio habe ich vielleicht ein bisschen mehr Lebensweisheiten und so gelernt.

00:08:45: Oder einfach mehr.

00:08:47: so praktische Sachen habe ich auch mal im Semester einen Acting-Kurs gehabt.

00:08:49: Das finde ich

00:08:50: auch ganz toll.

00:08:51: Ja, das hat mir auch wirklich sehr viel Spaß gemacht.

00:08:53: Oder einfach mal einen Parkplatz ausgemessen.

00:08:55: Toll.

00:08:56: Um mal zu berechnen, wie viele Trucks da jetzt

00:09:00: packen.

00:09:01: Wie viele Pickups und wie viele GMCs.

00:09:03: Das

00:09:04: ist nämlich wie in den USA ein durchaus wichtiges Thema.

00:09:06: Ja.

00:09:06: Wenn dann der Footballspiel war, muss das ja ungefähr wissen, wie viele können wir denn hier rauf lassen.

00:09:11: Ja.

00:09:12: Genau.

00:09:14: Ja.

00:09:15: Oder ich war mal beim Model UN, das habe ich ja schon mal erzählt.

00:09:18: Also da habe ich durchaus schon auch viele, ja wie gesagt, vielleicht so ein bisschen... Praxisnähere Dinge gelernt.

00:09:25: Jetzt, das Marsachstudium, habe ich mehr so theoretische Dinge vielleicht, aber auch viele Denkanstöße bekommen.

00:09:33: Ja, keine Ahnung.

00:09:34: Ja,

00:09:35: einen weiteren akademischen Grad erreicht.

00:09:38: Noch nicht.

00:09:39: Noch nicht, genau

00:09:39: nicht.

00:09:40: Ja, mein Detective Damm kurz bezüglich Wärme.

00:09:43: Wusstest du, das Akkboots?

00:09:46: Ursprünglich in Australien erfunden wurden für die Surfer, damit die nicht so heiße Füße haben, wenn sie über den heißen Sand laufen.

00:09:54: Weil Lampfell ja Temperatur ausgleichend wirkt.

00:09:58: Das heißt, du kannst ja auch im Sommer Lampfelschuhe anziehen, weil dann halt deine Füße weniger heiß werden.

00:10:04: Krass, wusste ich nicht.

00:10:05: Wusste ich?

00:10:07: Warum auch immer.

00:10:08: Aber ich frag mich, trotzdem hast du denn ja so nassere, sandige Füße und dann damit in so ein fälliges Ding.

00:10:16: Ja, also wahrscheinlich ist man, wobei, wenn es Temperatur ausgleichend ist, ist man ja eigentlich nicht dann so schwitzig da drin.

00:10:23: Wenn du aus dem Wasser kommst, also wenn es für Surfer gemacht ist, die aus dem Wasser kommen und dann zurücklaufen, wo noch immer, dann kommt sie ja prinzipiell mit nassen Füßen aus dem Wasser.

00:10:34: Ja, tun so Radiletten.

00:10:36: Oder so schöne Wasserschuhe.

00:10:38: Ja gut, aber die hast du ja nicht auf dem Surfboard an.

00:10:40: Nee.

00:10:41: Und in die kannst du nicht so reinflutschen.

00:10:43: Also ich glaube, ich werde jetzt im Sommer nur noch Akkputz tragen.

00:10:47: Seht ihr nicht irgendwie, der Schmuss hat nicht immer ein Lampfe sterben?

00:10:50: Sterben weiß ich nicht, aber es ist hier wohlmäßig auf jeden Fall nicht sehr mit Ruhmen befleckt.

00:10:56: Ja.

00:10:56: Na ja.

00:10:57: Aber ich bin gelernt.

00:10:57: Du hast noch einen Detektivdamm.

00:10:59: Was denn?

00:10:59: Also,

00:11:00: ich habe gestern einen bei dir beobachtet.

00:11:03: Ah.

00:11:03: Und zwar, wusstest du nicht, dass man auf dem Handy unterschiedliche Sprachen der Tester Tour einstellen kann.

00:11:11: Mega gut.

00:11:13: Wusst ihr wirklich nicht?

00:11:14: Das hab ich dir wiederum geholfen.

00:11:16: Wir sind ja so eine uns hier gegenseitig unterstützende Selbsthilfegruppe.

00:11:19: Ja,

00:11:19: ist so.

00:11:20: Das ist wirklich Teil einer Lern vom anderen.

00:11:23: Weil ich muss auf Englisch schreiben und ich bin wahnsinnig geworden, weil natürlich dann jedes Wort entweder rot markiert war oder korrigiert wurde.

00:11:30: Und ich dachte, das kann nicht wahr sein.

00:11:32: Da hast du mir das beigebracht.

00:11:34: Jetzt muss ich noch ein bisschen damit klarkommen von der Tastenkonsolation, weil manchmal, wenn ich jetzt auf das Sprachen, also auf diese Weltkugel-Symbol klicke, dann denke ich, dass da die Smilies sind.

00:11:45: Weißt du?

00:11:46: Ja, können wir aber auch kommen.

00:11:47: Ja, aber die Smilies sind da ja oben.

00:11:50: Weißt du?

00:11:50: Also jetzt ist ja quasi das Smiliezeichen über der Weltkugel und das muss ich noch kurz arrangieren.

00:11:55: Ist ja auch nicht schlimm, lerne ich schnell, aber da hatte ich jetzt zweimal zwei Vertipper.

00:11:59: Aber voll gut, ich bin begeistert.

00:12:01: Prima.

00:12:02: Ja.

00:12:03: Also, hast du noch ein Detektivdamm?

00:12:04: Wobei, jetzt hatten wir ja schon zwei.

00:12:05: Das ist ja richtig

00:12:06: viel, ne?

00:12:07: Ich hatte, glaube ich, auch diese Woche können.

00:12:09: Okay.

00:12:10: Willst du direkt eine Schwesternfrage haben?

00:12:13: Ja.

00:12:14: Okay.

00:12:15: Die Frage ist folgende.

00:12:17: Wann und ob hattest du mal Angst um dich selbst?

00:12:20: Oh.

00:12:22: Ja.

00:12:24: Da fällt mir direkt was ein.

00:12:25: Nicht

00:12:27: nur eine Sache bestimmt.

00:12:29: Nee, aber gerade eine, die mir so ... ...in den Kopf gekommen ist.

00:12:33: Okay.

00:12:35: Ich war, das ist auch schon länger her, mal mit Papa in Marseille.

00:12:40: Und irgendwie waren wir da auf einem, in meiner Wahrnehmung zumindest, etwas dubiosen Markt.

00:12:46: Also da wurden ... Ja, ja, so toll dabei war, ich weiß nicht auf jeden Fall, aber ... Also da wurden so lebende Hühner und so verkauft.

00:12:54: Ja.

00:12:55: Ja.

00:12:56: Und also es war irgendwie ein ganz komischer Vibe.

00:12:59: Und verdammt ist die ganze Zeit weggegangen, um irgendwie Fotos zu machen und so.

00:13:05: Und ich war da halt quasi alleine auf diesem Markt und wurde da wirklich auch zum Teil so ein bisschen komisch angesprochen und so.

00:13:13: Und da war ich, weiß ich nicht, gleich nochmal nach, vierzehn oder so.

00:13:17: Und damit hat wirklich einfach doll unwohl gefühlt.

00:13:20: Und

00:13:20: Vater lief das die ganze Zeit mit seiner Kamera rum, um sonst mal zu fotografieren.

00:13:26: Und also das ist halt ein bisschen, ich weiß nicht, ob ich Angst um mich selbst hatte.

00:13:30: Aber da hatte ich zumindest so ein bisschen, so ein Bord, ich fühle mich hier gerade gar nicht wohnen und würde gern weg.

00:13:34: Ja,

00:13:34: fair,

00:13:35: so ein Unbehaar.

00:13:35: Ja, konnte die Silberne nicht so nachvollziehen.

00:13:37: Das wäre so schön.

00:13:40: Aber das finde ich bei Papa auch irgendwie cool und spannend, dass er da auch so eine Vertrauen oder eine Naivität, wie auch immer man das auslegen möchte, dann so in die Situation hat, Gerade auch als Vater mit einer jungen Tochter unterwegs zu sein.

00:13:53: Ich hätte das mit ihm auch.

00:13:55: Klingt jetzt so richtig Bonzi, aber ist ja egal.

00:13:58: Ich war ja nur Vertretung eigentlich für Mama.

00:14:00: Und damals mit ihm in Dubai.

00:14:03: Und da waren wir auch bei Samarkt.

00:14:05: Und da ist er auch dauernd abgekommen, also weggelaufen.

00:14:08: Und ich wurde dauernd angequatscht und Shakira, Shakira.

00:14:12: Und ich dachte so, fuck!

00:14:13: Also, genau, da war ich gar nicht mehr so jung, ne?

00:14:15: Da war ich, glaube ich, in die Ecke.

00:14:17: Ja, das macht's aber auch nicht besser.

00:14:18: Genau,

00:14:19: ich war ja noch für die quasi vielleicht attraktiv, oder wie auch immer.

00:14:21: Aber da dachte ich auch so, boah, also schön, dass er da so vertrauen hat, dass da schon nichts passieren wird.

00:14:27: Aber woher kommt denn dieses Vertrauen, weil... Und das war auch immer so ein bisschen so, boah!

00:14:39: Ja, weil ich hab mich da nicht sicher in mir selbst und in der Situation.

00:14:43: Kannst

00:14:43: du ja auch nicht.

00:14:44: Ja,

00:14:45: um zu sagen, ja gut, ich komm mir schon klar, mehr ist ich.

00:14:48: Na ja, spannend.

00:14:49: Und manchmal ... finde ich auch bei uns, wo wir wohnen, der Weg von der Bahnhaltestelle zu unserem Haus.

00:14:59: Man kann entweder außen rumgehen oder, was schon auch deutlich kürzer ist, eine kleine Abkürzung, die jetzt auch nicht... Ja doch, die ist ein bisschen creepy.

00:15:09: Ja, über so eine Wiese und dann durch so einen kleinen Gang und der ist halt schon komplett uneinsichtig und dunkel.

00:15:14: Und da hatte ich auf jeden Fall mal die Situation, dass ich... Also ich bin aus der Bahn gegangen und zu unserem Haus gegangen und ich hatte halt jemanden hinter mir.

00:15:21: Und da hatte ich schon den Schlüssel in der Hand.

00:15:23: Wie bist du damit umgegangen?

00:15:25: Wirst du trotzdem weiter gelaufen?

00:15:26: Weil ich mach das so auf halber Strecke, glaub ich.

00:15:29: Weil ich mach das dann manchmal, dass ich so tue, als müsste ich doch irgendwas suchen und bleibt dann stehen, dass die Person quasi vorläuft.

00:15:36: Weil ich mich dann wohler fühle, die Person quasi zu sehen.

00:15:39: Im Worst Case kann die Person sich trotzdem umdrehen und einen dann packen.

00:15:43: Aber einmal so um abzuchecken, hast du eine Mission für deinen Weg oder läufst du mir hinterher?

00:15:49: Ja.

00:15:50: Da hat sich auch die spannende Beobachtung, dass das wirklich, also diese Sorge hat man dann wirklich mal behaupten, eigentlich nur bei Männern.

00:15:57: Ja,

00:15:57: voll.

00:15:58: Weil vor Kurzem

00:15:59: hatte ich einen fast umgekehrt schönen Moment, dass vor mir eine Frau in meinem Alter gelaufen ist und die sich dann sogar auch noch so umdreht und so ein bisschen lächelte, weil sie, glaube ich, dann das Gefühl, dass okay, wir beide bestreiten jetzt hier gerade gemeinsam diesen Weg.

00:16:15: Und da habe ich mich zu keinem Moment offensichtlich irgendwie unwohl gefühlt, ganz im Gegenteil.

00:16:19: Es war wirklich eher so, okay, super, jetzt ist hier noch jemand, die gefühlt so im selben Boot sitzt.

00:16:23: Wenn es ein Typ gewesen wäre, wäre ich nicht allein gegangen.

00:16:25: Komplett.

00:16:26: Und ich finde, da sind so diese Frauenbunde so wichtig und wertvoll, weil das ist so eine Power.

00:16:31: Das hatten wir vor ein paar Wochen in Berlin mit zwei Freundinnen.

00:16:35: Da waren wir in so einem Café und ... Uns schräg gegenüber saß eine Frau, also was nicht, in der Dreißigern, Vierzigern, was auch immer.

00:16:42: Und wir bekamen mit, dass ein Mann am Nebentisch, der alleine war, sie fotografierte.

00:16:47: Und das war wirklich so ein, was macht der jetzt?

00:16:51: Was will der von der?

00:16:52: Und dann hat er sich auch so ganz komisch das Bild so angeguckt.

00:16:55: Und man merkte, dass er sich wahrscheinlich so rammgesumt hat.

00:16:58: Sieht man ja so von der Fingerbewegung.

00:17:01: Und dann dachten wir auch so, was machen wir jetzt?

00:17:03: Weil wir haben es gesehen, die Frau selber nicht.

00:17:05: Und dann ist das fand ich mega cool und einfach richtig toll.

00:17:10: Da ist die eine Freundin von uns zu der Frau hin und meinte so, ey, wir wollten dich nur kurz informieren.

00:17:15: Der Typ da hat dich fotografiert.

00:17:18: Wenn du irgendwas von uns brauchst, sag Bescheid, wir können auch gerne noch sonst zu dem Personal hier gehen.

00:17:22: Nur, dass du das weißt, so.

00:17:24: Und dann war sie voll dankbar und meinte so, ey, Mädels, richtig cool, danke schön, so muss das sein.

00:17:30: Ja, und der Typ ist dann auch irgendwann gegangen, aber das war halt so eine komische Situation, in der ich erst so ein bisschen lost war, weil ich nicht ganz wusste.

00:17:36: Wie reagiert man denn jetzt hier?

00:17:38: Was ist jetzt so das vermeintliche Richtige zu tun?

00:17:40: Aber auf jeden Fall nicht einfach beobachten und schweigen voll.

00:17:43: Und die Freunde meinten auch, das finde ich auch inspirierend, dass manchmal, wenn du zum Beispiel siehst, wie jetzt in deiner Situation, da läuft jemand als junge Frau da, als Frau ist ja egal, wie ich es alter, alleine rum und da sind vielleicht Typen, die gucken oder wie auch immer sich dann wirklich so zu verbinden und sagen, hey, cool, dass du da bist.

00:17:59: Ja, dann können wir jetzt zusammen nach Hause

00:18:01: so, dass man halt

00:18:02: sich wirklich so... ganz offensichtlich verbündet.

00:18:05: Voll.

00:18:07: Ja.

00:18:07: Ja.

00:18:08: Stimmt, dass es so ist.

00:18:09: Schade, ne?

00:18:10: Ja.

00:18:10: Aber ich hab das auch immer.

00:18:11: Dass ich dann auch so abends in der Dunkelheit, wenn ich da jemanden auf der Straße sehe, schnell denke, ach so ist eine Frau.

00:18:17: Ja.

00:18:17: Das ist echt, boah, richtig traurig.

00:18:20: Ja.

00:18:20: Aber klar, so die Erfahrung prägen wir auch immer.

00:18:24: Macht das natürlich auch.

00:18:26: Männer können sich nur gut aus der Situation stellen, wenn sie ein Hund dabei haben.

00:18:29: Ja, das stimmt.

00:18:30: Ich find, ein Mann mit Hund hat direkt ...

00:18:32: Der geht jetzt Gassi ein bisschen.

00:18:33: Ja, genau.

00:18:34: Das hat, finde ich dann eher so ein... Okay.

00:18:37: Der hat eine Mission.

00:18:38: Ja, ja, ja.

00:18:39: Klar.

00:18:40: Ja, stimmt.

00:18:41: Ja, macht er die Atomweise, oder?

00:18:43: Ja, das stimmt.

00:18:44: Ja.

00:18:46: Aber dann

00:18:46: müssen die... Vielleicht kommt es auch ein bisschen auf den Hund

00:18:48: an.

00:18:48: Ja, voll.

00:18:49: Weißt du?

00:18:50: Für einen Riesenpitbull

00:18:51: oder so, dass er richtig scharf ist.

00:18:52: Ich meine, keine Vorurteile gegen diese Rasse, aber der Hund macht schon auch einen gewissen Eindruck.

00:18:58: Ja.

00:18:58: Und ich muss sagen... Man selber fühlt sich ja auch viel stärker, also in Osterbrück mit den Schäferhunden.

00:19:04: Da hast du schon irgendwie so ein Bäm.

00:19:06: Ja, daran.

00:19:07: Schon ganz cool eigentlich auch.

00:19:09: Wobei mit Pami auch, der war auch immer unser Beschützer.

00:19:12: Ja.

00:19:13: Ja, der hat aber auch schon, also wirklich, der hat echt immer gebellt und ich glaub, der wär auch locker in der Hacke gegangen.

00:19:18: Ja, war der Wald easy umzutreten.

00:19:20: Ja,

00:19:20: aber trotzdem war es keine Abschreckung.

00:19:22: Ja, ja, ja, ja.

00:19:24: Ja.

00:19:25: Stimmt.

00:19:26: Würdest du sagen, dass du ... um dich selber ängstlicher geworden bist, gerade in solchen Situationen, abends im Dunkeln wie auch immer?

00:19:35: Nee.

00:19:36: Weil ich glaub, ich irgendwie schon, beziehungsweise vielleicht nicht weniger ängstlich, sondern weniger naiv.

00:19:41: Weil ich hab das ja schon mal erzählt mit Australien, das ist teilweise so ne ganz alleine, dann irgendwie ja in kurzem Rock und High Hills abends oder nachts nach Hause gestiefelt bin.

00:19:51: Sowas mache ich jetzt ja gar nicht mehr, dass ich jetzt wirklich so denke, safe nehme ich mir ein Uber, wenn ich irgendwie nachts um eins am Hauptbahnhof ankomme und steige nicht mehr in die Bahn und laufst zur Fuß zurück, am besten noch mit dem Koffer oder so.

00:20:03: Das finde ich beruhigend.

00:20:05: Ja, hast du mich auch wirklich früher schon oft mit Bahnen gemacht, weil ich da schon, also ich glaube, bei mir hätte sich in der Hinsicht nicht verändert, weil ich immer schon ein kleiner Schisser war, was das anbelangt.

00:20:15: Also ich fand es sogar immer schon in Osnabrück, wenn ich so die Haustür aufgeschossen habe, da habe ich das immer rückwärts gemacht.

00:20:23: Hä?

00:20:25: Na ja, so stehend, dass ich... Also, dazu ist es so halbwegs schräg, dass ich halt sehen konnte, ob jemand hinter mir kommt.

00:20:34: Echt?

00:20:35: Ja.

00:20:35: Oh.

00:20:35: Das wird wirklich für mich der absolut, in der Hinsicht, fehlgeschlageneste Job, glaube ich.

00:20:43: Ich hab hier auch wahnsinnig Angst bei uns, nachts um Keller und so.

00:20:45: Oder, nee, nicht nachts, bei der Dunkelheit.

00:20:48: Ach so.

00:20:49: Eigentlich auch immer schon, tagsüber ist auch nicht viel besser.

00:20:52: Neulich im Keller, das war auch gruselig, da war ich auch irgendwie abends.

00:20:55: Und alle Türen waren auf und Licht brannte, aber es war keiner da.

00:20:59: Das war auch so eine Situation.

00:21:01: In so einem Keller

00:21:02: gibt es halt auch zu viele so Ecken und so, wo jemand theoretisch dahinterstehen könnte.

00:21:08: So

00:21:08: uneinsichtig, ja.

00:21:09: Ich glaube, ich hab das immer doll oder doller nochmal, wenn man fällt auch irgendwie was... Gruseliges oder so von der Zeit mal geguckt hat.

00:21:16: Übel.

00:21:17: Ey, es ist so beeinflussen.

00:21:19: Es ist so crazy.

00:21:21: Auch als ich Stranger Things geguckt habe, wirklich, ich habe mich dann auch nicht getraut, abends noch in den Kälern zu gehen.

00:21:26: Wenn ich The Kardashians geguckt habe, dann bin ich so, how is it going?

00:21:30: Let's go.

00:21:30: Ja.

00:21:31: Das

00:21:31: ist schon krass.

00:21:31: Macht

00:21:32: ja Sinn.

00:21:32: Ganz doll hatte ich das.

00:21:33: ja, also wie immer, diese Todesgruseligeserie Liebeskind.

00:21:39: Liebeskind.

00:21:39: Ja.

00:21:40: Krass.

00:21:41: Oder

00:21:42: so Entführung und so.

00:21:43: Ja.

00:21:44: Also, da war ich wirklich,

00:21:46: mein Liebesen,

00:21:47: das Haus nicht mehr von da.

00:21:48: Wobei, oh Mann, Dagen Mäcke, das Haus ist auch nicht sicher.

00:21:50: Deswegen, das zu sowas gucke ich auch eigentlich nicht

00:21:52: mehr.

00:21:53: Ja, gut, das spielte sich auch in seinem Keller ab, ne?

00:21:55: Ja.

00:21:56: Wahnsinnig spannend aber auch.

00:21:57: Also sehr gut gemacht, so vom ganzen Schauspiel und Rahmen.

00:22:00: Aber ich weiß noch, da haben wir uns beide, darf man jetzt gar nicht mehr sagen, aber anyways, einen Tag krank gemeldet, um das zu Ende zu gucken.

00:22:06: Ich hab

00:22:06: glaub ich homo auf das gemacht.

00:22:07: Aber ja, ja, ja.

00:22:08: Ja, weil wir hier aber auch wie so besessen bis zwei Uhr noch saßen.

00:22:12: Ja,

00:22:13: also ich hab das selten, aber es war wirklich dieses Gefühl, ich kann jetzt nicht aufhören.

00:22:16: Ich muss, ich kann jetzt nicht aufhören.

00:22:18: Das war schon krass.

00:22:22: Ja, aber ich würde sagen, ich bin... Genau, weniger naiv, was gut ist.

00:22:27: Und ich glaube aber auch, das soll gar nicht arrogant klingen, aber weil man jetzt finanziell ein bisschen besser aufgestellt ist, sich jetzt vielleicht lieber ein Uber zu leisten, was dann zehn Euro kostet, als vielleicht ein Studi.

00:22:39: Ja,

00:22:40: voll.

00:22:40: Ich hatte in der USA, beim zweiten Semester habe ich ja Off-Campus gewohnt, sind auch keines wie weit war, aber jetzt schon ein Stückchen.

00:22:51: Und da ich da ja auch wirklich irgendwo im Nirgendwo war, gab's da auch faktisch kein Uber-Taxi oder sonst was.

00:22:57: Das heißt, wenn wir mal auf irgendwelchen Porries, auch wenn die im Umkreis des Campuses waren, waren, war man halt sehr darauf angewiesen, dass irgendjemand fährt.

00:23:07: Und das bedeutet dann ja aber auch, dass du in der Hinsicht angewiesen bist, dann erst zu gehen, wenn diese Person auch gehen wollte.

00:23:14: Und das ist also, boah, da hätte ich mittlerweile auch so keinen Bock mehr drauf.

00:23:18: Und da hatte ich dann auch, glaub ich, ein, zwei Mal die Situation, dass ich wirklich so doll sein Ding hatte, ich möchte weg, ich möchte nach Hause einfach.

00:23:24: Man ist ja auch, wenn man da vorne in Großstadt gewohnt hat, irgendwie diese Problematik überhaupt nicht gewohnt.

00:23:28: Naja,

00:23:29: das ist eine Selbstständigkeit.

00:23:29: Ja, voll.

00:23:30: So in Köln, selbst in Kanado, dann nimmst du einen Scooter.

00:23:33: Irgendwas, das gab's halt alles, ne?

00:23:35: Und dann bin ich auch, glaub ich, ein, zwei Mal nach Hause gelaufen.

00:23:39: Und, also nur als Abmann ja auch noch mal irgendwie andere Ängste.

00:23:43: Ich schaffte es wirklich zwischenteilig so, vielleicht werde ich ja auch erschossen oder so.

00:23:47: Weil... Ja, also für die, was hier eben ein Phänomen Leute laufen zu sehen, auch tagsüber.

00:23:54: Das heißt, da dachte ich mir immer so, eine Nachtsumherlaufende Person ist direkt mal ein ganz, ganz großes Wahnsignal für einige möchte gern Cowboys da.

00:24:03: Und dann bin ich mir mal gerannt.

00:24:07: Aber so gejuggnäßig.

00:24:09: Also der war ja noch eher

00:24:11: schlusslos.

00:24:11: Ja, aber

00:24:12: ich fand das wirklich creepy, weil es war dann auch, wie gesagt, so mitten im Ding von irgendeiner Kuh wie so vorbei oder so.

00:24:17: Dann habe ich mir immer so Ziele gesetzt.

00:24:20: So bis zu dem Baum da vorne, dann kurz Pause.

00:24:23: Oh mein Gott, das wusste ich gar nicht.

00:24:26: Es ist auch offensichtlich immer gut gegangen.

00:24:27: Aber da habe ich nochmal doll einfach auch gemerkt, wie sehr ich so diese städtische Leben zu schätzen weiß und dass ich das auch einfach Ich glaube, ich brauche.

00:24:38: Dass du so ein eigenständiges Ding machen kannst und eben nicht angewiesen darauf bist, so lange zu bleiben wie deine Friends oder so.

00:24:45: Ja, voll.

00:24:46: Also ich hätte jetzt theoretisch auch meine Mitbewohnerin anrufen können, fragen ob die mich abholen.

00:24:50: Aber das machst du ja um vier Uhr nachts vielleicht jetzt auch nicht unbedingt.

00:24:52: Ja,

00:24:53: gerade wenn man das auch kennt, selbstständig nach Hause zu kommen.

00:24:56: Aber

00:24:57: es ist interessant, weil wenn du dir jetzt zu sagst, merke ich, dass ich so richtig schnell eher Angst um dich dann kriege.

00:25:03: Also auch, wenn ich weiß, du bist abends noch irgendwie unterwegs und ich krieg nicht mit, dass du nach Hause gekommen bist, dann habe ich auch immer gesagt, wo ist die?

00:25:12: Also ich bin mit mir selber fahrlässiger, klingt jetzt auch hart, aber irgendwie so ein bisschen, ja, wird schon gehen irgendwie, als jetzt mit dir oder Freundin oder wie auch immer, dass ich da schon so denke, oh, bitte komm gut nach Hause und schreib mir dann danach.

00:25:26: Oder lass es mich wissen.

00:25:27: Ich bin ja auch wirklich großer Fan, auch wenn das vielleicht doch immer ein bisschen stalkerisch oder wie auch immer ist, aber von diesem wo ist.

00:25:34: Ja, mega gut.

00:25:35: Also, weiß ich nicht, im normalen Alltag gucke ich da relativ selten wo du oder wer auch immer so steckt, aber ich finde, also gerade wenn ich ihm weiß, du bist abends noch unterwegs oder so und bevor ich starten gehe, dann gucke ich auch, okay, sie ist irgendwie noch in der Bar, wo sie abends hin wollte oder wie auch immer, dann weiß man so, okay, das passt.

00:25:54: Voll.

00:25:55: Ja, ich lieb's auch, also bei dir auch.

00:25:57: Und ich denke auch, wenn du das jetzt nicht wollen würdest, wär's ja auch total okay.

00:26:02: Und B, im Zweifel kann man dann ja auch sagen, ey, guck heute nicht, oder ich schalt das heute aus, weil ich treff mich an irgendeinem geheimen Ort, was rüber.

00:26:10: Aber ich find das schon auch sehr wertvoll.

00:26:13: Und ich hab das auch letztes Jahr mal gedacht, zum Thema Naivität, da hatte ich so ein Date mit jemandem, der dann irgendwo Richtung frechen, aber noch weiter weg, also irgendwie so ein bisschen aus Köln raus, irgendwie zu so einer... Werkgrabung, wie auch immer fahren wollte, so als Ausflug quasi.

00:26:29: Das war aber auch abends.

00:26:30: Und dann dachte ich auch, krass, ich steige jetzt gerade bei einem komplett fremden Typen ins Auto und wir fahren irgendwo hin.

00:26:37: Und ich weiß nicht mal genau, wo.

00:26:39: Und da dachte ich auch irgendwie gut, für mich zu wissen, dass du weißt, wo ich bin.

00:26:44: Einfach so vom Standort.

00:26:45: Ohne, dass ich dir jetzt komplett, also komplett die ganze Zeit meinen Standort schicken müsste oder so, weißt du?

00:26:52: Ich bin da sehr großer Fan.

00:26:54: Ja, nee, voll.

00:26:56: Würdest du angenommen, du bist jetzt ein Marm, und du hast, sagen wir mal, Kinder am Alter von vierzehn und zwölf.

00:27:05: Also vielleicht ein Alter, wo man jetzt noch nicht klassisch sagen würde, so, die sind super viel auf Achso oder wie auch, ist eigentlich dieses Alter auch relativ breit, sind in dem Fall noch nicht, noch nicht voll dir richtig.

00:27:14: Würdest du

00:27:16: die

00:27:17: Bitten oder vielleicht sogar festlegen, dass, dass die das anhaben?

00:27:22: Also ich würde mir hoffen, dass wir so ein Vertrauensverhältnis haben, dass sie sich damit nicht unwohl fühlen.

00:27:27: Weil wenn sie sich damit nicht unwohl fühlen, wäre es mir schon ganz lieb, ja.

00:27:32: Aber wenn die sagen würden, ey, das finde ich total scheiße und es ist eine so eine Kontrollette.

00:27:38: würde ich die nicht zwingen.

00:27:40: Aber ich glaube, wenn ich jetzt, wow, halbtraum, irgendwie eine vierzehnjährige Tochter hätte, die auch so richtig unterwegs ist und auf Partys geht und wo du so richtig Sorge haben musst, bei wem steigt die denn jetzt ins Auto, würde ich mir sehr wünschen oder hoffen, dass die damit okay wäre, ohne so ein Gefühl zu haben von ja, meine Mutter ist so eine Controletti-Irre, sondern einfach ... für ihr eigenes Wissen auch, dass ich sie orten könnte, wenn was passieren würde.

00:28:07: So, aber safety gründen.

00:28:09: Vor allem schämen wir gar nicht so einfach vor, dass so, also irgendwo diese Vertrauensbasis, der dann tauchte, das Gefühl so, Gott.

00:28:20: Das ist voll von vorne.

00:28:23: Der Tod ist gefühlt

00:28:24: bei Eisen,

00:28:26: dass sie den Vertrauen kann.

00:28:27: Boah, ja, verpflichtet.

00:28:30: Nee, aber wenn eine Tochter weiß, dass selbst wenn sie dann irgendwo ist, wo sie vielleicht gerade eigentlich nicht sein dürfte, weil sie dafür noch zu jung ist oder wie auch immer, und du das dann siehst, dass sie dann trotzdem weiß, dass es besser, dass du weißt, dass sie da ist, als es dir zu verheimlichen.

00:28:44: Weil das so keine drastischen Konsequenzen oder wie auch immer dann hat.

00:28:48: Ja genau, und das geht ja auch so ein bisschen mit der Frage einher, was ist konkret das Verbot dahinter?

00:28:52: Also wie gesagt, ich möchte der verbieten, dass die in einen Club geht, der erst ab sechzehn ist.

00:28:59: glaube ich, dass man sich schnell einbrockt, dass die es doch heimlich machen.

00:29:03: Und das würde ich halt auf keinen Fall wollen.

00:29:05: Also dann, so doof das klingt, würde ich lieber sagen, ja gut, dann, keine Ahnung, versuch doch, da reinzukommen.

00:29:11: Macht doch, viel Spaß.

00:29:13: Ich auch.

00:29:14: Aber bitte, lass mich wissen, wo du bist.

00:29:16: Falls was ist, kann ich dir helfen.

00:29:18: Voll.

00:29:19: So.

00:29:19: Und nicht im Sinne von, ich will dich blamieren und dann da nachts um drei stehen und sagen, keine Ahnung, wie die heißen würde.

00:29:26: Victoria, komm jetzt hier raus!

00:29:29: Aber so, es ist wirklich ein Sicherheitsaspekt.

00:29:33: Ich möchte dir helfen, wenn es dir nicht gut geht.

00:29:36: Ich

00:29:37: habe mich am Freitag noch mit der Mutter von einer Freundin drüber gesprochen, weil sie erzählte, dass ihre Tochter und wiederum deren beste Freundin immer die Eltern veräppelt haben, weil sie immer gesagt haben, also... Ihre Tochter hat gesagt, ich übernachte mit meiner besten Freundin.

00:29:54: Und die besten Freundin hat ihren Enten gesagt, ich übernachte bei ihr.

00:29:56: Schlimm.

00:29:57: So.

00:29:57: Und dann waren halt beide Eltern immer in der Sprache, so, ja okay, die sind ja da und da.

00:30:01: Und dann haben die irgendwie im Lose-Pack hier gechickt.

00:30:04: Krass, aber genau sowas würde ich halt nicht wollen, weil wenn da etwas passiert und beide Eltern sich connecten und beide sagen, ach shit, die haben uns verarscht.

00:30:12: Ja, wo willst du denn suchen?

00:30:13: Ja, komplett.

00:30:13: Also, oh nein.

00:30:15: Ja, von daher, ich würde es gern wissen wollen, aber nicht um... dann Strafen zu verhängen, wenn es nicht zwei Uhr nachts nach Hause kam, sondern drei Uhr oder gar nicht, wie auch immer, sondern zu sagen, ey, ich könnte dir dann helfen, wenn irgendwas los ist.

00:30:29: Vielleicht.

00:30:29: Ja.

00:30:30: Oder auch vielleicht nicht.

00:30:32: Aber das, ich, wie gesagt, merke das ja schon bei dir, dass wenn du jetzt unterwegs bist, ich bin zu Hause und ich kriege nicht mit, wie du nach Hause kommst, das stresst mich schon.

00:30:42: Ich stelle mir das unfassbar schwer vor bei Kindern.

00:30:44: Boah, wenn die dann in diese Vorpuppertät und Puppertät kommen.

00:30:48: Oh Horror,

00:30:49: also gerade ehrlicherweise bei Mädels, aber bei Tüten auch, da hätte ich irgendwie Schiss, dass jemand irgendeinem getunten Auto von Baum düsen.

00:30:55: Aber das ist also, wo hat dieses loslassen und ins Vertrauen gehen?

00:31:00: Ah ja, ja, ja, das ist da, wo hätte ich da auch mal eine Probleme.

00:31:04: Voll.

00:31:05: Ja, aber irgendwo denke ich mir auch so, selbst wenn du mit deinen Kindern das Beste und vertrautest oder wie auch immer Verhältnis.

00:31:10: der Welt hast und die totale Engel sind oder keine Ahnung was.

00:31:14: Trotzdem ist ja in der Hinsicht dann so die, also den kann ja trotzdem was passieren.

00:31:18: Ja, ja, genau.

00:31:18: Du bist ja nicht der Gefeiter vor, für das Menschen über den Weg zu laufen.

00:31:21: Ja, genau.

00:31:22: Also trotzdem kann dann keine Tochter, jemand KO-Tropfen in ihr Glas mischen auf einer Party oder so.

00:31:26: Ja,

00:31:27: komplett.

00:31:28: Ja, und ich glaube, da ist ja da wirklich wichtig, einen guten Freundeskreis an ihm zu

00:31:31: haben,

00:31:32: zu sagen, gut, die, also idealerweise geht nicht alleine los, sondern hat da auch irgendwie Friends, die mit drauf schauen.

00:31:39: Ja, doch einfach ein Hund.

00:31:45: Das war jetzt so ein großer Angst.

00:31:46: Ich wollte das auch noch beantworten, mit dem ängstlich um mich zu sein.

00:31:53: Also weil ich mir Angst um mich hatte.

00:31:55: Ach so,

00:31:55: jetzt haben wir schon deutlich abgedriftet, ne?

00:31:57: Ja,

00:31:58: weil da habe ich neulich auch wieder dran gedacht.

00:32:00: Ich hatte vor sechs Jahren, Gott, ist das schon wieder lange her, einen Reitunfall.

00:32:04: Und

00:32:04: übrigens krass, ich habe, als ich da gestürzt bin, so gestrien wie in meinem ganzen Leben noch nicht und war aber selber erstaunt, was für unfassbare Kräfte man entwickelt, so laut zu schreien.

00:32:13: Habe ich noch mal an, ich werde jetzt gar nicht schon wieder auf Geburt zu sprechen kommen, aber es ist interessant, was man dann da so stimmlich leisten kann.

00:32:20: Naja, anyway.

00:32:21: Und dann lag ich da und das war damals in Magpom und da konnte vom Weg her schlechter Krankenwagen fahren, weil eben auch ein bisschen der Verdacht war, dass vielleicht am Rücken was kaputt sein könnte, weil ich halt kaum sitzen konnte.

00:32:35: Und eine der Trainerinnen ist Rettungssanitäterin und konnte halt so ein bisschen durch Fühlen schon erkennen, dass da irgendwas nicht gut ist.

00:32:41: Und diese Momente oder auch dann der Hubschrauberflug zu bangen, Shit ey, also wenn hier jetzt wirklich irre Parabellin, was kaputt gegangen ist.

00:32:52: Was für ein fucking Turning Point.

00:32:55: Hattest du in dem Moment, wo du im Hubschrauber über Mac-Pom geflogen bist?

00:32:59: Aber schon so welche Gedanken.

00:33:01: Na ja, ich hatte... Und das war so die Lulu, das ist mal völlig rauf.

00:33:03: Ja,

00:33:03: man war voll die Lulu.

00:33:04: Man ist ja auch da komplett auf Schmerzmittel oder was auch immer gestellt.

00:33:09: Also ich hab jetzt nicht da geschlottert und geheult.

00:33:11: Aber ich weiß noch, wenn du da liegst, dann kannst du so mit so einem kleinen Dachfenster in den Himmel gucken.

00:33:17: Das ist auch irgendwie ein ganz symbolisches Gefühl, dass wenn man dann so geht, in den Himmel

00:33:20: fliegt.

00:33:21: Und da dachte ich so, irgendwie gruselig, was hier gerade abgeht.

00:33:25: Also von der Stunde waren wir beim Frühstück und ich saß auf irgendeinem Pferd.

00:33:29: Und jetzt bin ich im Hubschrauber auf dem Weg nach Schwerin ins Krankenhaus.

00:33:32: Und dann, das ist ja ganz spannend, gibt es diesen Schockraum.

00:33:35: Und da wirst du da reingeschoben und alle kommen um dich herum.

00:33:39: Arzt-Bereiche und checken einmal alles ab.

00:33:42: Und dann gab es einmal so ein, oh, hier ist was am Rücken.

00:33:44: Und da ist so, fuck.

00:33:46: Und dann war irgendwie so, ah ja, ist ein kleiner Fehler, muss bei der Geburt alles okay, so mäßig.

00:33:50: Und letztendlich, es war nur der Schlüsselbein gebrochen.

00:33:53: Also hätte schlimmer kommen können.

00:33:55: Aber

00:33:56: das war echt so ein, wow fuck, wenn hier was wirklich nicht mehr reparierbar ist.

00:34:03: Wie wird das weitergehen?

00:34:04: Vor allem so rücken und so eine Scheiße.

00:34:07: Also genau, das war für mich das Moment, da dachte ich so, oh Gott, was passiert da jetzt?

00:34:12: Ah.

00:34:13: Na ja,

00:34:14: sind sie ganz klein Momentschen, ne?

00:34:15: Ja,

00:34:16: das ist der Punkt.

00:34:17: Da hast

00:34:17: du dich erstaublich schnell auch wieder von erholt.

00:34:20: Ja, aber auch da, wie das Thema Gemeinschaft.

00:34:24: Ich glaube, hätte ich dann irgendwie sechs Wochen zu Hause rumliegen müssen.

00:34:28: Ich wäre komplett depri geworden, das war auch während Corona.

00:34:31: Aber dadurch, dass wir da ja so zusammengelebt haben als Gemeinschaft und ich ja trotzdem jeden Tag Pferdekontakt hatte in dieser Gemeinschaft trotzdem auch Teil war und nicht deswegen irgendwie nach Hause gehen musste, war ich irgendwie so... innerlich gestärkt und hat ja so ein klares ziel von gut ich will jetzt auch wieder ruf so ja das war schon ganz cool irgendwie weil glaube ich in einem anderen setting auch doller gewesen so also vom mentalen durchhalte vermögen genau.

00:34:59: und dann noch kurz zu dem thema.

00:35:01: und da ich den fahren zu verlieren was sogar sagt bezüglich stadt und land nach Hause kommen Da denke ich auch manchmal drüber nach, dass manchmal denkt man ja so, ja gut, wenn ich dann Kinder habe, dann würde ich ja so ein bisschen mehr aufs Land ziehen.

00:35:12: Das ist ja für die viel schöner mit Garten und Pipapur.

00:35:15: Und sicherlich, es gibt beides Vor- und Nachteile.

00:35:18: Aber ich hätte, glaube ich, unfassbar Schiss, wenn ich so ganz auf dem Dorf näher würde.

00:35:23: Wo und wie und mit wem die Kids dann mitfahren oder auch genau das Thema Landstraße mit Hundertzwanzig Ballern und solche Kackunfälle, die es in der Stadt auch geben kann.

00:35:34: Aber für mich persönlich, dieser Gedanke von, ja, auf dem Land passiert dann weniger, und da ist es dann für die Kinderchen sicherer, finde ich eigentlich nur bis zum Teenie-Alter zu treffen, so aus meinem Gefühl heraus.

00:35:46: Weil dann würde ich, also immer auch je nach Kreisen und je nach Setting und so weiter und so fort, aber Land nicht per se.

00:35:53: So viel sicherer empfinden, was so das ganze Verkehrsthema und Nachts unterwegs sein betrifft.

00:36:01: Ja, ja.

00:36:01: Nee, ich glaub, bei mir wäre auch auf jeden Fall ein Kriterium, dass da irgendwie, weiß ich nicht, wenn es ein Nachtbus oder irgendwas halt noch hinfährt, dass man da auch sich, oder dass da zumindest irgendwie noch Taxen oder so was aus der Stadt hinfahren.

00:36:17: Also, dass du so eine gewisse Anbindung hast.

00:36:19: Ja, du sagst ganz ehrlich, gibt dir ein C da fürs U-Bahn, keine Ahnung, bucht dir da bitte eins.

00:36:24: Und nicht dieses Jahr, die werden nicht zurückkommen.

00:36:26: Also, entweder du musst die dann abholen, auch mega nervig.

00:36:30: Ja, oder die haben dann irgendwelche älteren Freunde, die schon Auto fahren können.

00:36:34: Das sind auch die sicheren Partner sind, weiß ich auch nicht.

00:36:37: Naja, hast du eine Schwesterfrage, Hasi?

00:36:40: Du, ich hab dir heute einiges vorbereitet.

00:36:42: Gigi sitzt dir wirklich, man muss das ja mal lobend anerkennen, mit ihrem iPad, ganz, ganz konzentriert und hat hier wirklich anscheinend was vorbereitet.

00:36:54: Ja, ich hab ne neue Kategorie.

00:36:56: Cool.

00:36:57: Die heißt... Fakten mit Gigi.

00:37:01: Da hab ich mir folgendes überlebt.

00:37:04: Ich werde dir jetzt... Ja, doch, ich denke jede Woche.

00:37:07: Ui.

00:37:07: Ja.

00:37:09: So ein paar Fakten, wo ich dachte, die kann man mal wissen.

00:37:13: Oder die sind einfach das so ein... So ein

00:37:15: lustiges...

00:37:17: Ja, genau.

00:37:18: So, aus verschiedensten Kategorien präsentieren.

00:37:21: Also nicht nur dir natürlich auch unseren HörerInnen, der draußen.

00:37:25: geprüft und recherchiert.

00:37:26: Ja, ja.

00:37:27: Das ist ja alles ganz, ganz... wie sagt man?

00:37:30: Seriös.

00:37:31: Genau.

00:37:31: Prima.

00:37:31: Die heutige Kategorie ist Kategorie Tiere.

00:37:34: Oder Tierwelt.

00:37:35: Vielleicht gut.

00:37:35: Genau.

00:37:36: Sollen wir einfach mal den ersten Fakt nennen?

00:37:38: Ja, ist das so ein Ratespiel?

00:37:39: Oder erzählst du einfach?

00:37:40: Nee, ich würde das einfach mal erzählen.

00:37:42: Aber ich hatte tatsächlich vorhin dann auch schon den Gedanken, ob man das ein bisschen interaktiver machen könnte.

00:37:47: Aber du kannst uns ja auch einfach zu jedem Fakt dann mal kurz sagen, was du da zutechst.

00:37:50: Meine Meinung.

00:37:51: Deine Meinung

00:37:52: zu.

00:37:52: Okay.

00:37:53: Gürteltiere.

00:37:54: Ja.

00:37:55: Weißt du was

00:37:55: es ist?

00:37:55: Das sind diese kleinen Dinge, die sie so zusammenrollen.

00:37:58: Sind die einzigen Säugetiere, die über einen knöchernen Panzer verfügen?

00:38:03: wo durch sie quasi kugelsicher sind.

00:38:09: Also falls sie erschossen werden,

00:38:11: können sie nicht.

00:38:11: Können

00:38:12: sie nicht.

00:38:12: Können sie nicht.

00:38:13: Frag ich mich, wer das hier mal überprüft.

00:38:16: Oh Gott.

00:38:17: Aber vielleicht ist es einfach nur eine hypothetische Überlegung, dass der, dieser knöchelige Panzer halt so dick ist, dass theoretisch keine Kugel durchkommt.

00:38:24: Können Sie?

00:38:24: Ja.

00:38:24: Hoffen wir mal.

00:38:25: Anhand physikalischer Untersuchungen.

00:38:28: Genau.

00:38:29: Spannend, ne?

00:38:30: Falsch merken.

00:38:30: Das heißt, man müsste, also Tierschutz mäßt sie natürlich nicht, aber man müsste diesen Panzer sich selber nehmen, um selber cool sicher geschützt zu sein.

00:38:39: Nee, die können sich so zusammenrollen mit dem Panzer und dann sind

00:38:42: wir sehr geil.

00:38:42: Kleine Pokémon cool.

00:38:43: Vercoolt,

00:38:44: scheinbar verarschen wir auch.

00:38:46: Ja.

00:38:47: Okay, ja.

00:38:48: Ja.

00:38:49: Spannend.

00:38:49: Ja,

00:38:50: danke.

00:38:50: Zweitens.

00:38:51: Manche Landschnecken, unter anderem die hier... Gibt's Wasserschnecken?

00:38:55: Ja, okay.

00:38:56: Ja, doch auch ein so Aquariet und so.

00:39:00: So bei Fressen

00:39:01: gibt's das auch.

00:39:03: Zum Beispiel die ja hier sehr bekannte Weinbergschnecke sind sogenannte Zwitter.

00:39:09: Das heißt, sie können sich gegenseitig befruchten.

00:39:12: Also wenn ich ein Unweibchen kann sich gegenseitig befruchten.

00:39:16: Nach der Paarung liegt dann jedes der beiden Tiere vierzig bis sechszig Eier ins Erdreich.

00:39:21: Das ist ja

00:39:22: richtig praktisch.

00:39:23: Das ist

00:39:23: geteilte Arbeitsteilung.

00:39:25: Ich habe jetzt nicht genau überprüft, wie an dieser Paarungsprozess abläuft.

00:39:29: Vielleicht haben die so jeder unterschiedliche Geschlechtsorgane und können dann so switchen.

00:39:34: Heute hole ich das eine raus und heute im Morgen das andere.

00:39:36: Ja.

00:39:38: Also vielleicht nochmal ganz kurz.

00:39:39: Ich habe das schon von, ich würde sagen, seriösen Quellen.

00:39:42: Wenn hier Biologin unter unseren Hörern sind, sind ich das vielleicht jetzt nicht aufs allerkleinste Detail prüfen.

00:39:48: Aber... Wie gesagt, ich hab mir das jetzt nicht von ... weiß ich nicht, was.

00:39:52: Na, okay.

00:39:54: Ja, okay.

00:39:55: Weiter jetzt, drittens.

00:39:56: Das ist ein cooles Effekt.

00:40:02: Kein Französischer Bulldog, doch auch nicht, hab ich mal gehört.

00:40:05: Ja, das hat Martin Rütter, glaub ich, erzählt.

00:40:08: Aber kein anderer, der auch eine gute Rückwärtslauf

00:40:09: hat.

00:40:09: Ja, doch.

00:40:10: Wenn du so ein Ball hochhältst oder so.

00:40:13: Ja,

00:40:13: schon.

00:40:14: Ja, interessant.

00:40:15: Aber können die Rückwärts hüpfen?

00:40:16: Nee, nee.

00:40:17: Wegen ihrer Anatomie, wirklich das Spanze-Sensor.

00:40:19: Also ja, klar.

00:40:19: Ja,

00:40:20: stimmt.

00:40:21: Ja.

00:40:22: Genau.

00:40:23: Cool.

00:40:23: Viertens.

00:40:24: Die Augen eines Strauses sind größer als das Gehirn.

00:40:29: Dadurch ist die Truppe bei mir halt so.

00:40:33: Also nicht viel.

00:40:33: Nee, das ist nicht viel.

00:40:34: Aber gut, den Strauß muss ich wahrscheinlich nicht so viel wissen.

00:40:37: Gut.

00:40:38: Und fünftens und lettens aus der Kategorie des Tierreiches tauben.

00:40:44: Können das Magnetfeld der Erde wahrnehmen, was ihnen eine bemerkenswerte Orientierung verleiht, wodurch z.B.

00:40:51: Tauben oft als Brieftauben verwendet wurden?

00:40:53: Oh,

00:40:54: dann sind die auch doch voll spirituell.

00:40:56: Wieso sind sie so spirituell?

00:40:57: Ja, Magnetfeld, Frequenzen, wenn ihr das alles spüren könnt, voll geil.

00:41:01: Ja, die Könste Erde wahrnehmen und sich anhand dessen orientieren, weiß jetzt nicht, ob sie... Ja, ja, von mir aus.

00:41:07: Cool.

00:41:08: Ja,

00:41:09: gut.

00:41:10: Was hast du dir gemerkt?

00:41:12: Kennen wir uns nicht?

00:41:12: rückwärts laufen?

00:41:14: Strauß hat so großes Gehirn wie die Augen.

00:41:18: Größer.

00:41:18: Augen sind größer als das Gehirn.

00:41:21: Ja, genau.

00:41:24: Hier, Gürteltier ist der Panzer so dick wie ein kugelsicheres Abwehrmechanismusgerät.

00:41:30: Und

00:41:32: was hast du gerade noch ... Warte kurz, erst mal hier kurz überlegen, was hast du noch zuletzt erzählt?

00:41:35: Ach, Kängur, wir müssen rückwärts laufen.

00:41:37: Das hast du schon gesagt.

00:41:38: Tauben.

00:41:39: Tauben haben magnetisches Feld und sind damit wahnsinnig spielituell.

00:41:42: Und die

00:41:42: Landschnecken.

00:41:43: Was können die noch mal?

00:41:44: Sieggegendwärtig Paaren.

00:41:45: Ah, die,

00:41:46: die Twitter.

00:41:46: Ja, ja.

00:41:48: So, dann haben wir jetzt richtig was gelernt.

00:41:50: Nächste Woche freht das ab.

00:41:53: Nächste Woche gibt es eine neue Kategorie.

00:41:54: Ja, cool.

00:41:55: Aus, weiß ich nicht.

00:41:56: Geschichte, Politik, eh nicht.

00:41:57: Oh,

00:41:57: ja, gut.

00:41:58: Ja.

00:41:58: Prima, Lümmel.

00:41:59: Da hast du ja ein richtig gutes Stiefelchen angezogen.

00:42:02: Ja, vielleicht habe ich mich auch selber... Ich fahre hier in Russland.

00:42:05: Wir sind ja auch im Bildungs-Podcast.

00:42:07: Das würde ich auch sagen, ja.

00:42:08: Genau.

00:42:08: Es ist auch wichtig, dass sich jeder ein bisschen was mitnimmt.

00:42:11: So, ja.

00:42:12: Auftrag.

00:42:13: Dann habe ich noch kurz eine Serienempfehlung.

00:42:15: Oh ja?

00:42:15: Und zwar gibt es in der, ich glaube, ZDF-Mediathek oder ARD-Mediathek.

00:42:19: Ist das was verschiedenes?

00:42:21: Ich

00:42:22: glaube schon ein bisschen, aber hängt da eher als Zusammenweis.

00:42:24: Findet man, findet man.

00:42:26: Und zwar Kudam.

00:42:28: Kudam heißt das.

00:42:29: Das gibt es mittlerweile jetzt schon drei, wenn nicht sogar vier Staffeln

00:42:33: vom.

00:42:33: Also ein bisschen historisch.

00:42:35: Und das kann man wirklich mal gut gucken.

00:42:38: Schön.

00:42:38: Spannend.

00:42:39: Mhm.

00:42:40: So.

00:42:40: Cool.

00:42:41: Leicht Unterhaltung, aber auch nicht so rosamohne-pitiartig.

00:42:44: Genau.

00:42:45: Danke.

00:42:46: Ja, ich habe an der Stelle noch eine kleine Buchempfehlung bzw.

00:42:49: auch was, was ich ganz spannend finde.

00:42:51: Und zwar, wenn man einfach mal Lust hat auf so einen angenehmen Krimi, den man einfach mal so ganz gut wegläsen kann, ist gut spannend, aber jetzt auch nicht völlig packend, ist einfach nett.

00:43:01: Und zwar Madame La Commissaire von Pierre Mardin.

00:43:07: Das ist nicht Madame La Commissaire heißen.

00:43:13: Wahrscheinlich wieder hier die Franzosen, dass wegen irgendeiner männlichen Form dann auch die weiblichen dann die männliche Form bekommen.

00:43:22: Kann ich jetzt auch nicht kramatikalisch

00:43:23: erklären.

00:43:24: Und

00:43:24: es ist ein Wortspiel.

00:43:25: Ich weiß es nicht jedenfalls.

00:43:26: Es spielt in Südfrankreich und es ist auch so ganz oft schön beschrieben von den Örtlichkeiten mit so kleinen Dörflein und so weiter und so fort.

00:43:34: Und was ich aber spannend finde, es gibt ja bei Büchern immer so diese Rubrik, wo dann einmal der Autor quasi vorgestellt wird oder die Autorin.

00:43:42: Und da heißt es – Moment, ich kann es kurz aufschlagen, um hier jetzt auch keine Fake News zu verteilen.

00:43:46: – Pierre-Marthe ist das Pseudonym eines erfolgreichen Autors.

00:43:53: Und so weiter und so fort.

00:43:54: Und da habe ich gefragt, wie das Pseudonym eines erfolgreichen Autors?

00:43:59: Hä?

00:44:00: Warum?

00:44:02: Warum ist man ein erfolgreicher Autor mit Pseudonym?

00:44:05: Ist das vielleicht so ein bisschen so gemeint, wie es so sinnbildlich für einen erfolgreichen Autor?

00:44:13: Pseudonym ist so, dass es nicht dein wirklicher Name ist.

00:44:15: Du schreibst jetzt Bücher an, nennst dich Jacqueline Quebec.

00:44:18: Ja.

00:44:20: Wovon auszugehen ist.

00:44:22: Ja.

00:44:22: So.

00:44:23: Und dann ist das ja dein pseudonym.

00:44:24: Aber ich frage mich, warum macht man das?

00:44:26: Weil man irgendwie eine gewisse andere Identität wahren möchte.

00:44:30: Und jetzt finde ich ja fast spannender als diese eindliche Krimi-Geschichte.

00:44:33: Die Geschichte, was steckt hier noch in diesem Autor?

00:44:35: Und warum heißt das Madame Le Commissaire und nicht La Commissaire?

00:44:39: Das Buch wird Fragen auf.

00:44:40: Ja.

00:44:41: Okay.

00:44:41: Ja.

00:44:42: Aber da habe ich mir keine richtigen Reihen draufmachen können.

00:44:44: Nee.

00:44:44: Also vielleicht, dass man nicht mit seinem Klarnamen Bücher schreiben möchte und selber nicht mit einem... Namen quasi berühmt werden möchte, weißt du?

00:44:53: Wie wenn wir uns jetzt hier Valérie und Vanessa nennen.

00:44:57: So, dass man seine eigene Identität

00:44:59: künstlernahmemäßig macht.

00:45:00: Ja, genau.

00:45:01: Aber für ihn will das Auto ein bisschen random.

00:45:04: Ja, das hat für mich irgendwie Fragen aufgeworfen.

00:45:07: Ja, aber es ist mal recherchiert, weil ich glaube, ich finde immer neue Antworten drauf.

00:45:10: Könnte man, ja, ich hab's noch nicht recherchiert.

00:45:11: Ich hab's mir auch heute Morgen jetzt aufgefallen.

00:45:13: Okay.

00:45:14: Ja.

00:45:14: Prima.

00:45:15: Was

00:45:17: würdest du sagen?

00:45:19: Wir sind jetzt ja auch schon ganz schön, also, fünf, vierzehn Minuten reden wir jetzt hier auch schon.

00:45:24: Ja, der zieht langsam der Kaffee durch.

00:45:25: Der

00:45:25: Kaffee steht, ne?

00:45:26: Der Kaffee durch.

00:45:26: Da ist so ein Kuchen, möchte ich jetzt weiß.

00:45:28: Ich habe mir hier noch was notiert.

00:45:29: Das ist, glaube ich, auch ein wahnsinnig deutsches Wort, oder?

00:45:32: Kaffee duest?

00:45:33: Gibt es das irgendwo anders zu sagen?

00:45:35: Koffee thirst?

00:45:38: Nee.

00:45:39: Koffee craving ist es dann wahrscheinlich eher so, aber... Ah,

00:45:41: ja, okay.

00:45:42: Aber das ist nicht dasselbe.

00:45:43: Ich

00:45:44: hab Kaffee-Durst.

00:45:44: Das ist mir süß, dass man dann so direkt angibt, worauf man jetzt Durst hat.

00:45:49: Aber das sagt man auch.

00:45:50: Man sagt ja nicht sicher.

00:45:51: Wobei, Bier-Durst sagt man auch.

00:45:52: Ja,

00:45:53: aber nur da.

00:45:53: Und

00:45:53: ich hab Wasser-Durst.

00:45:55: Ja gut, das gibt's auch nicht.

00:45:57: Es geht nur für Kaffee und Bier nicht zum Kultur.

00:46:02: Guckst du Dschungelcamp?

00:46:03: Nein.

00:46:04: Okay,

00:46:05: okay, next.

00:46:08: Nee, ich guck es indirekt, weil mein Tiktok damit gesprengt wird.

00:46:12: Oh Gott.

00:46:13: Und das ist ja wohl hochdramatisch

00:46:14: sein, ne?

00:46:15: Natürlich.

00:46:15: Weil

00:46:15: hier der Gil Iovarim, weißt du, der Skandal hatte.

00:46:20: Ja, ja.

00:46:20: Idiot.

00:46:22: Da jetzt ja drin ist und das kommt nicht so gut an.

00:46:24: Na ja, gut.

00:46:24: Anyway, können wir noch mal was anderes drüber reden?

00:46:26: Ich hätte noch eine Frage.

00:46:27: Soll ich hier einfach mal stellen?

00:46:30: Ja.

00:46:31: Okay.

00:46:32: Und so habe ich mich gefragt, wir hatten glaube ich sowas ähnliches schon mal, wenn du jetzt ein neues Hobby anfangen müsstest.

00:46:40: Könntest, nicht?

00:46:41: Könntest?

00:46:43: Und du könntest es aber direkt richtig gut.

00:46:47: Weißt du, das ist halt nicht dieser etwas nervigen Moment von dem Fängst du in unserem Alter jetzt noch neues Hobby an und vermeide dich.

00:46:52: alle anderen, die da sind, machen schon seit zwanzig Jahren.

00:46:54: Ja,

00:46:54: ja, ja.

00:46:55: Was wär das?

00:46:56: Oh mein Gott, da hab ich auch direkt noch eine Geschichte zu dir, die ich heute mit Schwestys teilen wollte.

00:47:00: Und zwar

00:47:04: tanzen.

00:47:04: Ah.

00:47:05: Und zwar sowohl Standard tanzen, ich finde, ja, hab ich glaube ich schon mal auch erzählt, so Bachata, Salza.

00:47:11: und so weiter.

00:47:12: Mega cool,

00:47:13: ne?

00:47:14: Also genau, dieser latin-amerikanische Standard-Tanz.

00:47:18: Aber auch so Hip-Hop oder auch so Contemporary, weil ich war auch noch da, was ich mal ein Schauspiel kurz gemacht habe, hatten wir auch Tanzen als Fach und hatten wir zu Zoe V's Loose Control, hatten wir so eine Choreo einstudiert und ich war wahnsinnig untalentiert, weil ich mir das nicht merken konnte, mit diesem ein, zwei, drei, vier.

00:47:38: Ich kann mir das nicht merken, zumindest nicht, wenn auch jemand vortanzt, weißt du?

00:47:42: Ich kann wohl nachtanzen, aber ich kann nicht aus mir heraus mit diese Schritte so gut merken.

00:47:47: Aber da dachte ich so, eigentlich ja total cool, wenn es als Gruppe zu tanzen und so.

00:47:52: Ja, okay, cool.

00:47:54: Ja,

00:47:54: und du?

00:47:55: Ich habe gedacht, ich glaube, ich fände es cool, selber Musik machen zu können.

00:48:00: Jetzt nicht im Sinne von Instrument selber spielen, sondern so wie Beckham Mitchell bei Pitch Perfect.

00:48:07: Also Musikproduzenten.

00:48:08: Ja, halt

00:48:09: so an so einem, weiß ich nicht, ist das dann auch ein DJ-Pult oder so?

00:48:13: und dann machst du so ein Mesh-Up und dann machst du hier, das finde ich so cool.

00:48:18: Ja.

00:48:18: Und da habe ich mir fast überlegt, ob ich da mal ein bisschen mit anfange.

00:48:21: Hey,

00:48:21: ich wollte gerade sagen, der Zug ist da nicht abgefahren.

00:48:23: Der Zug

00:48:23: ist nicht abgefahren, bitte ja auch nicht mit dem Tanzen, will ich ja nochmal kurz sagen.

00:48:27: Ja, aber

00:48:29: ich habe das Gefühl, man braucht halt schon, also man braucht halt ein gewisses Equipment dafür.

00:48:34: Ja, wobei, ich weiß gar nicht, ja, aber auf mein... iPad kann man sich doch bestimmt auch erstmal so eine ganz Billow-Version runterladen, einfach so für das Gefühl von, du rückst Tasten, da kommt Töne, die mixte zusammen.

00:48:45: Wie fühlt sich das für dich an?

00:48:46: Ja, weil das finde ich das

00:48:48: schon cool.

00:48:48: Das ist

00:48:49: cool.

00:48:49: Ich habe mir so

00:48:52: ein bisschen inspiriert, weil hier Felix Loprig hat dir auch jetzt in seinem fortgeschrittenen Alter.

00:48:59: Noch mit Techno selber machen angefangen.

00:49:02: Und wenn der im Podcast so erzählt, dass er dann so abends ist, dann sagt er immer Techno-Höhle.

00:49:06: Das stelle ich mir irgendwie, ich glaube, das wird mir gut tun.

00:49:10: Boah, weiß ich nicht.

00:49:11: Ich propagiere ja eigentlich eher, dass die Stille gut tun

00:49:15: würde.

00:49:16: Wenn du noch mehr reizt, hörst du sowieso schon immer Musik und Radio.

00:49:19: Ja, aber dann

00:49:20: soll ich meine eigene Musik hören.

00:49:21: Ja,

00:49:21: aber dann musst du ja wieder mit Reizen und Akustik umgeben und sogar noch intensiver.

00:49:26: Ja, aber

00:49:26: Felix sagt ja zum Beispiel, dass das... Also bei ihm so den Kopf ausschaltet.

00:49:30: Okay.

00:49:31: Na ja, versuch doch mal einfach.

00:49:33: Ja.

00:49:34: Gut.

00:49:35: Ja.

00:49:35: Finde ich gut.

00:49:36: Schöne Frage.

00:49:39: Was ich noch gut zu Tanzen sagen wollte.

00:49:42: Bei den besagten Challenge-Kurs.

00:49:43: War es irgendwann richtig cool, das war für mich eine ganz emotionale Sache, sogar ich glaube für uns alle.

00:49:48: Weil irgendwann, also... Das war die Kategorie Contemporary und wir hatten halt so diesen Lied, nur so ein paar Takte als Choreo und der Rest war dann Freestyle.

00:49:58: Und als wir unseren letzten Tag zu diesem Fach hatten, durften wir quasi immer als Zweierpärchen selber auf Contemporary Art diesen Song performen und quasi mit der Idee, sich voneinander zu verabschieden.

00:50:11: So.

00:50:12: Und das war so... Okay, ja fast ein bisschen beheulen.

00:50:16: Das war so emotional und schön.

00:50:18: Es war so ohne Worte, aber so diese Körperbewegung und so was körperlich auszudrücken, was man gerade spürt.

00:50:24: Das war so... wow, toll.

00:50:27: So.

00:50:27: Schön.

00:50:27: Das

00:50:27: kurz für den Hintergrund.

00:50:29: Gestern meldet ihr sich bei mir eine verflossene... Liebe will ich es nicht nennen.

00:50:35: Aus dem Nichts heraus und so hey how are you bla bla bla.

00:50:38: Und irgendwie hat mich das für diesen Tag doch nochmal ganz schön aufgewühlt, weil diese Person mich damals schon sehr verletzt hat und es schon auch gebraucht hat, damit gut abzuschließen so.

00:50:51: Und dass diese Person sich dann plötzlich nach einigen Jahren wieder so meldet aus dem Nichts heraus, hat bei mir nicht ausgelöst.

00:50:58: Ein Gefühl von, es wäre ja cool, wenn wir eine zweite Chance hätten und let's try again.

00:51:03: Aber es hat trotzdem in mir total irgendwas so wachgerüttelt, aufgewühlt wie auch immer so.

00:51:08: Und dann war ich zu Hause und ich hatte Musik an.

00:51:11: Und dann, Lief, ich weiß gar nicht mehr, welches konkrete Lies das war.

00:51:14: Jedenfalls, ich habe es dann getanzt.

00:51:17: Je wutzer wurde,

00:51:18: was?

00:51:18: Ja, ich habe gleich einen eigenen Contemporary gemacht, die Ausdruckstanz.

00:51:22: Gut.

00:51:22: Dann geschlossen Augen, weil irgendwie merkt ich so, irgendwas muss ich gerade körperlich... tun, um dieses innere aufgewühlt sein.

00:51:32: Loszuwerden klingt dann immer so blöd, aber damit zu sein.

00:51:34: Ja.

00:51:35: Und ich hatte gar keine Lust, jetzt irgendwie joggen zu gehen, weil es ja auch nur Optionen gewesen wäre.

00:51:39: Da habe ich das so richtig schön so rausgetanzt.

00:51:41: Das hat wirklich richtig gut.

00:51:44: Also so als kleiner Tipp vielleicht auch nochmal.

00:51:45: Ein bisschen Ausdruckstanz einfach, wenn

00:51:48: man irgendwas

00:51:50: körperlich.

00:51:51: Ich bin ja ja Team Singen.

00:51:53: Ja, genau.

00:51:54: Ich kann mir

00:51:55: das halt in unserer Wohnung nicht zu sehr praktizieren, weil dann kriegen wir wieder ein Beschwerdebrief von den Nachbarn

00:52:00: ab und an hier.

00:52:01: Ja, ab und an ist okay.

00:52:02: Oder halt im Auto singen, das geht auch richtig gut.

00:52:04: Oh, wie wir damit mit diesem Cheat on me.

00:52:07: Ja, das ist auch

00:52:10: ganz perfekt.

00:52:17: Ja, das ist auch gut.

00:52:17: Das kann so richtig laut im Auto dann machen.

00:52:22: Ja.

00:52:24: Also, ja, das sind die beiden Tipps auch mal zum Ende hin, laut singen im Auto oder das körperlich irgendwie fließen lassen.

00:52:31: Weil wir wissen, Emotions, Energies in Motion, wir brauchen eine Bewegung, um Energien rauszulassen.

00:52:36: Ja.

00:52:37: Ja, das hat voll gut.

00:52:38: Und dann kann ich damit aber wirklich gut abschließen und sein.

00:52:42: Alles Gute wünschen und wieder tschüss.

00:52:44: Schön.

00:52:45: Gut, ja.

00:52:46: Das kann man nochmal kurz rein.

00:52:48: Ich könnte es wieder gehen lassen.

00:52:49: Ja.

00:52:50: So!

00:52:51: In den Sinne!

00:52:53: So ein Thema gehen lassen.

00:52:55: Was wäre jetzt dein Kuchenstück, auf das du so richtig lust hättest?

00:52:59: Auf welchen Kuchen hast du richtig lust?

00:53:00: Das

00:53:00: war ein bisschen umständig.

00:53:04: Oh, nice.

00:53:06: Ja, wobei, ich bin wirklich eher manchmal so in der herzhafte Maus, ne?

00:53:11: Gestern war ich bei so einem Indoor-Heilenturnier, weil ich einen kurzen Minipitmoment, weil ich hatte doll Hunger und ich wollte mir so eine vegane Currywurst holen.

00:53:20: war aus.

00:53:20: Oh, und da gab es nur Krepp.

00:53:22: Oh, wollte ich nicht.

00:53:23: Auch nicht, aber gab es auch nicht so Krepp mit Käse oder so?

00:53:25: Das mag ich

00:53:25: gar nicht,

00:53:26: ja.

00:53:28: Na ja, gut.

00:53:28: Gemüller Galette.

00:53:30: Das ist nur was anderes.

00:53:31: Nein, das ist

00:53:32: der herzhafte Teig, quasi, mit herzhaften Zutaten.

00:53:34: Ich dachte,

00:53:34: Galette ist so ein Kuchen.

00:53:36: Nee, es gibt beide.

00:53:37: Das Gallet als Krabidee quasi, ist dann das Flache.

00:53:40: Und Legale la Fête du Roi ist dann quasi eine Feier mit seinem Kuchen, wo dann irgendwo ein kleiner Kuchen, ein kleiner König versteckt hat.

00:53:48: Und der, der das gefunden hat, ist dann Le Roi.

00:53:51: Ja,

00:53:52: da war ich halt Mama bei der deutsch-französischen Gesellschaft.

00:53:55: Ja,

00:53:56: nach dem Treffen übrigens habe ich Ärger von Mama gekriegt, weil sie meint, ich soll nicht so viel Kuchen.

00:54:00: Das

00:54:02: hat mir aber gut geschmackt.

00:54:04: Also wegen dem König gefunden?

00:54:05: Weiß ich gar nicht mehr, bestimmt.

00:54:06: Weil ich so viele Stücke gegessen habe.

00:54:09: Ich wollte

00:54:09: dir sagen, wir müssen bei dir ein bisschen aufpassen.

00:54:13: Ich war die König.

00:54:14: Oh, ich habe noch ganz cool keine Gasse dran reden.

00:54:18: Also ich hatte ein Pit, aber auch Peakmoment bei diesem Turnier.

00:54:21: Weil da war von der, ich glaube, Aukarversicherung oder so, so ein Glücksrad, das man ja immer so dran drehen kann.

00:54:28: Und die hatten wirklich nur Shitpreise.

00:54:30: Es gab auf einem Feld konnte man eine Powerbank gewinnen.

00:54:33: Das fand ich gut.

00:54:34: Und dann gab es noch irgendwie noch zwei andere Gewinnfelde.

00:54:42: Fels.

00:54:43: Einmal so eine dusselige Tasche von denen und irgendwie eine Stift.

00:54:45: Das heißt, es gab insgesamt nur drei Gewinnchancen und faktisch war nur eine Sache gut davon.

00:54:50: Und es gab bestimmt, boah, fünfzig, wenn nicht mehr, Nietenfelder.

00:54:54: Warte mal, was ich gewonnen habe.

00:54:56: Nee, ich hab die Powerbank

00:54:57: gewonnen.

00:54:58: Und so gut, weil ich brauchte auch eine.

00:55:01: Das war wieder Affirmation.

00:55:02: Ja.

00:55:03: Stark.

00:55:03: Ja, ich bin da hingegangen und gesagt so, ich brauch eine Powerbank, zack.

00:55:06: Gut.

00:55:06: Ich bin gespielt.

00:55:08: Cool.

00:55:08: Ich glaube, ich glaube, wir müssen anfällig für Glück spielen.

00:55:10: Ja, ich auch bei dir.

00:55:11: Wenn du einmal so ein Erfolg erleben, das passt, dann

00:55:14: willst du jetzt nicht eins am Automaten drehen, drehen.

00:55:18: Ja, also ganz kurz sagen wir halt als Abschluss zum Thema Herz auf dem Maus.

00:55:22: In Berlin, als ich da war, genau.

00:55:24: Das war halt ganz cool.

00:55:25: Da waren wir in so einem Café, die sich sehr auf Käsekuren spezialisiert haben.

00:55:29: Deswegen, als du es gerade sachtest, war ich cool.

00:55:31: Das war ganz gruselig, zwei Sekunden lang.

00:55:34: Dass ich kurz assoziieren musste, war das jetzt in Berlin oder in Köln, wo ich in so einem Cheesecake-Café war.

00:55:38: Wo wir miteinander

00:55:38: beim Ditzel leben.

00:55:39: Genau, anyways.

00:55:41: Und was da war cool war, die hatten auch so Bagels, die man sich dann belegen konnte, als ... quasi herzhafte Option.

00:55:48: Finde ich gut.

00:55:49: Und das dachte ich, das ist echt cool, weil die eine Freundin ist auch eher eine herzhafte Maus.

00:55:52: Und nicht jeder schwerer hat ja so viel Kuchen.

00:55:55: Ganz gut, dann auch einfach so eine herzhafte Nachmittags-Snack-Option anzubieten.

00:56:00: Vielleicht

00:56:00: esse ich jetzt noch ein halbes Brötchen und dann werbe ich noch so viel Kuchen.

00:56:03: Das

00:56:03: ist eine gute Idee.

00:56:03: Brillant.

00:56:04: So, Schwestis, hartlappe zu.

00:56:06: Ein gutes Wochenende.

00:56:09: Genießt den Her.

00:56:10: Ja, da wegen Freitag-Ausschallung und so weiter und so fort.

00:56:14: Ja, wie gesagt, es ist jetzt Sonntag, Nachmittag.

00:56:16: Das heißt, ihr hört uns dann quasi erst in fünf Tagen nach Aufzeichnung.

00:56:21: Aber genießt auch mal ein Stück Kuchen zwischendurch, tut für gut.

00:56:25: Und wenn ihr Kaffee Durst habt, genießt

00:56:26: es.

00:56:27: Komm!

00:56:29: Okay, in dem Sinne hast du noch abschließende Worte, Tabe.

00:56:32: Auf ihm.

00:56:33: Tschüss!

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