Besties statt Schwesties: Wie viel Familie steckt in dir?
Shownotes
In dieser besonderen Episode tauscht Jenny die klassische Schwesties-Zeit gegen ein tiefgehendes Gespräch mit ihrem Bestie Davide. Gemeinsam sprechen sie ehrlich und ungeschönt über unterschiedliche Geschwister-Dynamiken, familiäre Prägungen und die große Frage: Was bedeutet Familie eigentlich wirklich? Davide wächst in Italien mit drei Geschwistern auf – ein Leben voller Nähe, Chaos und Zusammenhalt. Doch nach seinem Bachelor entscheidet er sich für einen mutigen Schritt: Auswandern nach Deutschland. Was passiert, wenn man sich räumlich und emotional von der eigenen Familie entfernt? Und wie verändert das den Blick auf sich selbst?
Themen dieser Folge:
- Geschwister-Dynamiken & unterschiedliche Familienmodelle
- Leben in einer Großfamilie vs. individuelle Freiheit
- Auswandern & Neuanfang in Deutschland
- Selbstfindung unabhängig von familiären Strukturen
- Nähe vs. Distanz zur Familie
- Outing & persönliche Entwicklung
- Wahlfamilie, Freundschaft & Zugehörigkeit
- Wer ist eigentlich Familie?
- Identität, Herkunft & Selbstbild
Jenny und Davide sprechen offen über emotionale Herausforderungen, persönliche Entscheidungen und den Mut, den eigenen Weg zu gehen – auch wenn er weg von vertrauten Strukturen führt.
Eine Folge für alle, die sich fragen:
- Wie wichtig ist Familie für mein Leben?
- Darf ich mich von meiner Familie entfernen?
- Wie finde ich heraus, wer ich wirklich bin?
- Kann Freundschaft Familie ersetzen?
Ehrlich, tiefgründig und nahbar – eine Folge über das Erwachsenwerden, Loslassen und Ankommen bei sich selbst.
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo, ich bin Davideh.
00:00:01: Die neue Stimme des Podcasts.
00:00:26: Grüße an der Stelle.
00:00:27: Sie versucht ihre Surfing Skills innerhalb einer Woche auf Hot-Eventura massiv zu verbessern, wir wünschen ihr viel Glück dabei!
00:00:34: Ja viele Folgen!
00:00:36: Und heute bis dankenswerterweise.
00:00:38: du Dani, freu
00:00:39: mich so!
00:00:40: Ich mich auch!
00:00:41: Das
00:00:41: ist so cool und wir können ja einmal sagen wer du so bist.
00:00:45: ich glaube viele Schwestis kennen dich aber manche leider nicht was sehr traurig ist.
00:00:50: also stelle dich vor Wir haben uns vor vier Jahren kennengelernt, damals in der Fernsehredaktion und saßen dann lange Zeit auch in einem Büro.
00:00:59: Das war so schön!
00:01:00: Ich vermisse das so doll.
00:01:01: Ich vermiss das auch so sehr!
00:01:04: Beste Zeit!
00:01:06: Wie wir einfach immer unsere Mittagspausen zusammengemacht haben und es war großartig.
00:01:11: Und trotzdem oder trotz dessen dass wir jetzt nicht mehr im Büro sitzen, haben wir den Kontakt behalten.
00:01:17: da bin ich sehr dankbar drum.
00:01:18: Aber wie?
00:01:19: Ja...
00:01:20: Und es ist so cool, weil jetzt sitzen wir hier zusammen und wir haben uns überlegt.
00:01:24: Wir wollen so über das Thema Familie- und Geschwisterbeziehung sprechen.
00:01:28: Von daher herzlich willkommen im Kultus fürs Mast!
00:01:31: Ja danke schön und spannendes Thema, weil ich das abgesehen von eurem Podcast wirklich sehr spannend finde, weil euer Schwestisleben so krass und unvorstellbar ist für mich also... Ich hab drei Geschwisters Auch große Familie und alle auch verheiratet, also so sehr erweiterte Familie.
00:01:58: Und diese Beziehung die ihr habt du mit der Taube zusammen wohnen und so richtig freundschaftlich und so so intim auch Das habe ich immer gewundert oder bewundert und das habe ich so bei mir nie so wirklich gehabt.
00:02:16: Ich meine vielleicht zum Hintergrund, ich komme aus Italien und wohne nicht mehr bei meiner Familie.
00:02:22: Jetzt gibt's halt sehnzehntjahren, einfach sechshundert Kilometer Entfernung.
00:02:27: Also es ist nicht nur eine emotionale Entfernung, das ist ne örtliche... ...Entfernung aber auch davor als ich da gewohnt habe.
00:02:37: Das kannte ich gar nicht.
00:02:38: so eine Beziehung wie ihr das habt und das finde ich schon sehr faszinierend.
00:02:43: Ja
00:02:43: verschön, dass du das sagst!
00:02:44: Ich find das auch irgendwie ganz spannend.
00:02:48: Ich habe da auch mehrere Theorien zu bei Salin und mir.
00:02:51: Einmal glaube ich, weil wir ja relativ nah beieinander sind also wir sind drei Jahre auseinander Also ich bin die ältere Sidi Jüngere Und wir sind immer schon relativ im Duo aufgewachsen würde ich sagen als auch irgendwie Als Familie im Urlaub waren hatten wir nie so Interessen Unabhängig voneinander andere Kinder kennenzulernen sondern wir waren schon immer so Wir zwei Ja, aber ich kann es auch nicht so ganz natürlich analysieren.
00:03:20: Weil wir sind auch sehr verschieden und ich glaube das hat uns aber auch dahingehend zusammengeschweißt dass wir nicht in unserem Vergleichsding waren vielleicht?
00:03:28: Ich weiß nicht wie war das bei dir und deinen Geschwistern?
00:03:30: also wart ihr so sehr insom.
00:03:32: ihr seid alle recht ähnlich und vergleicht euch darin sehr.
00:03:36: Es ist spannend, dass du das mit dem Duo sagst.
00:03:38: Weil also wir sind vier Kinder zu Hause und wir sind auch so zwei Jahrpakete sozusagen.
00:03:45: Also ich habe einen Bruder und zwei Schwestern Und wir sind wirklich... Also mit der einen Schwester bin ich enger und wir haben ein Duo.
00:03:53: Und meine andere Schwester und mein Bruder sind immer ein bisschen enger gewesen unter sich.
00:03:57: Das ist ein anderes Duo quasi.
00:04:03: Das ist vielleicht doch irgendwo eine Theorie von dir.
00:04:07: Gut beobachtet und das stimmt schon, also in der Hinsicht gab es ein bisschen Nähe.
00:04:13: aber irgendwie habe ich auch oft das Gefühl gehabt zu Hause so komplett einen Außenseiter zu sein weil ich im Vergleich zu den anderen Geschwistern schon viel unterschiedlicher war Und da habe ich glaube ich deswegen auch diese Nähe nicht so richtig aufgebaut.
00:04:35: Und ich weiß es nicht, dass so... Es ist schon schwierig zu erklären und ich finde das auch voll schön wenn man das wie bei euch hat also dass man wirklich eine Freundschaft in der Geschwisterbeziehung hat und es nicht nur so ne erzungenne Familiensache ist sondern wirklich etwas was man so pflegt und genießt.
00:05:02: Wie viele Jahre seid ihr immer alle auseinander so?
00:05:04: Das ist auch spannend, weil wir sind dann ein bisschen näher sogar glaube ich als hier.
00:05:09: Also bei uns haben wir alle zwei Jahre im Unterschied.
00:05:14: also mein Bruder ist zwei Jahre älter als sich eine Schwester ist vier Jahre ältere und die andere Schwester sechs Jahre äelter.
00:05:22: Krass ja!
00:05:23: Alle zwei Jahre ist ein neues Kind auf die Welt gekommen.
00:05:25: So heftig, aber seine Mama geleistet hat.
00:05:29: Das war Olympia.
00:05:34: Deswegen sind wir eigentlich auch alles sehr nahe und man hat nie eine Kindheit zu Hause, nur jedes Kind hat eine andere Familie, eine andere Kindheit ein anderes Zuhause weil es ja persönlich ist.
00:05:48: aber trotzdem der Common Ground bei uns war schon sehr common.
00:05:54: Ich weiß nicht, ich glaube es liegt auch ein bisschen an mir selbst vielleicht.
00:06:00: So wie ich mich da gefühlt habe und wie ich beobachtet habe und vielleicht wollte ich auch nicht so wirklich ein Teil davon sein weil ist mir alles zu lautbar, alles zu dramatisch und chaotisch und ich war ein sehr ruhiges Kind.
00:06:16: deswegen habe ich mich eigentlich eher fernhalten wollen.
00:06:21: Vielleicht haste der Punkt.
00:06:22: Vielleicht hattet ihr, also Selin und du eher die Intention so zusammen zu wachsen und so ein Dur zu sein?
00:06:32: Ja das hätte ich dich nämlich auch noch gefragt.
00:06:34: Das finde ich ganz spannend.
00:06:35: so woran hast Du erkannt dass Du da ein bisschen anders bist?
00:06:38: weil ich habe gerade gedacht Ich glaube das sind echt nochmal verschiedene Ebenen.
00:06:42: weißt Selina und ich sind einerseits halt sehr unterschiedlich so was Hobbys betrifft was den Wunsch betriften großen Freundeskreis zu haben.
00:06:51: Also die ist ja auch durch Mannschaft sehr viel in großen Gruppen, was mehr oft irgendwie viel zuviel ist und ich treffe mich eigentlich lieber mit einer Person zu zweit oder vielleicht mal mit vier aber dann wird es auch schon viel.
00:07:05: also wir sind auf solchen Ebenen irgendwie doch sehr verschieden.
00:07:08: Aber vielleicht in der Art wie wir dann doch Nähe und Distanz brauchen oder... Ist das so doof?
00:07:14: Das denkt mir so Lust aufeinander haben oder nicht Dass das vielleicht auch noch mal relativ ähnlich dann wiederum ist.
00:07:21: Ja, es kann auch sein.
00:07:23: also ich glaube wie gesagt dadurch dass meine Familie so groß ist beziehungsweise dadurch dass wir so viele Kinder sind gibt's so viele Gemeinsamkeit und Unterschiede.
00:07:32: so ist das nicht.
00:07:34: Also was ich am Anfang meinte mit den Duos bei uns zu Hause macht auch schon Sinn weil die Schwester mit der Ich ein Duo bilden quasi ich mir schon sehr ähnlich sehr sensibel und empathisch.
00:07:48: Und wir zeigen das eher als meine andere Schwestern beim Bruder, die nicht so viel zeigen, obwohl sie genauso sensibel sind.
00:07:59: Diese Schwester und ich lösen auch eher Leute, die Frieden reinbringen wollen oder die Gemeinschaft schaffen wollen in der Familie und sich eher ausgeliebt haben als außerhalb.
00:08:23: Also mein Bruder, meine andere Schwester sind immer rausgegangen mit Freunden was gemacht.
00:08:29: Die sind immer eher in der Familien des Partners oder der Partnerin so... reingegangelt und nicht bei uns zuhause, also wir sind auch schon sehr ähnlich.
00:08:43: Aber ich glaube es liegt... Auch wenn das jetzt vielleicht so ein bisschen klischeehaft ist aber Das hat schon ein bisschen mit meiner Homosexualität zu tun.
00:08:52: Ich glaub dadurch dass sich diesen Teil von mir solange versteckt habe Habe ich eh das Gefühl gehabt nicht wirklich dazu zu gehören oder mich selbst sein zu können mit meinen Geschwistern oder mich selbst teilen zu wollen, und das hat sowieso schon ein bisschen Distanz aufgebaut.
00:09:16: Aber ich glaube mir war das Familienleben einfach zu viel.
00:09:21: Also beide Familie ist schon sehr chaotisch und laut extrem liebevoll.
00:09:27: Ich liebe meine Familie wirklich mit allen Ecken und Kanten Aber es ist auch a lot.
00:09:34: Also ich finde die Distanz tut mir schon gut, weil ich das viel besser wertschätzen kann und ich kann mich auf den Besuch freuen... Die meisten Zeit.
00:09:50: Ja, wahrscheinlich ist jetzt wirklich so der Knackpunkt oder?
00:09:53: Weil also für dich kannst du dir vorstellen irgendwie keine Beziehung zu deiner Schwester haben zu wollen oder zu der Keine Mia.
00:10:01: Ich meine da ist noch ein Geschwister, kannst du dir vorstellen da so eine kältere Beziehungen oder distanziertere Bezüge zu haben wie ich sie habe?
00:10:13: Oder ist das wirklich von dir dass du sagst, ich brauche das zu meinen Geschwisters und ich möchte eng sein, ich möchte mein Leben teilen.
00:10:21: Ja, schöne und spannende Frage!
00:10:26: Ich habe so viele andere Fragen gerade auch noch an dich.
00:10:28: Aber ja, also ich glaube genau es ist einmal diese eigene Intention von... Es gibt mir viel in Kontakt zu natürlich Sedin jetzt hier präsent vor Ort als auch unserer jüngsten Schwester zu haben.
00:10:45: Ich glaube halt bei meiner Jüngstenschwester trennen uns ja siebenzwanzig Jahre dass wir da von unserem Lebensabschnitt natürlich einfach immer ganz woanders sein werden.
00:10:55: Also wenn sie zwanzig, jetzt bin ich siebenvierzig und steuere auf die fuffzig zu.
00:10:59: Und trotzdem eine coole Sau!
00:11:04: Von daher, ich glaube halt, was Selin und Micha auch oft beschäftigt hat war eben diese Parallele.
00:11:09: Klar, auch ich finde es gibt natürlich immer verschiedene Lebenskapitel über als Kinder oder Jugendliche weil das natürlich noch mal etwas anderes ist zehn und dreizehnt ein Unterschied so oder dreizehnundsechzehn.
00:11:22: Ich glaube auch, wir hatten unterschiedliche Phasen der Nähe in unseren Lebensabschnitten weil man vielleicht ja dann je nachdem wie alt man gerade ist sich auch auf verschiedene Freunde dann eher konzentriert.
00:11:36: Und ich glaub, da hatten wir auch manchmal Jahre oder Kapitel wo wir nicht so close waren wie jetzt.
00:11:42: Ich glaube diese wirkliche Art von Freundschaft ist dann eher in den Zwanzigern entstanden.
00:11:47: also wir waren geschwisterlich immer close.
00:11:49: aber ich glaube dieser Freundschaftsebene ist erst im erwachsenen Alter noch mal so entstanden.
00:11:57: vorher waren wir halt eher die Schwestis die zusammen gespielt haben und zusammen in dem Familienkontext existiert haben.
00:12:05: Aber ja, sonst außerhalb vom Familienkontext nicht so.
00:12:09: Weil es ihn auch vielleicht gar nicht gab natürlich so.
00:12:11: aber wie gesagt durch verschiedene Hobbys und so hatten wir ja sonst nichts miteinander irgendwie zu tun.
00:12:17: Ja und ich glaube schon dass das mir sehr wichtig ist irgendwie Kontakt zu haben, aber man muss ja auch irgendwie gucken je nachdem wo man gerade steht oder auch wie Matching das dann so ist.
00:12:27: also keine Ahnung.
00:12:29: ich glaube nicht dass sich zu Celin Kontakt verlieren würde aber wenn die jetzt mit ihrer Partnerin auswandert, hätten wir sicherlich Kontakt aber natürlich dann auch wieder auf eine andere Intensität.
00:12:43: Von daher glaube ich es ist immer ein bisschen wellenförmig was man gerade voneinander braucht oder miteinander sucht vielleicht an Kontakt und Nähe und Distanz so.
00:12:55: Aber das ist auch spannend, dass du das sagst.
00:12:57: Dass diese eher so Freundschafts-Ebene in der Geschwisterbeziehung später gekommen ist.
00:13:03: Weil für mich klingt es irgendwie bewusster als eine bewusste Entscheidung jetzt nicht nur Schwester zu sein sondern auch Freundinnen und irgendwie dann Sachen miteinander zuteilen und später sogar ein WG miteinander zu teilen.
00:13:19: Also es ist schon eine bewusste Entscheidung, also klingt für mich und das ist glaube ich das Schöne weil ich meine im Endeffekt in Leben ist jede Beziehung eine Entscheidung.
00:13:30: Also ob es jetzt Familienliebe ist oder romantische Liebe man entscheidet sich jeden Tag jemanden zu lieben hat und haben zu wollen dann eben auch unterschiedliche Art und Weise.
00:13:43: so ist es nicht Und ich glaube, das ist genau der Punkt den ich bei euch so schön finde aber auch verwunderlich quasi weil ich den nicht so kenne für mich dass ihr euch dafür entschieden habt dann wirklich außer hat es Familienkontext zu existieren als Freundinnen.
00:14:10: Beziehungsweise dagegen habe ich mich entschieden mit meinen Geschwistern, dass sich dann ausgewandert bin.
00:14:16: Und ich hab immer noch regelmäßig Kontakt.
00:14:18: aber regelmässig Kontakt heißt bei mich alle paar Monate irgendwie ein paar Nachrichten zu teilen.
00:14:24: Ja, aber ich glaube es ist genau wie du sagst.
00:14:27: also man guckt was man braucht, was man sich wünscht, was Man sich geben kann und Ich glaube ja das ist... Also ich finde schon schön Wenn man sich dafür entscheidet, also das so miteinander teilen zu wollen.
00:14:44: Aber auch das Gegenteil ist eine Aussage irgendwie.
00:14:50: Beides ist eine Auslage und genau das finde ich halt spannend.
00:14:54: Also für mich irgendwie... Das Oberthema ist, dass man kommt in eine Familie rein wenn man geboren ist.
00:15:03: Und später entscheidet man sich ein bisschen bewusster, wenn man erwachsen wird.
00:15:09: Inwiefern will ich so ein Teil dieser Familie sein?
00:15:14: Weil Familie gibt ja viel und man nimmt auch viel mit oder halt eben nicht, wenn man das nicht möchte.
00:15:23: Und irgendwann entwickelt man sich zu der eigenen Person.
00:15:28: Irgendwann entwickelt man auch ein eigenes Leben einen eigenen Alltag.
00:15:36: Das finde ich auch spannend was das auch beinhaltet, also die Geschwisterbeziehung.
00:15:43: Aber so generell, also wofür entscheide ich mich?
00:15:46: Was bringe ich jetzt mit in mein nächstes Leben, in mein neues Leben oder in meinem weiteres Leben und wie viel Familie soll dabei sein?
00:15:57: Total!
00:15:58: Und ich finde das ist auch ein ganz spannender Abnabelungsprozess weil ich habe das bei mir auch gemerkt irgendwie diese ersten achtzehn Jahre war ich einfach in dem Modell Kenne oder wo ich halt reingeboren wurde so und das war ja irgendwie auch alles sehr schön und sehr übersichtlich und sehr Ja, sehr familiär Und ja auch sehr nah mit unserem Cousin und Cousine noch mal also den Kindern von Papas Bruder.
00:16:23: Und auch mit meiner anderen Cousinen und Cuisengen von der anderem Seite.
00:16:27: Also es gab immer so diesen Familien Zusammenhang mit dem ich mich dann glaube ich auch sehr identifiziert habe in diesem Familienkontext eben auszuziehen und dann plötzlich diese frage zu haben von wer bin ich denn jetzt außerhalb meiner familie?
00:16:43: ja und sich da irgendwie auch zu finden und da hatte ich auf jeden fall auch irgendwie gewisse existenz krisen ist ein bisschen dramatisch aber halt schon zum frage zeichen weil man natürlich finde ich dann noch für sich feststellt oder überlegt pass ich wirklich zu meiner familien mit dem was ich jetzt will als erwachsene person auch nicht und bin ich dann doch vielleicht anders?
00:17:06: oder kann dieses Anderssein trotzdem im Familienkontext funktionieren?
00:17:11: Oder muss ihr mich da noch einen Zeit lang mal abnabeln, weil keine Ahnung?
00:17:15: unsere Familie ist relativ BWL basiert würde ich mal so sagen.
00:17:20: Und das habe ich für mich damals auch ganz kurz probiert mit zwei drei Semestern und bin total gescheitert fand es ganz schlimm.
00:17:25: ich hab das auch eisig gecheckt Das wäre
00:17:28: auch nicht so mega.
00:17:30: ganz für dich, wenn ich jetzt nicht zuneitreten möchte.
00:17:34: Ich habe es gut verkauft bekommen mit dann kannst du international arbeiten und viele Stellen
00:17:39: ist auch
00:17:39: cool total.
00:17:42: Die ganzen Fächer die man da studieren muss.
00:17:45: Ja aber das war dann für mich ein Punkt von Boah shit!
00:17:48: Ich gehöre gar nicht mehr dazu und dann zu überlegen was sind denn Faktoren, die mich dazugehören lassen und ist es weil ich dann auch beruflich in die bwl Richtung gehe.
00:18:00: Ist das der punkt um zu sagen Ich pass noch zu meiner familie oder nicht?
00:18:04: Und Das finde ich jetzt auch an diese frage so Wenn ich dann irgendwann mein eigenen weg suche Ja wie ist da nochmal dieser verwandelung von?
00:18:16: wie viel kontakt brauche ich dann zu der familie Oder nicht?
00:18:19: wie viel empowerment steckt auch drin oder wie viel kritik oder wieviel?
00:18:24: Du bist noch einer von uns oder du bist jetzt ein bisschen raus?
00:18:28: Das finde ich sind ja auch diese großen Prozesse, die dann halt eher so nach der Schulzeit beginnen.
00:18:33: Ja und vor allem auch die Frage also es ist nicht nur wie passt sich da rein?
00:18:40: Also passt sich noch da rein und wie passt ich da rein, wenn ich jetzt ein bisschen anders bin oder mich anders entwickle.
00:18:46: Aber auch die Frage... Ich glaube, die sich nicht so viele Menschen stellen will ich noch da reimpassen.
00:18:54: Weil ich glaube das ist für mich persönlich die schwierigste Frage auch weil wie du sagst also der BWL-Hintergrund, der mich als Teil der Familie hält sind das andere Werte, also so vielleicht verkaufe ich Äpfel aber ich bin trotzdem sehr liebevoll und empathisch wie meine Familie.
00:19:19: Und deswegen passe ich noch da rein.
00:19:22: oder vielleicht bin ich komplett gegen Unternehmen Kapitalismus BWL-Sachen und deswegen will ich nicht daran passen weißt?
00:19:31: Ich glaube dass ist auch eine faire Frage und ich glaube aber auch eine sehr stigmatisierte Frage weil viele auch so dieses Konzept, Konstrukt was auch immer oder diese Idee oder dieses Gefühl Familie als Pflicht sehen.
00:19:49: Aber ich finde muss halt nicht unbedingt und es klingt mega kalt Es klingt voll traurig Und es klingt etwas auch immer bisschen negativ konnotiert schon aber und ich habe auch immer schlechtes Gewissen.
00:20:05: Wenn ich zum Beispiel sage, Ich besuche meine Familie einmal im Jahr weil ich nicht genug Geld und Zeit habe um alle paar Monate dahin zu fliegen oder ich telefoniere einmal die Woche mit denen Mit meinen Geschwistern ein paarmal Im Monat schreibe ich vielleicht oder alle paar monate manchmal.
00:20:29: Und dann bekomme ich immer so Mitleidende oder bemitleidender so blicke und kurz Bin ich auch auf diesem gefühlen.
00:20:40: Ich denke mir ja schon traurig und andererseits Komme ich dann wieder zu mir und sage ne das freut sich doch so Und ich will nicht dazu gehören in dem Sinne weil ich weiß Ich bekomme nicht das, was ich brauche oder was ich möchte und ich kann auch nicht das geben, was sie möchten.
00:21:03: Und dann ist die Form, die ich jetzt habe für mich schon okay.
00:21:09: Und ich glaube es ist auch so eine Frage, wovor viele Angst haben.
00:21:13: also will ich eigentlich noch Teil dieser Familie sein?
00:21:20: Es klingt jetzt so katastrophal, also Leute in meiner Familie ist schon okay.
00:21:25: Ich liebe meine Familie und ich hab nicht den Neffen, die ich noch mehr liebe als meine Geschwister und meine Eltern!
00:21:32: Ich liebe die Kinder, es gibt, es ist schon gut.
00:21:36: aber ich finde das ist trotzdem ja so wichtig sich solche Gedanken zu machen weil wie du sagst es geht ja um persönliche Entwicklung und so eigene Identität
00:21:47: komplett.
00:21:49: Das ist auch ein super wichtiger Punkt, den du ansprichst.
00:21:52: Weil klar man überlegt dann was erwartet meine Familie von mir?
00:21:56: oder mögen die mich so wie ich bin?
00:21:59: Oder die Richtungen, die ich einschlage?
00:22:01: werden sie sind die anerkannt oder ist das nicht so gut gern gesehen?
00:22:07: aber genau sich selber auch diese Frage zu stellen von Was will ich denn von dem Konzept Familie oder von diesen Leuten, die zu meiner Familie gehören und welche Art Kontakt brauche ich da.
00:22:19: Ich finde, das ist so fair und auch wichtig für sich da ganz authentisch herauszufinden wer es Familie.
00:22:26: mit welchen Leuten möchte ich ein Leben teilen und Kontakt haben?
00:22:30: Und mit welchem noch nicht?
00:22:31: Und ich find' dass es voll fair auch zu sagen selbst wenn das vielleicht irgendwelche Blutsverwandten sind ich habe da keine Verbindung zu.
00:22:38: Ja oder
00:22:39: keine Flüchtlinge.
00:22:40: Keine Verpflichtung nur weil's der Großonkel XY ist da zu sagen und ich glaube da sind wir auch zum Glück generationell noch mal woanders als vielleicht unsere Großeltern, wo das sicherlich noch viel verpflichtend war.
00:22:53: Aber so diese Selbstentscheidung von ich darf mir selber meine Familie irgendwo aussuchen.
00:23:00: Also zumindest auch später im Erwachsenenleben natürlich als Kind ja irgendwie nicht.
00:23:03: aber und da zu gucken wieviel Nähe und Distanz brauche ich auch da um irgendwie zufrieden zu sein oder vielleicht braucht ihr doch irgendwo wirklich einen Kontaktabbruch?
00:23:13: Und ich finde es ist wirklich fair individuell bestimmen war.
00:23:19: Also Mama zum Beispiel hat uns immer gesagt, zieh niemals mit deiner Schwiegermutter in
00:23:24: deinem Haus,
00:23:26: eigener Erfahrung.
00:23:27: und sie hat auch gesagt... Die Gefahr
00:23:29: haben wir beide irgendwie nicht gerade.
00:23:31: Stimmt!
00:23:33: Und das finde ich ist ja auch total wertvoll dass sie halt gemerkt hat so die Beziehung zu ihrer Schwiegamutter, die funktionierte für sie friedlich und harmonisch, wenn Sie in einem Haus wohnen.
00:23:45: Aber sie kann existieren, wenn die ... In einer Stadt wohnt aber in verschiedenen Häusern.
00:23:49: Und das heißt ja nicht dass man sich abgrundtief hasst und auf jeden Fall den Kontakt für immer abrechen muss sondern sich zu überlegen mit welchem Konzept kann ich einen gesunden Kontakt pflegen?
00:24:03: Und auch wie du sagst so ein zwei Mal im Jahr sich zusehen alle paar Wochen oder Monate mal beieinander einzuchecken reicht für dich.
00:24:11: Und dann find ich das total fair und fein.
00:24:13: Ich finde, da gibt es keine allgemeinen Richtlinie.
00:24:16: Nee, voll!
00:24:17: Weil ich meine so ein Handbuch gibts sowieso für kaum etwas im Leben... ...und es geht sowieso, finde ich zumindest für mich persönlich immer darum.
00:24:27: also was tut mir gut um?
00:24:30: wie kann ich aufpassen oder achten dass sich anderen Menschen nicht wehtuhe oder nicht verletze?
00:24:40: finde ich das schon fair, dass man versucht alles zu akzeptieren.
00:24:44: Weil ich finde so gerade im Familienkontext entstehen dann diese Dramen die es immer gibt nur wenn man so die Idee voneinander nicht akzeptiren kann.
00:24:55: also Ich streite zum Beispiel extrem oft mit meiner Mutter weil sie meine Grenze nicht respektieren kann und wenn ich ihr sage Müsste ich nicht in meine Finanzen ein, oder möchte ich nicht immer eine Jobsuche ein?
00:25:11: Oder kritisiere bitte nicht so meine Beziehung.
00:25:16: Wenn ich nicht nach einem Rat oder nach einer Meinung frage was sich auch gerne machen würde wenn alles davor, wenn alle Grenzen davor respektiert werden würden weil dann hätte ich diese Sicherheit und diese liebevolle Grundlage Aber sie überschreitet sehr oft diese Grenzen, die ich für mich habe um mich selbst zu schützen und ich finde da entsteht dann immer der Streit.
00:25:41: Der Generationenstreit, der Familienstreit was auch immer man kennt wenn man einfach nicht so ein Verständnis voneinander hat.
00:25:50: bei an sich Ich liebe meine Mutter, sie liebt mich und das ist halt die Basis.
00:25:55: oder aber sie kann nicht akzeptieren so wie ich liebe oder ich kommuniziere.
00:26:00: Und ich akzeptiere im Endeffekt nicht wie sie lebt und sich kommuniziert und da haben wir halt das Drama.
00:26:06: also und dann können wir halt nicht so miteinander existieren.
00:26:09: und dann denke ich mir okay Dann ist halt so die schlaue Sache so prämatisch aber auch psychisch irgendwie eine Grenze zu setzen.
00:26:19: Und für mich ist es okay, ich komme einmal im Jahr nach Hause und ich rufe dich einmal die Woche an und wenn ich so verletzt bin dann vielleicht alle zwei Wochen weil ich mich beruhigen möchte und weil ich das Telefonat genießen möchte.
00:26:38: aber ich finde es wäre viel einfacher wie du sagst.
00:26:42: also wenn man eine Idee oder ein Konzept davon hat, so von Familie und wer ist Familie?
00:26:52: Und wie nah ist mir diese Familie?
00:26:55: Wenn man halt generell mehr Offenheit und Verständnis dafür hätte.
00:27:01: Ja komplett!
00:27:02: Ich glaube das ist ein ganz großer springender Punkt den du gesagt hast mit dem Grenzensetzen und darin auch akzeptiert werden weil ich glaube Wie du schon genau gesagt hast, da entstehen so viele Streitereien.
00:27:12: Wenn eben das dann nicht akzeptiert wird oder gesehen wird und ich glaube dass es auch gerade so dieses Heranwachsen oder Erwachsen werden und seinen eigenen Weg suchen und ja für sich herauszufinden wer bin ich denn?
00:27:26: Und dann zu gucken wie reagiert darauf wiederum auch meine Familie?
00:27:31: können die das dann mitgehen?
00:27:33: Oder habe ich das Gefühl ich werde permanent kritisiert oder permanent habe ich das Gefühl von, sie wollen mich eigentlich anders.
00:27:41: Und ich glaube, dass ist ein ganz großes Ding wo man wirklich für sich herausfinden darf was fühlt sich für mich passend an und auch zu lernen und also für mich war das überhaupt nicht leicht.
00:27:50: aber so Grenzen zu setzen und für sich rauszufinden ja wie viel tut mir gut irgendwo?
00:27:56: Das finde ich es ja auch bei Freundschaften oder bei jeglicher Art von Beziehung weil oft sind da ja auch verschiedene Erwartungen mitschwingend überhaupt auf den Tisch zu bringen, was gerade ist jetzt deine Erwartung und was es meine so.
00:28:09: Und da beispielsweise bin ich auch irgendwie so doof das Ding dankbar in einer Stadt zu sein wo wir zumindest zwei Stunden Fahrtweg haben?
00:28:17: Ich mein schon überlege ich manchmal oh das wäre schön in der Heimatstadt zu wohnen und dann könnte man natürlich viel mehr Zeit miteinander verbringen.
00:28:26: Ich wüsste aber auch dass unsere Oma dann sehr besitzergreifend wär oder sehr ja Naja, ich glaube das ihr halt schon erwarten würde wenn ich jetzt in Außerbrück wohne würde.
00:28:39: dass ich mindestens dreimal die Woche da bin.
00:28:42: Also weiß ich nicht aber wäre so meine Vorstellung und auch da müsste man natürlich dann lernen die Grenze zu setzen um das miteinander zu besprechen.
00:28:50: Aber so muss ich sagen bin ich ganz dankbar zu wissen Ich habe jetzt diese zwei Stunden Distanz.
00:28:56: Das ist
00:28:57: dein Schutz.
00:28:59: Eigentlich ist natürlich auch wiederum schwach, weil diesen Schutz müsste es nicht geben wenn ich gut Grenzen setzen kann oder gut kommunizieren könnte.
00:29:08: Aber ich bin trotzdem ganz dankbar darum, weil ich glaube sonst wäre es einfach schwierig für unsere Beziehung diese Wertschätzung füreinander zu haben, wenn man sich quasi zunahe ist.
00:29:20: Ja aber ich finde es ist nicht schwach diesen Schutz zu haben oder haben zu wollen.
00:29:26: Ich glaube das ist im Gegenteil sehr stark weil du erkennst was du brauchst und du gibst dir das auch.
00:29:32: Und ich meine... Das ist mega gut, dass du aus dich aufpassen kannst.
00:29:38: Ja ich glaube mega viele... Also es ist voll die Leistung weil erstmal musst du verstehen was dir hilft und was dir gut tut und da musst du das auch umsetzen.
00:29:47: Und ne?
00:29:47: Das ist genau gleich bei mir!
00:29:49: Ich habe erkannt okay ich muss irgendwie weg aus dieser Dynamik so Familie und hier im Dorf woanders existieren für mich selbst und dann hab' ich das auch ungesetzt und so ist es für dich ja auch einen Schutz brauchen, das ist also macht uns auch stark.
00:30:09: Ja, ich finde schon.
00:30:11: Dankeschön!
00:30:12: Copyright drauf?
00:30:15: Nee, aber und ich finde... Und das habe ich alles in der Therapie gelernt muss ich ehrlich sagen, dass mit dem Schutz erstmal um vor allem, dass es nicht nur an dir liegt.
00:30:28: Also du kannst erkennen was du brauchst und du kannst auch ... Du hast eine Grenze gesetzt Weil du bist ja woanders, du lebst ja nicht so zwei Häuser weiter bei deiner Familie.
00:30:38: Du hast schon deine Grenze erkannt und umgesetzt und ausgelebt aber wie deine Familie im Endeffekt alle anderen Menschen mit deiner Grenze umgehen ist ja unabhängig von dir.
00:30:50: Es sagt auch nichts über dich sondern über die Familie.
00:30:54: also wenn ich Beispiel am Weihnachten, letzte Weihnacht, weil ich ja bei meiner Familie zu Hause und da war es mit meiner Gesundheit irgendwie eine gute Phase.
00:31:07: Und ich habe auch wirklich darum gebeten Ruhe zu haben zuhause um die Zeit miteinander zu genießen aber auch die Feiertage zu geniessen.
00:31:19: Ich hab gesagt, für mich, dass es irgendwie nicht geschrieben wird und wenn wir zusammen einen Abend essen, dass wir einfach nur Abendessen ohne zu diskutieren.
00:31:31: Und vielleicht diskutiert man davor oder danach?
00:31:34: Das kann ich ja nicht so komplett vermeiden ist auch nicht mein Leben.
00:31:40: aber wenn wir zusammennessen das wir wenigstens in Ruhe essen weil irgendwie spiegelt So meine Psyche immer so mein Darm nach und umgekehrt.
00:31:51: Und das konnten meine Eltern einfach nicht leisten, also... Und dann dachte ich okay!
00:31:58: Also ich habe ja meine Grenze gesetzt.
00:32:01: Ich hab gesagt, ich bin hier weil ich euch liebe aber ich brauche Ruhe weil es mir nicht gut geht.
00:32:06: Und irgendwie ist es nicht möglich gewesen darauf zu achten irgendwie meine Arbeit erledigt, also ich hab ja gesagt was ich brauche und was ich geben kann.
00:32:17: Und was ich gerne hätte.
00:32:19: Genau gleich so für dich finde ich.
00:32:23: Also wenn du sagst Du liebst ja deine Uma das weiß ich.
00:32:28: aber wenn du nicht jeden Tag dazu Besuch sein kannst ist auch fair und dann ist es da eine Grenze und so Es ist immer so umgeben und nehmen und sowas andere Leute dann uns geben, können wir ja nicht komplett beeinflussen.
00:32:46: Total und auch irgendwie so ein bisschen aushandeln weil ich glaube dafür ist es halt auch so wertvoll offen zu kommunizieren was man braucht deswegen auch krassen Respekt an dich dass du das auch so formulieren könntest.
00:32:57: und dann gibt man den mal in der Spielfeld.
00:33:00: erinnern muss dann ja irgendwie gucken was kommt zurück Kann da ja vielleicht schauen, kann man einen Kompromiss finden oder auch nicht.
00:33:07: Aber ich glaube es fühlt sich sicherlich irgendwie auch zu frustriert weil man merkt so cool was ich gerade versuche... ...zu kommunizieren und diese Grenze zu setzen.
00:33:15: das ist gar nicht umsetzbar.
00:33:18: oder meine Familie geht dann nicht drauf ein oder wie auch immer.
00:33:21: Das sind natürlich die ganzen Faktoren wo man für sich schaut Wie viel Zeit möchte ich mit den verbringen?
00:33:26: Und wie viele einfach für mich?
00:33:28: oder wie sehr würde ich mich gesehen Und ich glaube genau auch dieses Distanzding einfach, was ist einfach?
00:33:36: Aber für dich hast du ja eine recht große örtliche Distanz reingebracht.
00:33:41: Ungefähr!
00:33:43: Echt?!
00:33:45: Und für dich war es jetzt aber auch schon so dass du sagst du brauchtest irgendwie diesen örtlichen Abstand um die Person zu werden, die du für dich sein möchtest und das Leben zu fühlen, was du führen möchteste oder?
00:33:58: Ja voll voll.
00:33:59: also ich glaube Ich weiß nicht, dass so manchmal handelt man ein bisschen aus Angst heraus.
00:34:10: Und ich finde oft wenn man aus Angst heraushandelt dann trifft man so übertrieben Entscheidungen und ich wusste ich muss irgendwie weg weil ich hatte meinen Bachelor in der Tasche in so einen fünf-undhalb Semester geschafft weil es einfach weg war und irgendwie wollte ich wirklich weg ist mich überhaupt nicht kannte, dass es genau was du vorhin angesprochen hast.
00:34:37: Also wer muss ich jetzt zu Hause sein?
00:34:40: Wer muss sich in meiner Familie sein?
00:34:42: und muss ich das überhaupt?
00:34:44: und muss sich das sein weil alle andere so sind?
00:34:48: Und sowas bei mir auch.
00:34:49: also ich kannte mich in der Familie gar nicht!
00:34:52: Ich wusste gar nicht wer ich bin... Ich liebe Popmusik irgendwie und vielleicht mag ich Männer, aber bin jetzt auch nicht so sicher.
00:35:00: Weil in meinem Dorf gab es mehr Kühe als Männer.
00:35:04: Ich mag Kühe auch!
00:35:06: Aber nicht so... Die erschützt heute draußen bitte nur aus der Ferne.
00:35:15: Ja, ich war immer diese Person Die bequem war für alle und die alles so von mir erwartet haben.
00:35:23: Ich war ein richtig guter und netter Sohn, Studenten und Bruder und ich habe zu Hause witzigerweise viel mit meinen Geschwistern gemacht.
00:35:35: also die haben mich immer mitgeschleppt wenn sie mit Freund oder Freundin ausgegangen bin Und mit meinen Eltern hab' ich mega viel Zeit verbracht.
00:35:46: Ich glaube, im Sommer waren wir also meinen Eltern und ich jeden Tag mindestens zwei Stunden abends in Gemüsegarten.
00:35:55: Also richtig, richtig viel!
00:35:57: Und trotzdem hatte ich das Gefühl oder ich wusste... ...ich habe gar keine Beziehung zu diesen Menschen weil ich nicht mich selbst bin.
00:36:07: Und ich glaube, dass war so wichtig.
00:36:10: Und irgendwann bin ich so hungrig nach Freiheit geworden Ich habe so ein krasses Bedürfnis gehabt, mich kennenzulernen.
00:36:19: Dass ich aus der Angst heraus nie meine eigene Person zu werden, soweit weggegangen bin wie möglich und dann bin ich eben nach Deutschland gezogen und ich glaube auch wie du meintest also werde ich dann akzeptiert wenn ich anders bin.
00:36:38: das war natürlich auch eine große Angst.
00:36:40: deswegen bin ich soweite weg gegangen.
00:36:44: Aber ich finde, wo Angst ist, ist oft auch Mut.
00:36:47: Und das fand ich für mich so... Ich meine du hast ja nach dem Studium
00:36:53: bzw.,
00:36:54: als du dann fertig warst mit BWL hast du auch so viele Sachen ausprobiert und das ist auch voll die Mutprobe, ne?
00:37:02: So ein bisschen auf der Suche nach sich selbst so viel ausprobieren, zu können oder zu wollen.
00:37:11: Das braucht auch viel Mut und ich glaube so was für mich auch.
00:37:15: Also diese Suche nach sich selbst, das denke man so schnell so überspirituell.
00:37:20: aber ich glaube dahinter steckt wirklich dieses Abnabeln von der Familie und wirklich mal schauen wer bin ich denn wo möchte ich hin?
00:37:27: Wer möchte ich sein?
00:37:28: Und Ich finde es immer ganz spannend weil manchmal frage ich mich Es gibt ja Menschen und das finde ich auch total schön, die für sich sehr schnell erkennen.
00:37:36: Ich muss jetzt nicht wegziehen oder ich brauche meine Familie und ich möchte mir einen Job suchen in meiner Heimatstadt um mit da mein Erwachsenenleben aufbauen.
00:37:45: Und manchmal habe ich das so ein bisschen neidwert übertrieben.
00:37:48: aber ich finde es einfach so schön auch in der einen Seite der Vorstellung wenn man so dieses Gefühl hat von hey cool dass du so schnell wusstest Dass du In diesen Konzept dich selber finden kannst und ich selber ausleben kannst und für mich aber irgendwie ziemlich klar, dass ich das so nicht kann.
00:38:05: Also ich musste raus aus einer Brücke und musste auch mehrere Resets machen um immer wieder dieser Frage nachzugehen wer bin ich denn?
00:38:15: Ich würde doch sagen also es ist ja normal und manche glaube ich haben sehr schnell diese Idee von sich wo man hin möchte manche brauchen länger oder müssen verschiedene Kapitel durchspielen sehr wertvoll zu sagen.
00:38:29: Ich muss jetzt einfach mal verschiedene Stationen durchlaufen oder ich muss jetzt mal, keine Ahnung bei mir war es ja auch so.
00:38:34: dann war ich eine Zeit lang wie Pferdetrainerin bei POM, hab da mega auf dem Dorf gewohnt, dann war die zur Fernsehredaktion nach Köln vorher irgendwie mal ein Schauspielkurs in Hamburg.
00:38:44: also dieses Ja suchen das ist manchmal finde ich extrem anstrengend.
00:38:49: aber
00:38:49: ich glaube diese Suche wenn man die einfach in sich hat, manche haben das auch nicht, ist auch voll ok.
00:38:53: Aber dieses Dann mach dich auch auf die Suche und deswegen fahre ich das ja.
00:38:56: oder findest du das bei dir?
00:38:57: Ach so cool und mutig, weil du eben diesen Impuls auch gefolgt bist.
00:39:01: Du hättest ja sagen können nee komm.
00:39:02: aber ich hab jetzt hier meine Family unter meinen Konzept Ich bleib hier in diesem Konzept Aber zu sagen ich spüre diesen Wunsch mich zu suchen Und dann sagen gut Dann gehe ich los
00:39:16: Ja, und ich glaube es ist auch so voll das Missverständnis dass viele denken ja es muss irgendwie lustig sein.
00:39:24: Und muss Spaß machen nicht zu tun und immer hier etwas ausprobieren und da etwas aus probieren.
00:39:30: aber das ist eigentlich finde ich so nervenzerreißend Genauso wie es für mich Nerven zerreißend war, am Anfang komplett woanders zu sein an einem neuen Land alleine und komplett unterschiedlich.
00:39:43: Zu meinem Land, zu meiner Kultur, zu dem was ich kannte.
00:39:49: Zu den Fühlen aus meinem Dorf.
00:39:51: Der gab's im Biele vielleicht nicht?
00:39:55: Ja ist das auch... Es braucht so viel Mut aber so viel Energie auch und Ich glaube Ich meine, es gibt ja zum Glück auch viele Persönlichkeiten.
00:40:06: Alle Menschen sind so ein bisschen unterschiedlich oder zumindest ich glaube es gibt schon viele Archetypen und dann sind wir irgendwo alle gleich.
00:40:14: aber diese Archetypien gibt's ja auch und es gibt Leute die einfach Glück haben und sofort das finden was sie brauchen oder die da zufrieden sind wo sie sind.
00:40:25: Es ist auch mega schön Aber wenn man das suchen muss Es ist auch schön und manche genießen das so richtig.
00:40:33: Also meine beste Freundin hat hier in Deutschland ihr ganzes Leben gelebt, dann ist sie nach Belgien und jetzt nach Frankreich Und sie würde auch wieder woanders hinziehen wenn es nötig ist und sie genießt dass.
00:40:47: Ich könnte das nicht so genießen weil ich weiß also es hat mir geholfen komplett woanders zu sein mich zu versuchen zu finden.
00:40:55: aber ich bin dann eher die Person, die diese Base und diese Sicherheit braucht.
00:41:04: Ich glaube auch deswegen zieht es mich immer so zurück zu meiner Familie weil das ist ja der erste sichere Ort den wir kennen und ich brauche diese Sicherheit und dieses Heimatgefühl was ich sowieso nicht mehr habe zwischen den ganzen Ländern.
00:41:22: aber Ja jetzt hab ich ein bisschen einen Fall verloren, aber ich glaube keine Ahnung.
00:41:28: Man sollte immer so ein bisschen alles machen was man braucht um die eigene Person zu finden und zu werden.
00:41:34: also... Voll!
00:41:36: Und ja ich habe dir auch irgendwann diesen Wunsch nach... Ich will auch irgendwann mal ankommen und das ist ja auch wie du es gerade beschrieben hast.
00:41:43: Einerseits diese Suchen und dann aber irgendwann auch... Also ich hab schon gemerkt, ich will irgendwo in der Stadt oder wo auch immer an irgendeinem Ort Ankommen mit einer gewissen Art von Planungssicherheit.
00:41:55: Also vielleicht zumindest mal in ein paar Monaten gedacht oder mal in einem Jahr, weil eine Zeit lang in meinen zwanzig Jahren habe ich wirklich nur so gefühlt von drei Monatskapiteln gedacht und dann immer wieder woanders und immer wieder was anderes.
00:42:10: Und ich fand diesen Prozess irgendwann schön zu merken.
00:42:14: so Puh!
00:42:14: Ich möchte jetzt hier auch erstmal irgendwie bleiben und ich hätte jetzt... Auch jetzt gerade keine Lust wieder alle Zelte abzubrechen, wieder irgendwo ganz neu anzufangen.
00:42:23: Und irgendwie finde ich es ist auch ein ganz schönes Gefühl.
00:42:25: und
00:42:25: was ich dich auch gerade noch fragen wollte ist so wenn du dich dann auf die Suche ja gemacht hast würdest du sagen du hast jetzt so Die Person gefunden die Du gesucht
00:42:34: hast?
00:42:37: Boah, krasse Frage!
00:42:42: Ich glaube ich komme immer näher.
00:42:45: Und da ist das Familienthema tatsächlich immer noch ein krasses Thema und auch deswegen gibt es so viele Diskussionen oder Streitereien sogar mit meinen Eltern weil wir am Anfang gesagt haben also dass was mir meine Familie gegeben hat in den Erfahrungen, aber auch in der Erziehung und in den Vorstellungen passt nicht mehr so ganz zu dem was ich gerade bin.
00:43:13: Und vor allem zu dem, was ich sein möchte.
00:43:16: Und es ist vor allem durch die Therapie zum Glück komme ich da immer näher.
00:43:23: also Ich habe schon das Gefühl dass ich zumindest ein klares Bild davon habe wenn ich sein Möchte und ich glaube so einige Boxes habe ich auch schon gecheckt, was mich extrem glücklich macht weil ich richtig lange das Gefühl hatte nicht dass zu sein was ich möchte oder das auch nicht sein zu können aufgrund manche Erfahrungen und ich hab auch keine Ahnung so wenn man jetzt ein bisschen so deeper ist und ernst da so traurige Sachen erleben in der Familie, die mich aber auch sehr geprägt haben.
00:44:06: Also mein Papa war in meiner Kindheit sehr abwesend und ich glaube das hat für mich sehr schwierig gemacht Männern vertrauen zu können.
00:44:17: Das habe ich auch in jeder Beziehung bisher gehabt und auch deswegen sind manche gescheitert weil ich nicht so ganz vertrauen konnte Und davon will ich mich natürlich distanzieren.
00:44:30: Aber wie distanziere ich mich von dieser Idee?
00:44:33: Männer verlassen mich, weil mein Papa nicht so da war ohne mich von meinem Papa richtig distanziert zu können oder zu wollen, weißt du?
00:44:42: Oder... Ich bin oft irgendwie Support Animal gewesen für meine Mutter.
00:44:51: Immer das kleine ruhige und beruhigende Kind gewesen Und habe dazu viel Ballast für mich so aufgenommen und das will ich nicht mehr sein.
00:45:01: Und vor allem nicht in der Form, wie komme ich davon weg ohne von meiner Mutter so komplett wegzuhauen?
00:45:09: Das ist schon schwierig und das mache ich aber jetzt alles irgendwie weil ich so ein freier Erwachsener-Mann werden will.
00:45:18: Ja wirklich auch stimmt!
00:45:20: Danke.
00:45:22: Aber ja, es ist auf jeden Fall eine Herausforderung.
00:45:26: Also von diesen Gefühlen, von diesen Mechanismen in mir wegzukommen um eben diese Version zu werden die ich sein möchte aber ohne meine Familie so komplett zu verlassen.
00:45:40: und ich finde also... Ich weiß nicht ob mich... Also ich habe mich nicht in der Form gefunden die ich irgendwann annehmen will aber ich hab' mich gefunden So wie ich jetzt bin Und ich bin bei mir und ich glaube, das reicht mir schon.
00:45:56: Also natürlich... Ich bin noch nicht diese Person die ein bisschen besser vertrauen kann ob es jetzt ein Mann ist oder einfach nur eine Freundschaft Das bin ich noch nicht.
00:46:06: und ich bin auch nicht dieser Person die den Raum betritt und sich keine zwölf Gedanken macht sondern vielleicht nur drei oder vier wie es bei vielen Menschen ist.
00:46:18: Aber ja, ich glaube das ist es bei sich zu sein zumindest und so wissen wie ich jetzt bin.
00:46:24: So wo meine Baustellen sind und welche Mittele ich auch habe um daran zu arbeiten Und dann auch den Mut und die Kraft zusammen werden um daran to arbeiten.
00:46:35: Ich glaube das reicht mir schon.
00:46:37: Ich glaube allein deswegen kann ich sagen... ...ich bin jetzt meine eigene Person weil ich weiß, dass das alles meine Entscheidung ist und dass es so meine Sachen sind.
00:46:48: Also ich lasse mich jetzt nicht mehr von irgendwelchen Erwartungen beeinflussen.
00:46:55: also da kann ich viel besser wegkommen.
00:46:59: und wenn ich für meine Familie irgendwie... dass das nette und liebevolle und empathische Kind sein soll, indem man alles mitmachen soll.
00:47:08: Das mache ich nicht mehr.
00:47:10: oder wenn ich so bei der Arbeit irgendwie so der friedliche und so fleißige immer lächende, alles mitmachen, Mitarbeiter sein soll.
00:47:23: Das bin ich nicht mehr!
00:47:24: Das will ich nicht sein.
00:47:25: und ich glaube... Ich bin noch nicht das andere, was ich sein möchte so dass sichere und selbstbestimmte, das bin ich nur nicht schon der Prozent aber allein in diese Richtung zu gehen ist schon viel.
00:47:40: oder hast du es auch?
00:47:42: Ja voll.
00:47:42: also ich finde Das ist ja auch irgendwie so eine Such- und Weg.
00:47:47: Vielleicht ist man sogar nie in dem Sinne ganz angekommen, ich glaube das ist voll die falsche Vorstellung.
00:47:54: Aber ich finde auch was du angesprochen hast bezüglich diesen Prägungen und Dynamiken, die man als Kind mitgekriegt hat durch Eltern oder andere Familienmitglieder.
00:48:03: deswegen finde ich auch Therapie so großartig um einmal damit auch ein bisschen aufzuräumen, beziehungsweise in diese Erfahrung reinzugucken.
00:48:11: Weil das ist ja eigentlich so krass wie das auch spätere Beziehungen, wie du es gerade beschrieben hast, so doll prägen kann.
00:48:17: und manchmal fragt man sich so warum was ist denn bei mir los?
00:48:22: Manche kommen da vielleicht auch von selber drauf aber ich glaube eine Therapie ist schon extrem wertvoll um begleitet da nochmal hin zu gucken.
00:48:30: weil ich hatte zum Beispiel immer dass Mama uns gesagt hat mach dich niemals abhängig von einem Mann.
00:48:36: Ich finde diesen Satz nach wie vor sehr gut.
00:48:38: Und ich habe mich dabei neulich sogar auch lustigerweise ertappt, das zu sagen als eines der Kinder von meiner Arbeit mit fünf Jahren meinte sie hofft dass die später einfach einen Mann findet und Kinder kriegen kann wo ich auch direkt... Seien
00:48:49: gar!
00:48:50: Nooo!
00:48:51: Du machst eine Ausbildung du machst ein Führerschein, du machst dein eigenes Ding erst mal bitte.
00:48:55: Süß, süß
00:48:56: jaa.
00:48:57: Genau.
00:48:57: aber ich hab damals irgendwie falsch oder missverstanden dass sie eben nicht nur dieses Ding meinte Abhängigkeit in einem finanziellen Sinne oder im toxischen Sinne.
00:49:06: Sondern ich dachte wirklich immer, abhängig bedeutet Beziehung.
00:49:10: also vermeide ich Beziehungen so und das hat irgendwie auch nochmal diese Therapie für mich sehr wertvoll gemacht da noch mal so hinzuschauen sowas aufzudecken.
00:49:19: Genau deswegen glaube ich ist das auch sehr wertful nochmal zu schauen wie er hat diese Kindheit dieser Beziehungs aus den ich damals nicht frei entscheiden konnte.
00:49:27: Wie viel brauche ich davon?
00:49:28: Ich finde nicht mehr oder man ist ja dann irgendwie so mitgehangen mitgefangen.
00:49:32: Wie viel möchte man da als erwachsene Person noch mal aufräumen oder auch als Erwachsene Personen drin pflegen?
00:49:39: Und ich glaube, was du vorhin gesagt hast.
00:49:41: Vielleicht total schön dieses keine Angst dann mehr davor haben die Entscheidungen, die man trifft auch zurechtfertigen oder dafür einzustehen.
00:49:49: Ja weil ich hatte es aus super langes hat Selina auch öfter mal gesagt dass sich sehr oft in so einem Kontext gedacht habe von Wenn ich das jetzt mache was sagt dann wo die Familie dazu oder war sehr, sehr darauf aus von der Familie Anerkennung zu bekommen.
00:50:05: Und irgendwann... und das war gar nicht so ein deprimierender Zug aber so eine Erkenntnis zu haben von ich muss halt einfach so mein eigenes Ding machen und dass Rechtfertigung da hinter stehen und selbst wenn die Familie es vielleicht nicht so cool findet oder ich damit ein bisschen aus der Bahn falle weil ich eben nicht dem BWL Weg einschlage dieses zu sich selber zu stehen.
00:50:29: Ich glaube, das ist ein ganz großer Punkt und auch für sich da keine Ahnung.
00:50:32: ich muss zugeben, ich gucke dann lieber die Kardashians als Maischberger.
00:50:35: Ist halt so aber...
00:50:36: Es war gut.
00:50:38: Ja gut.
00:50:38: Aber zu sagen ja stehe mir jetzt so weißt du?
00:50:42: Und ich finde es ist so schön also wenn man für sich authentisch ist und ehrlich und so lebt dann zu gucken, welche Menschen bleiben an meiner Seite.
00:50:53: Und dann weißt du auch das sind die Menschen, die dich auch lieben so wie du bist weil Du das einfach wieder gibst.
00:50:59: also wie Du bist weißt Du und keine Ahnung wir haben das auch unter uns dass Du mir manchmal sagst wo ich hab das Gefühl also Du meldest Dich eher wenn Du was brauchst.
00:51:10: ist es so?
00:51:11: oder dass ich dir sage, was habe ich dir jemand gesagt?
00:51:17: Wir sagen uns immer so, was wir denken.
00:51:19: Und wir sind sehr offen und authentisch mit uns selbst aber auch uns genüber.
00:51:26: Dann weißt du ja, wir sind trotzdem befreundet und wir treffen uns trotzdem.
00:51:31: Das ist das authentische Gefühl und wir sind füreinander da.
00:51:38: Und irgendwann findet man auch die Menschen, die auch bleiben.
00:51:44: Für die richtigen Gründe aber nicht weil du das beruflich machst oder weil du dich jetzt beim Familienessen so verhältst sondern weil du so bist wie du sein willst und ich das mag und liebe.
00:51:59: Ich glaube dass es auch schön
00:52:02: Punkt.
00:52:03: Ja voll, ich habe gerade einmal daran gedacht an diesen generellen Familienbegriff weil ich glaube da schließt sich ein bisschen dieser Kreis irgendwann für sich herauszufinden mit welchen Menschen fühle ich mich.
00:52:14: sowohl dass ich mich trauen darf so zu sein wie ich bin das ich keine Angst haben muss Boah, wenn ich das jetzt sage.
00:52:21: Puh!
00:52:22: Dann gibt es direkt Megastreit oder dieses Gefühl von, boah, ich kann hier so sein wie ich bin?
00:52:28: Oder ich fühle mich sogar in meiner quasi besten Version meiner selbst.
00:52:31: Wir haben nicht das Gefühl... Ich muss mich irgendwie verstecken und ich glaube da sind die Leute, die dann Familie sind und das können Blutsverwandte sein, wie ich jetzt das Glück habe mit vielen Menschen meiner Familie Aber eben auch mit Freundschaften jetzt.
00:52:45: Wie zu dir, wie zu anderen super lieben Freunden und da würde ich sogar sagen das ist auch Familie.
00:52:52: Ich würde sogar sagen dass es dann dieser Familienbegriff und dazu schauen welche Leute gehören dazu?
00:52:59: In welchen Dynamiken und in welchen Gefühlen.
00:53:04: so Ja absolut!
00:53:05: Ich meine ich habe zum Beispiel für also zudem einen Schwager von mir Also zu dem Mann der Schwester zu der ich ein bisschen enger bin auch voll das schöne Verhältnis und eigentlich auch ein viel engeres Verhältnis als einen Vergleich zum meinem eigenen Bruder oder zu meinen anderen Geschwistern, weil wir uns emotional viel besser verstehen.
00:53:28: Und auch ganz gut regulieren, ne?
00:53:31: Weil es ist nicht nur kann ich da sein was ich möchte und kann die Person mögen, die von mir ist.
00:53:40: Es ist auch so... viel mit Energie, also so wie sehen wir das Leben?
00:53:46: Wie äußern wir uns und sowas geben wir.
00:53:49: Wie geben wir das?
00:53:50: Wie nehmen wir
00:53:51: das?".
00:53:52: Und das muss ja auch alles passen irgendwie!
00:53:57: Wir suchen uns auch Freundschaften und Partnerschaften die uns gut
00:54:02: tun Bestenfalls.
00:54:03: Ja,
00:54:04: ja im besten Fall Leute aufpassen oder wo wir halt so was Gutes geben können.
00:54:11: und ich finde es sollte in der Familie auch so sein.
00:54:14: und deswegen um den Kreis zu schließen irgendwie finde ich das richtig schön dass Selin und du das gefunden habt dass ihr euch irgendwann mehr fertigen Alter als in der Kindheit oder in den Jugend euch angeguckt habt und gesagt habt, ja Mensch du bist geil.
00:54:36: Ich will nicht in meinem Leben haben so als coole Freundin und als sehr gute Schwester.
00:54:42: Und deswegen finde ich das halt zu schön weil es ist vielmehr dahin.
00:54:47: Es ist nicht nur wir teilen jetzt die Wohnung und es ist günstiger und praktischer weil wenn du nicht spürst kann ich dich anpacken.
00:54:55: aber Das ist einfach eine Bereicherung.
00:55:00: Nichtsdestotrotz ist dann so eine Form, finde ich wie ich dich zum Beispiel habe in der wir uns ab und zu mal updateen und man weiß da süß.
00:55:10: also wir haben uns und falls was sein soll kann ich mich bestimmt melden.
00:55:16: aber das brauche ich nicht immer im Alltag weil es nichts zu meiner Person passt in meinem Alltag oder mir gut tut in der Häufigkeit Und das hat alles eine Berechtigung, glaube ich.
00:55:29: Ich glaube so lange man irgendwie kommuniziert, was man für einander fühlt und was so gerade Phase ist, dass man sich versteht und man weiß woran man isst, ist jede Form irgendwie schön außer man hat irgendwie so richtig schwere traumatische Gewetnisse die man vielleicht lieber so entfernen soll aus dem eigenen Leben.
00:55:55: aber Ja, ich glaube so wenn man für sich klar hat.
00:55:59: So... Wenn wir dich haben und warum?
00:56:02: Und wie kann ich das dir zu sagen?
00:56:05: Ja total!
00:56:05: Und auch wie du gesagt hast so dieses Sich zu fragen was wünsche ich mir denn?
00:56:09: oder was brauche ich denn?
00:56:11: Weil wenn du jetzt sagst so für dich ist es ein total friedliches Miteinander sein dass man ab und zu beinahe einschickt aber schon auch festgestellt hast als erwachsene Person.
00:56:22: Du hast jetzt keinen freundschaftlichen Draht zu deinen Geschwistern, aber ihr mögt euch und habt Kontakt so.
00:56:30: Aber diese andere Nähe sind dann vielleicht enge Freunde, Freundinnen oder ein paar.
00:56:37: Und ich glaube das ist ja auch die Suche von was und wen brauche ich?
00:56:41: Und wer kann mir das noch geben?
00:56:44: Ich glaube es ist nicht per se... als Ultimatum zu stellen, eine Schwester oder ein Bruder muss die nächste Person in deinem Leben sein.
00:56:52: Das ist nicht für alle gültig.
00:56:53: so manche haben da andere Personen diese Bedürfnisse erfüllen.
00:56:58: Ja stimmt mega spannend eigentlich dass du das sagst weil es ist nicht nur so.
00:57:03: ne Selbsterfindung oder so weiterentwicklung und entfalten das ist wirklich auch zu gucken.
00:57:10: Also wenn brauch ich, was für Menschen tut mir gut und auch da irgendwie einzuordnen.
00:57:19: Und ich glaube... Ich weiß nicht.
00:57:23: Für mich war es zum Beispiel so meinen Eltern zu sagen in der Form, tut ihr mir schlecht oder tut ihr gut?
00:57:31: Das war eine der schwierigsten Sachen die ich jemals gemacht habe im Leben weil ich meine, wie wirst du den Menschen sagen die dir das Leben gegeben haben, ich kann dich wirklich nur ab und zu ertragen.
00:57:42: Und vielmehr tut es mir schlecht weil ... keine Ahnung so man verfällt den Muster und Dynamiken rein und man fühlt sich so machtlos und klein und das möchte man natürlich nicht.
00:57:55: aber trotzdem ist Liebe da und dann zu gucken okay ich hab's mit mich verstanden Ich muss das jetzt irgendwie rüberbringen, kommunizieren und gucken das diese Form entsteht.
00:58:09: Für alle im besten Fall tut die da auch gut.
00:58:13: Stimmt also es geht nicht nur darum sich zu finden aber auch wirklich so diese Familie, diese Chosen Family die einer Person selbst dann auch guttut.
00:58:28: Ja total!
00:58:30: Ja, und ich glaube auch immer mal wieder gibt es Veränderungen.
00:58:33: Und auch da die Beziehung noch neu zu sortieren.
00:58:36: Weil keine Ahnung wenn Selina jetzt heiratet und auszieht was jetzt nicht morgen passieren wird aber könnte ja...
00:58:43: Das weißt du.
00:58:44: Lass uns nochmal ein bisschen Zeit.
00:58:49: Dann ist er... Ich wurde das tatsächlich neuerig gefragt.
00:58:51: so was würde ich dann machen wenn Selinans Ausziehen würde?
00:58:55: Also natürlich finde ich das schade und ich wäre auch irgendwie dann traurig, dass unsere Schwestern WG ein Ende hat.
00:59:00: Aber es ist ja auch was sehr Natürliches!
00:59:03: Es ist ja sehr wahrscheinlich, dass wir nicht unser ganzes Leben zusammen mit WG haben werden.
00:59:07: Nur glaube ich, dass wird trotzdem diese Schwesterbeziehung weiterführen werden um Gottes Willen und noch sehr nah bleiben werden aber da natürlich wieder auch auf eine andere Art.
00:59:16: und deswegen glaube ich gibt's ja auch immer mal wieder einfach Veränderungen sei es durch Umzüge oder neue Lebenskapitel.
00:59:22: Und ich glaube, was noch mal so für mich meine Erkenntnis war auch als jetzt Treussigerin fast.
00:59:27: Fast diese Frieden damit, dass ich mich in meiner Familie, also die Person, die ich jetzt für mich als Familie bezeichne einfach sowohl fühle zu sein wie ich bin und eben auch unabhängig dann von der Identifikation mit dem Job.
00:59:46: Ich glaube, ich war viel zu fokussiert auf dieses Du gehörst dazu oder du gehör's nicht dazu, je nachdem welchen Beruf du hast.
00:59:52: Krass das ist so
00:59:53: stark warbe.
00:59:54: Total
00:59:55: und da bin ich extrem dankbar für dass sich da irgendwie jetzt drüber gehypft bin ja das nicht der beruf definiert ob man zu der familie die man so für sich jetzt auserkorn hat oder zu der man sich zugehörig fühlt deswegen dahin da reinzupassen oder nicht.
01:00:12: so oder auch keine ahnung dieses thema mit.
01:00:15: ich habe immer noch keinen partner Oder ich hab ja immer noch nicht geiratet.
01:00:21: Ist das nicht extrem präsent, aber kommt natürlich immer mal wieder hoch?
01:00:25: Aber auch da zu sagen, trotzdem gehör' ich ja dazu!
01:00:29: Und das finde ich sind ja auch ganz schöne Momente dieses... Man darf auch vermeintlich anders sein oder andere Wege gehen.
01:00:36: Aber diese Menschen die zu deiner Familie gehören verstoßen einen deswegen nicht und ich schaff das nochmal so.
01:00:42: ein ganz wichtiges Ding.
01:00:43: Ja, voll.
01:00:45: Voll und ich glaube das ist wirklich so.
01:00:48: die Freiheit wahrscheinlich wenn man so diese Liebe geben kann Wenn man diese Liebe empfangen kann und man weiß da ist aber keine Bedingung dabei einfach nur weil man es sich liebt Und man muss jetzt nicht beruflich so und so sein oder man muss nicht mit der Person oder der Person zusammen sein oder überhaupt mit einer Person zusammen seien.
01:01:13: Man weiß, egal in welcher Form ich bin dabei und wir teilen etwas.
01:01:19: Und zwar halt unsere Familienbindung hier aber auch mit Freunden.
01:01:24: Also es ist auch so wenn man in einem Freundeskreis ist und man ein bisschen anders ist als die andere hat man auch mal also ein bisschen die Sorge finde ich dass das irgendwann nicht mehr passt und dass man dann ein bisschen der Außenseiter wird oder dass man so rausgelastet wird.
01:01:44: Und wenn man aber merkt, also man ist trotzdem Teil davon vielleicht auch wegen dieser Unterschiede die eine Person ausmachen ich glaube das ist so die echte Freiheit oder?
01:01:57: Ja
01:01:57: voll schön!
01:01:59: glaube ich auch.
01:02:00: Und einfach diese, also keine Angst haben zu müssen sich noch mal zu verändern weißt du?
01:02:05: Ich glaube selbst wenn du jetzt sagen würdest übrigens ich erfinde mich nochmal ganz neu.
01:02:09: Ich kann nicht nach Berlin und werde Schauspieler das wäre dann nicht das Ende unserer Verbindung so.
01:02:16: Das ist auch nochmal so ganz wertvoll diese Verbindungen zum Menschen zu haben wo du weißt natürlich auch da mit gewissen Grenzen, je nachdem welcher Rektor man sieht.
01:02:27: Aber grundsätzlich wenn so die Werte irgendwie zusammen passen ist es unabhängig davon was machst du jetzt beruflich oder
01:02:35: wie kleidest du dich?
01:02:36: Ja genau und du sagst das ihr auch schon selbst.
01:02:39: also wenn die Wärte passen und dann man sich trotzdem mag und liebt weil daran liegt und nicht so als wir nicht mehr zusammen gearbeitet haben um wir uns nicht mehr jeden Tag bei der Arbeit gesehen haben ich meine wir sind jetzt trotzdem hier nach alten Jahren ein bisschen immer noch oder sogar enger befreundet.
01:02:58: Weil es halt so bei jedem Treffen ist halt so eine Entscheidung, wir nehmen Zeit füreinander und also die Umstände haben sich geändert.
01:03:07: aber halt das Gefühl nicht und ich würde mir wünschen dass es irgendwie in jeder Familie wo man sich wohl fühlt um wohlfühlen möchte Das ist auch so wäre, dass sich vielleicht Umstände ändern und Leute sind woanders oder Leute machen was anderes.
01:03:26: Und trotzdem ist die Liebe da.
01:03:28: Voll schön!
01:03:30: Man darf ja einfach wirklich selber seine Zeit organisieren oder darüber entscheiden weil das habe ich noch einmal gedacht zum Thema Generationsunterschiede früher diese Verpflichtung von... Keine Ahnung, du feierst Geburtstag oder heiratest und musst jegliche Blutzverwandte einladen.
01:03:47: Weil es gehört sich ja so dass du Onkel XY dabei hast.
01:03:51: Da würde ich jetzt auch viel klarer sagen nein!
01:03:54: Also wenn das eine Person ist mit der du gar keine Verbindung spürst oder wo du sogar Werte ansichten Meinungen wie auch immer für dich komplett ablehnst dann muss man nicht nur weil man da irgendeine Art von Blutverwandtschaft hat mit dieser Person Kontakt
01:04:07: haben.
01:04:08: Ja, ja...
01:04:09: Ich bin da sehr dankbar dass wir einfach eine Generation sind wo das viel erlaubt da ist weil in anderen Generationen oder Kulturen wie auch immer ist es sicherlich anders.
01:04:17: aber ich finde das ist ne sehr wichtige wertvolle Selbstbestimmung selber zu definieren.
01:04:22: wehrsfamilie und wieviel zeit verbringe ich mit wem In welcher Kombi?
01:04:28: Ja, ich weiß noch.
01:04:29: Ich hatte immer so Terror als ich bei meiner Familie zu Besuch war und da haben irgendwelche Verwandte angerufen, die ich seit über zehn Jahren nicht gesehen habe und dann wollte sie mit mir reden.
01:04:41: Und dann musste ich immer zu meiner Mutter schreien, nee, ich will mit Tante jetzt nicht telefonieren!
01:04:46: Weil diese Person ist mehr fremd, hat sich verkäufering beim Tante Emma laden... Frau erzählen, außer mir anzuhören.
01:04:55: Hattest du die Frau gefunden oder hast du geheiratet?
01:04:58: Nein Tante ich bin schwul!
01:05:01: Aber das erzählst du natürlich nicht weil.
01:05:03: also ich schulde ja keinem was und da auch sozusagen es sind Menschen die nicht in meinem Leben präsent sind.
01:05:10: warum soll man irgend etwas fähigen?
01:05:14: Es ist am Ende immer so die Sache zu sich stehen und dass sich die Leute aussuchen bei denen man sein möchte, die bei einem oder einer sein möchten und gut ist.
01:05:27: Voll!
01:05:28: Girl!
01:05:29: Voll!
01:05:30: Ja total.
01:05:32: Das ist echt voll das Ding und auch jeder ist so unterschiedlich.
01:05:35: Also lustig ganz kurz ich muss ja fast in jeder Folge einmal die Cadetians heimringen.
01:05:41: Wenn man über Familie spricht?
01:05:43: Ja genau weil.
01:05:43: da finde ich nämlich auch die Dynamik ganz spannend.
01:05:45: Da ging es darum dass sie alle zusammen in Calabasas wohnen außer Kende.
01:05:49: Die wohnt im Beverly Hills, weil die braucht Distanz.
01:05:53: Und die braucht diese örtliche Abgrenzung von.
01:05:56: ich will nicht... Ist
01:05:57: das so weit weg?
01:05:58: Weiß ich auch gar nicht!
01:05:58: Aber wahrscheinlich im LA-Kontext vielleicht eine Stunde, auch nicht weit weit.
01:06:02: Die fliegen eine Minute
01:06:03: mit dem privaten Zeit.
01:06:05: Na ja, aber zumindest dieses Ich Will Nicht Mit meiner Familie auch noch in der gleichen Straße.
01:06:09: Jaa.
01:06:10: Und das
01:06:10: wird echt ein ganz spannender Dynamik, weil sie da ja so vor den Geschwistern fast einer der einzigen ist oder einer der wenigen.
01:06:17: Genau, aber für sich einfach zu gucken, was brauche ich?
01:06:21: Wie viel Kontakt brauchte ich und manche sind ja auch voll happy damit mit ihrem Partner eine Zweierfamilie zu sein.
01:06:28: Während andere vielleicht die hundert Mann oder mein Frau Verwandtschaft brauchen.
01:06:34: Das ist einfach unterschiedlich!
01:06:36: Ja und ich finde also wenn Liebe da ist egal wo man isst, also man kommt immer wieder zurück oder?
01:06:43: Man muss manchmal was heißt man muss, aber man sollte irgendwie so ein bisschen mehr Freiheit und Distanz erlauben.
01:06:51: Und dann trifft man sich spiel da.
01:06:54: Man verliert sich nicht.
01:06:55: Das stimmt!
01:06:56: Es geht nur darum... dass man vielleicht ein bisschen anders ist.
01:06:59: Meinem Bruder zum Beispiel ist Kendall der Situation, er ist der Einzige, der in einem anderen Dorf wohnt bei uns im Der Heimat.
01:07:08: Meine beide Schwestern wohnen in dem Dorf wo meine Eltern wohnten die eine Schwester ja in dem Haus sogar.
01:07:14: deswegen hat bei einer Mutter so Schwierigkeiten bei mir so Lust zu lassen weil sie das bei den Anderen gar nicht muss.
01:07:21: im Endeffekt aber ich Ich komme ja immer wieder zurück.
01:07:25: Ich bin auch wie Kendall, also ich liebe sie!
01:07:27: Ich bin trotzdem dabei aber so ist mir nicht gut.
01:07:31: Du
01:07:31: brauchst dein Raum?
01:07:32: Ja wir müssen dann alles ein bisschen wie Kendall sein als Sohn.
01:07:36: Oder wie Chloe die wohnt dann direkt in dem Haus nebenan.
01:07:40: Scheiße!
01:07:42: Es ist alles eine Frage der Entscheidung und idealerweise echt irgendwie der Selbstbestimmung.
01:07:47: Wollen
01:07:48: wir Kaffee trinken gehen?
01:07:49: Das war
01:07:49: so spannend.
01:07:51: Schön!
01:07:52: Ja, es war richtig spannend.
01:07:54: Es war lustig weil wir hatten am Anfang ja noch ganz konkrete Fragen uns überlegt.
01:07:58: Ich würde sagen das waren sehr dynamische Flüsse.
01:08:02: Immer.
01:08:04: Sogar kurz diesmal sonst katschen wir auch Stunden
01:08:07: lang.
01:08:07: Wir wollen die Schwester nicht überfordern Aber es war so schön, dass du da warst.
01:08:13: Da bist!
01:08:13: Vielen Dank
01:08:15: auch
01:08:16: für die Einblick in deine Gedankengefühle und Familiendynamiken.
01:08:20: Danke fürs Zuhören.
01:08:23: Schwestis habt ein wunderschönes Wochenende.
01:08:26: hier werde ich sicherlich den Davide noch mal öfter
01:08:28: hören.
01:08:30: Wir haben ja noch viele andere Themen zu besprechen.
01:08:33: Vielen Dank, dass Du da war.
01:08:35: Und Schwesti ist ein schönes Wochenende.
01:08:37: Tschüss!
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