Gast-Schwestie Autorin Natascha Birovljev: Ranchleben in Kanada
Shownotes
In dieser Folge geht's nach Alberta, Kanada! Jenny spricht mit Romanautorin Natascha Birovljev. Nach ihrem Studienabschluss in Hannover reiste sie nach Kanada, um auf dem Rücken der Pferde die Rocky Mountains zu erkunden, verliebte sich in Land, Leute und einen Cowboy und zog 2005 ganz in die kanadische Provinz Alberta. Dort lebt sie heute mit ihren Hunden und Pferden auf ihrer Ranch und schreibt herrliche Romane! Jenny spricht mit ihr übers' Auswandern, Schreiben, Pferde, Lebenswege und Nataschas mutigen, inspirierenden Lebensweg! Viel Spaß mit dieser Gast-Schwesties-Folge, die ihr direkt aus Kanada auf die Ohren bekommt!
Link zu Nataschas' Website: https://natascha-birovljev.com/
Transkript anzeigen
00:00:00: Schwestis, herzlich willkommen bei Schwestis.
00:00:04: Ich bin ganz aufgeregt.
00:00:05: das ist nämlich die erste Folge in unserer neuen Podcast Ausrichtung, wie ihr sicherlich mitbekommen habt ist nämlich das Täubchen aktuell so tief in ihrer Masterarbeit dass sie nicht mehr einmal die Woche mit mir zusammen für Schwestis quatschen kann was auch sehr fair ist.
00:00:25: Wir wünschen ihr da von Herzen ganz viel Erfolg und Durchhaltevermögen für den Master.
00:00:30: Deswegen werde ich jetzt aber immer mal wieder mit spannenden anderen Schwesti-Squadschen mit ihren Themen, ihren Lebenswegen und ihren Werken uns vielleicht inspirieren oder ermutigen.
00:00:46: Und meine erste Gästin war dabei die Natasha Birovlev – das ist eine ganz wundervolle Autorin!
00:00:53: Ich habe ihr Buch gelesen «Schattenpferde der Rocky Mountains», was mich auf einer traumhaften Ranch in den Natur albertas verzaubert hat Und es ist eine ganz schöne, spannende und liebevolle Familiengeschichte.
00:01:10: Von daher falls ihr noch Sommerlektüre braucht, gute und große Empfehlung!
00:01:15: Natasha hat aber auch als Person ein ganz spannendes Leben.
00:01:18: Sie ist nämlich in dem Jahr zwei Tausend fünf nach Kanada ausgewandert vom schönen Hannover nach Alberta und hat da auf einer Range gelebt und sehr viel Spannendes erlebt.
00:01:28: Ich durfte mit ihr sprechen.
00:01:29: das war ein ganz herrliches Gespräch und vielleicht kann das ja auch euch inspirieren oder ermutigen, eurem Herzen zu trauen und zu folgen.
00:01:42: Und ich möchte als klein Einstieg in unsere Folge einmal ihr Vorwort aus dem Buch vorlesen – denn das hat mich natürlich auch schon direkt berührt und da sprechen wir im Gespräch auch später drüber!
00:01:55: Dieses Buch ist für dich, Mom.
00:01:57: Von dir habe ich die Liebe für Pferde geerbt und ich bin unendlich dankbar dass wir gemeinsam die Magie der Rocky Mountains auf dem Pferderücken erkunden durften.
00:02:07: Ich weiß dein Schattenpferd hat auf dich gewartet!
00:02:10: Ich liebe und vermisse Dich always.
00:02:13: Viel Spaß mit dem Gespräch.
00:02:34: Wie spätest du jetzt eigentlich gerade bei euch?
00:02:35: Bei mir ist es acht Uhr morgens.
00:02:38: Ach okay so früh.
00:02:40: Ja gut
00:02:40: Also ihr seid acht Stunden Vor Apnoe heißt das nicht, wir heißen das acht Stunden erhältnis.
00:02:49: Voll cool dass du das erstmal mit mir machst.
00:02:51: richtig lieb von dir danke!
00:02:53: Nein nein ich finde es cool.
00:02:54: Ich habe auch in euren Podcast reingehört und bin noch so ein Podcast-Führer Und hab mich durch so ein paar Folgen geklickt.
00:03:03: Sehr cool.
00:03:04: Ja, es ist echt eine lustige Story weil meine Patentante die war ja dieses Jahr auf der Buchmesse in Leipzig und hat dich da entdeckt und dann direkt mir das Buch geschenkt was ich auch ultra gerne gelesen habe.
00:03:16: Und das ist ja echt spannend.
00:03:17: wie sehr du auch irgendwie dann dieses Fernweh wecken kannst Das finde ich richtig krass.
00:03:21: Also Wie war das eigentlich bei dir.
00:03:26: also wie schnell oder früh hast Du Pferdekontakt gehabt?
00:03:29: Wann bist du mit Pferdenkontakt gekommen?
00:03:33: Ganz früh, beziehungsweise meine Mutter war der Pferd-Virus, der das reingebracht hat.
00:03:40: Sie hatte immer früher die eigenen Pferde und dann kamen Berufen Kinder.
00:03:44: Und als ich acht, war ich acht Jahre alt wieder das erste eigene Pferdd gekauft.
00:03:51: Das war eine Stute.
00:03:52: Die bekam ein Jahr später einen Fohlen, was mein erstes Pferds wurde.
00:03:57: Also alles auch in Reitstellen.
00:03:59: Ich hab Dressur für mich hin.
00:04:01: entdeckt und bin dann eigentlich mein ganzes Leben lang geritten in Deutschland, also auch Pferd mit an die Uni genommen und trainiert.
00:04:09: Und das hatte ich immer, da hatten nie Pferden am Haus sondern eben in verschiedenen Reitstellen.
00:04:15: Genauso haben mich Pferde mehr oder weniger durch mein ganzeres Deutschlandleben begleitet.
00:04:20: ja und jetzt in Kanada auf.
00:04:22: Richtig schön!
00:04:24: Also wie und wann hast du denn für dich das Schreiben entdeckt?
00:04:28: Tatsächlich erst in Kanada.
00:04:30: Also ich höre von vielen auch Kollegen, dass sie eben schon als Kind oder als Jugendlicher immer ständig geschrieben haben das habe ich nicht gemacht sondern vielleicht ein paar Gedichte.
00:04:41: aber das waren meistens so Teenager-Herzschmerzen muss man es irgendwie in Worte fassen.
00:04:45: Aber so einen richtigen Roman wollte ich nie schreiben.
00:04:48: und dann bin ich hier gelandet in Kanadar Und hab ja fünf oder sechs Jahre lang Touristen durch die Barge geführt im Pferdesatte also tatsächlich Guide mit meinem Ex-Mann das Business eben gehabt in den Mountains und da so viel erlebt, dass ich dann das Gefühl hatte, das lässt sich doch irgendwie in Geschichten packen.
00:05:10: Und dann ist mein Leben hier ein bisschen auseinander gefallen und ich habe gemerkt okay ich brauche was für mich und hab dann tatsächlich die erste Ausbildung gemacht zur Romanautor weil.
00:05:27: Und dann habe ich einen Roman oder einen Coach kennengelernt.
00:05:32: Ich bin mit ihr gestartet und hab das erste Buch geschrieben, Schattenpferde in Rocky Mountains ist noch nicht als Serie geplant einfach mal gesehen.
00:05:41: gut ich mache das jetzt mal und hat so gut geklappt und ist auch bei den Lesern gut angekommen dass ich dachte mach' ich weiter!
00:05:49: Dann habe ich weiter gemacht.
00:05:52: Ja richtig schön sehr gut, dass du weitergemacht hast.
00:05:55: Wie bist du denn damals ursprünglichst nach Kanada gegangen?
00:05:59: Also was hat dich so in dem Land fasziniert, dass du gesagt hast, ich möchte da irgendwie mal hin.
00:06:04: Tatsächlich nur ein Reiturlaub!
00:06:07: Ich war immer schon gerne alleine reisende.
00:06:10: also entweder wollte meine Freude nicht mit oder ich dachte, ich gehe eben alleine und wollte einen Reit-Urlaub machen.
00:06:19: Reiter und Reisen hieß, glaube ich der Reiseanbieter.
00:06:22: Und die hatten dann die Ranch in Kanada, klang ganz schön, Bilder waren toll.
00:06:26: Dachte sich okay, da traue ich mich auch alleine hin.
00:06:29: Da buche jetzt mal ein Radolab.
00:06:31: Ich glaub, das war zweitausend.
00:06:33: Genau!
00:06:34: Und habe mich dann tatsächlich in die Art verliebt wie dort Pferde gehalten werden kannte ich nicht.
00:06:42: In den Zweitausenden war es noch relativ anders als jetzt.
00:06:45: also ich sehe hier auch in Deutschland eine andere Arztpferde zu halten.
00:06:48: damals war für mich Boxenhaltung und ein bisschen Weide, dann wieder zurück in die Box.
00:06:52: Und dort war alles freier!
00:06:55: Die Pferde waren in einer Herde auf der Weide.
00:07:00: Man ging mit dem kleinen Ropehalter auf die Weide und hat dann gehofft, irgendwie ein Pferd kommt her – auch das Reiten in den Bergen.
00:07:10: Habe ich zum ersten Mal tatsächlich, bin nicht an einen Ort zweimal gereist.
00:07:14: In den Jahr zwei Tausend Eins hatte mein Magisterabschluss gemacht an der Uni Hannover habe zu meiner Mutter gesagt Mama lass uns nochmal auf diese Ranch gehen war so toll wird dir auch gefallen.
00:07:24: und danach mache ich Doktorarbeit in der Uni und bin dann Professorin irgendwann.
00:07:28: Und dann gingen wir Zwei Tausende Eins das zweite mal hin und da hab' ich mich verliebt noch mehr im Land und dann auch in Cowboy.
00:07:39: Ah, wie cool!
00:07:40: Und dann bist du gar nicht mehr zurückgekommen nach Deutschland?
00:07:43: Oder wie war der Schiff zu... Okay ich glaube ich ziehe hier jetzt hin.
00:07:48: Das war doch natürlich, musste ich zurück nach Deutschland.
00:07:51: Ich hatte ja auch meine Uni-Wohnung in Hannover noch und war ja auch noch geplant eben an der Uni zu bleiben und weiterzumachen.
00:07:57: Dann bin ich erst mal wieder nach Hause also nach Hannover und habe dann aber gemerkt tatsächlich, ich war auch nur zwei Wochen im Urlaub.
00:08:03: Also zweimal zwei Wochen Und habe aber das erste Mal gemerkt, dass ich da zurück möchte wieder.
00:08:10: Dass da irgendetwas war in Kanada auch mit den Menschen und den Ranschbesitzern, das mich so fasziniert und mir ein recht schnelles Gefühl von zu Hause gegeben hat.
00:08:22: Ich irgendwie zuhause nicht mehr Fuß gefasst hab – die Uni Zukunft!
00:08:28: Mach das mal auf ne Bartisch-Fleife und schau mal, ob ich im nächsten Sommer, also in dem Jahr, zum Helfen... oder eben einfach länger da sein kann, also drei Monate zum Beispiel im Sommer und das war mir dann möglich.
00:08:41: Ich habe die Rangebesitzer angeschrieben und gemeint gut, kann ich nicht ein bisschen mithelfen?
00:08:45: Oder na und das aber auch möglich, dann war ich drei Monate dort, zwei Tausendzwei.
00:08:50: Dann meinte mein Papplern hat sich schon so rauskristallisiert, dass fände ich toll.
00:08:53: Und dann wurde auch die tatsächlich nicht nur kennengelernt sondern auch eine Liebe daraus zu dem Cowboy.
00:09:00: Mein Vater meinte gut wenn du dir das vorstellen könntest etwas länger zu bleiben.
00:09:05: Da musst du einmal auch den Winter erlebt haben.
00:09:07: Ja,
00:09:08: da hat er eigentlich recht, weil es wegen Winter ist minuswürdig grad und sehr viel Schnee.
00:09:12: Und dann bin ich, glaube ich, in der Richtung mal im Winter hin für ein paar Monate und dann noch jeden Sommer ab da mitgeholfen auf der Ranch und dann tatsächlich in dem Jahr zwei Tausend Fünf die Entscheidung getroffen.
00:09:28: Das ist es!
00:09:29: Wir werden heiraten ewig langer Papierkram.
00:09:32: Und dann bin ich in dem Jahr- und Jahrzehnte.
00:09:35: Und da bin ich im Jahr- oder Jahrzehn-Jahrzehntag auch ausgewandert, kann man so sagen.
00:09:46: Ja, spannend richtig cool!
00:09:48: Wie war das denn damals für dich dieser erste Winter?
00:09:50: Also gab es da Momente wo du gedacht hast ach du scheiß ich ziehe zurück nach Hannover.
00:09:53: oder also klar war das für dich dann auch.
00:09:56: da will ich schon bleiben.
00:10:01: Krass, aber auch wahnsinnig gemütlich.
00:10:04: Also mein Freund in der Kaube hatte damals noch Kühe und die mussten natürlich ... Die haben dann im Winter ihre Kelber oder im Januar ihre Kelben bekommen.
00:10:14: Da musste man schon auch Kühe checken mit einem großen dicken Schneeanzug in der Nacht über den Pijama.
00:10:21: Und musste dann raus.
00:10:22: So thirty-fünfunddreißig Grad Minus waren schon ein Erlebnis.
00:10:27: Aber Alles andere hat gestimmt.
00:10:30: und Winter ich war auch immer ein winter fan.
00:10:32: Also bin kein großer Fan von Sommerhitze sondern eher Frühling, Herbst oder eben Winter wenn man draußen ist.
00:10:39: Man kann sich immer gut genug anziehen Und dann wieder reinkommt die Schneemassen da.
00:10:45: was kam dann durch?
00:10:46: das erste Mal?
00:10:47: es hat geschneit über Nacht.
00:10:48: Dann können wir eben heute jetzt nicht diesen Einkaufstrip machen und in Deutschland war das eher so dass Wetter hat einen irgendwie nie gehindert etwas zu machen oder Pläne zu ändern.
00:10:58: Aber da war es ganz klar, Schneefall über Nacht.
00:11:02: jetzt muss erst mal schnell geräumt werden auf der Ranch dann ändert man eben die Plänen.
00:11:07: Also dieses Anpassen des Lebensrhythmus an den Natur das war so auch ein erster großer Land Effekt den ich jetzt tatsächlich immer noch genieße.
00:11:16: Ja, aufregend wild.
00:11:19: und wie haben deine Eltern damals darauf reagiert dass du gesagt hast und jetzt zieh ich doch wirklich hin?
00:11:25: Wie war das für dich denn?
00:11:26: Also meine Mutter, da sie das erste Mal dabei war und das miterlebt hat sich sehr gut vorstellen können warum ich da bleiben möchte.
00:11:36: Mein Papa hat nicht so viel gesagt, er hatte auch mit Pferden nicht soviel am Hut gehabt und kam dann auch erst das erste mal los einzige Mal nach Kanada zu der Hochzeit.
00:11:47: aber für beide war okay, da ich meinen Magisterabschluss hatte also nicht mehr die abgebrochenen Ausbildung in dem Studium.
00:11:55: Ich gehe jetzt mal weg, sondern hatte ja was in der Hand zu dem ich auch zurückkehren konnte.
00:12:00: Und auch meine Eltern, ich hatte immer das Gefühl wenn es hier auseinander bricht oder etwas schiefläuft kann ich immer wieder Zuhause in Neustart machen.
00:12:09: also sitze da nicht unter der Brücke und muss dann im All die arbeiten obwohl ich in Kanada sehr viele Jobs gemacht habe, die ich in Deutschland nie gemacht hätte eine andere.
00:12:20: Genau, aber meine Eltern, also meine Mutter hat sofort gewusst wenn du das machen möchtest mach das.
00:12:23: so weit weg ist kann er da nicht?
00:12:25: Also meine Mutter war voll cool und flog dann.
00:12:28: ich glaub die kam auch jedes Jahr dann her und Papa wie gesagt nicht viel gesagt.
00:12:34: aber für ihn war es auch okay.
00:12:36: Hauptsache ich bin glücklich.
00:12:37: und dass ich glücklich war immer noch glücklich hier bin das haben sie von Anfang an gesehen.
00:12:43: Ach, wie
00:12:45: toll.
00:12:46: Hattest du denn dann zu dem Zeitpunkt noch dein Pferd quasi aus Deutschland oder war das dann zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr da?
00:12:52: Also wir hatten es noch und haben es dann ganz guten Freunde gegeben.
00:12:56: die waren auch tatsächlich schon älter also konnten dann auch in Rente gehen.
00:13:00: eine von den Töchtern, der bekannten hat das dann noch geritten.
00:13:03: Also es war schon noch da meine Mutter hat auch noch zwei eigene Pferde damals Noch ja und das wurde dann einfach an in gute Hände abgegeben.
00:13:11: Und als ich dann?
00:13:12: Zwei tausend fünf tatsächlich kann er gegangen bin Da war ich ja auch schon dreißig.
00:13:17: also Ich bin jetzt nicht nur mit mit Anfang zwanzig sondern habe damit dreißzig gesagt.
00:13:21: gut Herr mit dem neuen Leben und keine keine Doktorbeit Sondern kochen am lagerfeuer
00:13:31: Richtig cool.
00:13:32: Ich habe mich nämlich in dir auch total irgendwo auf eine Art wiedergefunden, ich hatte nämlich vor sieben Jahren einmal so einen ganz großen Sehnsuchtstraum auch nach Kanada gehen zu wollen und hat dann nämlich auch entdeckt es gibt ja dieses Wrangler Ausbildung wo man ja auch irgendwie drei bis sechs Monate dann auf einer Ranch arbeitet Und ich hatte dann nämlich auch wirklich schon mit einer Kontakt und es ging auch schon so um quasi Formalitäten.
00:13:53: Und wann geht's denn los?
00:13:54: Ich hatte dann zu dem Zeitpunkt aber noch den Winnie, also den ich jetzt nach wie vor auch noch habe.
00:13:58: Ja!
00:13:59: Und ich hätte ihn dann dafür halt verkaufen müssen, weil ich hätte jetzt nicht Pferd in Deutschland oder Leben in Kanada unbedingt vereinen können.
00:14:07: Dann war ich damals auf dem Hof wo er zu dem Zeltpunkt stand und war auch quasi schon fast vom Kaufvertrag und hab dann dabei echt ganz kurz vor Unterschrift noch gesagt, kann das nicht.
00:14:18: Und warum soll ich jetzt nach Kanada gehen, wenn ich hier den Hof gefunden habe auf dem ich mich so wohlfühle und das Pferd behalten möchte?
00:14:24: Aber ich hab mir dann letztes Jahr den Kanadatraum in anderer Form erfüllt aber war trotzdem mal da und war natürlich auch
00:14:31: sehr begeistert
00:14:33: und hab da einfach eine Wanderreise gemacht, hat jetzt kein Pferdekontext Rücken der Pferde zu erleben, muss ja auch unglaublich sein.
00:14:44: Und deswegen hat mich dann nämlich auch dein Buch wieder so abgeholt weil da finden wir auch einige Ausritte statt und habe da wieder gemerkt achsoja so ein Kanada-Pferdekombitraum den gibt es irgendwo auf eine Art auch noch vielleicht in einem anderen zeitlichen Rahmen dann
00:15:00: genau Genau, immer.
00:15:01: Es gibt auch gerade in Alberta sehr viele Anbieter eigentlich in fast jeder Provinz.
00:15:05: aber wenn man eben in die Rockies möchte dann ist es quasi entweder kanadische Seite also dann Alberta oder eben da runter nach Montana In der amerikanischen Seite.
00:15:15: aber da tatsächlich eben zehn, vierzehn Tage.
00:15:18: ich bin letztes Jahr mit einer deutschen Freundin nochmal zehn Tage in die Berge auch mit Zelt und Packpferden also organisiert Auch weil meine Senioren fertig sind hier zu Hause.
00:15:29: Bernd hat, die werden nicht mehr geritten.
00:15:32: Und ja das ist schon ein Erlebnis und tatsächlich die fünf sechs Jahre, die ich das gemacht habe gut mit Gästen da ist man dann gleich im Host und Reiter aber natürlich du reitest nie am Zaun entlang.
00:15:45: es ist einfach.
00:15:47: Also gerade in einem einen Camp, wo wir waren.
00:15:48: Das war auch in einer non-moderized Zone also keine motorisierten Vehikel und du konntest bis in den Dance National Park rein reiten aber du hast dann bis zehn Stunden geritten und hat niemanden getroffen.
00:16:00: Das ist wirklich ein Erlebnis von der Wildnis dass man eben in Deutschland gar nicht haben kann.
00:16:08: Und das hätte ich diese Erlebnisse nicht gehabt oder diese Jahre in den Bergen wäre ich wahrscheinlich auch nicht Autorin geworden, aber das war wirklich etwas was mich sehr geprägt hat.
00:16:20: Wie ist es denn dann eigentlich für dich gewesen?
00:16:22: so du hast ja wirklich dann super viele Menschen kennengelernt und Eindrücke gehabt?
00:16:27: Wie hast du dann irgendwann gedacht achsoja das könnte vielleicht Storyline werden oder ein Charakter in meinem Buch oder wie war so dann der Shift von boh?
00:16:34: du hast so viel Eindrücke und dass und das würde ich in mein Buch vielleicht mit aufnehmen.
00:16:39: Ja, also tatsächlich war es in der ersten Reihe die ist sehr geprägt von meinen ersten Jahren hier.
00:16:45: Die Villa Ranch-Reihe da ist es auch tatsächlich eben.
00:16:48: der eine Protagonistin möchte eine Guest Ranch aufmachen.
00:16:51: Es sind ein Geschwisterpaar das zurück nach Kanada geht weil der Vater die Ranch in Kanada hat und das war schon sehr verbunden mit Brückenabbrechen in Deutschland und nach Kanadas gehen Und es waren tatsächlich einzelne kleine Titbits aus meiner Lebenden.
00:17:07: Also wenn ich schreibe, dass ein Pferd im Match versunken ist dann habe ich das höchstwahrscheinlich auch selber mal erlebt bei einem Ausritt und auf die Wildpferde haben mich sehr fasziniert.
00:17:17: Faszinieren mich immer noch und sie haben eine sehr große Rolle in der Villa Ranch Reihe, dass sich eben da auch bei den First Nations geguckt habe.
00:17:26: Auch diese Tradition, diese Kultur hat mich von Anfang an faszineert.
00:17:34: Charakteren, die man so kennenlernt auf dem Trail mit Cowboys Ranchern ausgestiegenen wo man denkt du lebst hier okay.
00:17:43: Also das ist dann eben auch viel freier aber nicht unbedingt einfacher in Kanada.
00:17:49: also ich glaube die Regeln sind und dann baut man sich irgendwo ein Haus hin also dass es nicht so weil da halt so viel Platz ist einfach in Alberta dass dann irgendwo auch jemand Ja, ein Häuschen irgendwo hinbaut und man denkt so okay wie kommt er da hin.
00:18:05: Und diese ganzen Charaktere haben dann mittlerweile Einzug gehalten und mein Nachbar natürlich auch.
00:18:11: deswegen habe ich die erste Reihe jetzt im Moment übersetzt ins Englische weil die Nachbarn meinten also wir sind sicher wir sind in deinen Büchern drin.
00:18:20: Deswegen wollen sie auch lesen können.
00:18:22: und
00:18:23: ja
00:18:24: es spielt immer noch alles mit den neuen Erinnerungen Die viel älter sind sie sind doch jetzt in einer neuen Reihe habe ich die dritte Reihe angefangen.
00:18:34: Das spielt immer auch alltägliches noch mit hinein.
00:18:39: Und apropos Nachbarn, wie war es für dich da schnell Kontakt zu haben dann mit den Menschen vor Ort?
00:18:45: So hast du dich das schnell irgendwie gut aufgenommen gefühlt.
00:18:47: oder wie schnell bist du da so reingekommen?
00:18:51: relativ, was sage ich einfach.
00:18:53: Aber natürlich habe ich einen geheiratet in eine kanalschamilie also der Karbo die ich damals geheirattet habe.
00:18:59: Der war Sohn des Ranchpizitzos und das ist eigentlich eine Story.
00:19:03: Eigentlich wirklich eine Romance Story bei itself.
00:19:06: Und
00:19:07: dann hast du natürlich gleich Kontakt zu den Ranchpizzitzen wie auch jeder kannte.
00:19:13: in diesem kleinen Also Caroline ist das Dorf, das am nächsten ist es zwölf Kilometer weg und sehr kleine Community.
00:19:18: da kennt jeder jeden Kennt dann auch jeder die Deutsche, wie jetzt den Rancher Sohn heiratet oder geheiratet hat.
00:19:28: und dann hat mich auf meine Schwiegermutter überall mitgenommen.
00:19:34: Dann waren wir Mitglieder in der Alberta Country Vacation Association.
00:19:39: also da hat man schon wieder neue Rancher kennengelernt, neue Guest Ranchers und die Kreise haben sich größer gezogen.
00:19:47: aber reinzukommen, war für mich sehr einfach.
00:19:50: Ich denke mal es ist schwieriger für eine deutsche Familie oder ein deutsches Ehepaar das auswandert und erstmal unter sich ist.
00:19:57: Und ich bin eben reingefallen quasi in der kanadischen Familie und ja, war dann relativ schnell integriert und habe auch das Gefühl gehabt dich gehört dazu.
00:20:08: Okay, ja wie schön!
00:20:11: Gast du dich da nochmal so Momente wo du gedacht hast?
00:20:13: Oh, vielleicht doch irgendwie wieder Hannover oder was immer.
00:20:17: so ein klares Gefühl von der ich bin ja sowas von einem richtigen Ort.
00:20:20: Tatsächlich zurück wollte ich nie!
00:20:24: Also als es dann schwierig geworden ist mit der Ehe und auch die Scheidung im Raum stand und meine Mutter dann auch gestorben ist und haben viele gesagt naja jetzt kommt's aber wieder zurück.
00:20:37: Na jetzt ist doch irgendwie in dem Leben, dass du hattest hier in Kanada.
00:20:41: Ist ja nicht mehr viel übrig und das war für mich nie eine Möglichkeit wieder zurückzugeben.
00:20:51: Also das war immer so... Dann schaffe ich es auf anderem Wege hier zu bleiben in Kanadar und hab's auch nie bereut.
00:20:57: also ich habe tatsächlich nie zurück geguckt was mich überrascht hat weil ich wollte Deutschland nicht verlassen.
00:21:01: Also ich wollte Deutschland, als ich an der Uni war und fand das auch ganz toll.
00:21:04: Ich fand Hannover auch toll.
00:21:06: Jeder, der Hannover nicht toll findet ist doof, nein!
00:21:11: Also klar, ich fand auch das Uni-Leden toll, an der uni zu bleiben, fand ich toll.
00:21:16: Und hab nie so den Traum gehabt wie viele andere die sagen, oh, ich möchte echt mal irgendwo ganz woanders leben oder im Ausland leben, hatte ich nie.
00:21:24: Kanada hat mich irgendwie eingefangen und wollte nie wieder zurück.
00:21:29: Ja schön wow Ja, es tut mir auch leid, dass deine Mama dann ja irgendwie zu früh gestorben ist.
00:21:34: Aber irgendwie auch schön, dass du dann so diese Liebe die sie auch zu ferden hatte für dich auch weitergelebt hast?
00:21:40: Ja, total.
00:21:41: Also ohne sie oder ohne ihre Unterstützung und eben Ihre Pferdeliebe wäre das auch nicht so einfach gewesen.
00:21:50: Vor allem meine Mutter hat mir schon sehr viele Wege geebnet und sagte dann kommen wir lösen, dass ihr Papel ja nur verauft und dann geht doch erstmal nach Kanada und guckt wie das ist.
00:21:58: Und das hat natürlich auch nicht jeder diese Möglichkeiten einfach beizuschauen ob es funktioniert.
00:22:07: Und die Sprecher gerade von anderen Wegen Neu quasi dein Leben in Kanada die Ausricht ist.
00:22:14: Was war das dann für neue Wege, die du dir gesucht hast?
00:22:17: Also ich hab... Da kommen wir zurück zu den Jobs!
00:22:21: Wir haben dann unser... Die Summercamps also als Torpeiratbau und diese Mountaincamps gemacht haben, die waren halt Sommerbusiness.
00:22:28: Die machst du von Mai bis Oktober Und dann ist nichts.
00:22:31: Na ok, dann Winter gar nicht zu arbeiten ging mich und dann habe ich halt einmal hab ich einen winter lang Tintbrötchen gebacken in einem Supermarkt.
00:22:39: Und das habe ich mehrere Winter lang in einem... Das war so ein Tante Emma die hatten Tankstelle, die hat alles ein bisschen was von allem und da habe ich gearbeitet.
00:22:50: Ich habe dann eben morgens früh um kurz vor sechs den Laden aufgemacht und habe geguckt ob irgendwo Pumaspuren waren bis ich gerade in die Arm laufe.
00:23:01: In Kanada ist so groß, wenn man allgemein in Kanada sagt es ist schwierig.
00:23:06: Also in Alberta nie das Gefühl gehabt den Job kannst du nicht machen dass es unter deiner Würde oder unter deine Ausbildung.
00:23:15: also ich hätte mich nie bei Aldi an die Kasse gesetzt und in Alberta war das nie eine Frage.
00:23:22: da hat auch niemand gefragt das machst du jetzt aber du hast doch studiert War nie eine Frage, sondern das hast du alles gemacht.
00:23:32: Das ist ja cool!
00:23:33: Und was du jetzt machst, ist auch toll.
00:23:35: Also auch am Lagerfeuer zu sitzen und eben für Gäste, dass das Abendessen zumachen, sie zu begleiten auf den Trails oder das Outhouse zu putzen.
00:23:46: danach hat niemand hier gesagt, das würde ich aber nicht machen.
00:23:50: Du hast doch studiert?
00:23:52: Ja,
00:23:53: und das Gefühl hatte ich nie.
00:23:56: Die waren alle toll, was ich alles gemacht habe.
00:24:00: Und deswegen war es hier viel einfacher tatsächlich einfach nach Jobs zu gucken wie gesagt eben Zimbrötchen oder die Tankstelle oder dann war ich in der Association noch mehr eingebunden und hab dann eben wirklich auch Touren für andere geplant.
00:24:14: also wie komme ich denn?
00:24:15: Wie komme ich dazu im Tourismus-Business zu machen?
00:24:18: Keine Ausbildung dazu aber hat mal geguckt, was man kann und dann habe ich das eben reingebracht.
00:24:23: Und fanden alle super
00:24:25: cool.
00:24:27: Ja richtig toll weil ich hab auch das Gefühl so manchmal... Das kenne ich so ein bisschen auch von mir.
00:24:31: So dieser Druck von oh Mensch du hast ja studiert es musst jetzt auch irgendwie nutzen.
00:24:36: Schränkt ja manchmal vielleicht auch die eigenen Träume ein bisschen ein.
00:24:40: vielleicht dass man sagt oh Mensch ja das war jetzt der zu schade um diese Studienzeit.
00:24:44: aber ich find's sehr cool sehr offen dafür war es zu schauen, so was bietet sich gerade an und was passt.
00:24:50: Und let's go!
00:24:52: Das ist echt auch total spannend, was du da auch wieder dann für Erfahrungen gesammelt hast.
00:24:57: Richtig cool.
00:24:59: Wie war das denn für dich sozusagen?
00:25:02: Okay jetzt setze ich mich hin und schreibe mein Buch.
00:25:04: Also gab es diesen Punkt oder war das dann auch ein schleichender Prozess quasi?
00:25:12: Ich hatte die Protagonistin und wollte etwas mit dieser Schattenpferde-Legende machen, über die ich gelesen hatte.
00:25:21: Und denke, oh wie toll!
00:25:22: Wenn das wahr wäre... Ich habe es ein bisschen verändert, ein bisschen größer gemacht.
00:25:26: Wie mache ich das jetzt?
00:25:27: Wie schreibe ich denn den Buch?
00:25:28: Hatte keine Ahnung, hab noch keine Workshops gemacht und nichts.
00:25:31: Und bin dann eben auf diese... Damals sie ist im Romanenschmiedel gestoßen, die einen Kurs gegeben hat, wie man im Romanen schreibt, denke ich okay.
00:25:40: Wenn ich's mache, will ich auch so machen dass ich bis zu Ende bis zum Ende schaffe.
00:25:44: Ich mache diesen Kurs und habe dann tatsächlich auch gemerkt, okay ich glaube das kriege ich hin!
00:25:50: Und ich glaube ich kann da raus ein Buch schreiben.
00:25:52: Ich weiß jetzt so ungefähr wie es geht und hab mich dann hingesetzt.
00:25:56: und ja, ich habe vier Jahre lang an diesem ersten Roman gearbeitet und hatte ihn dann irgendwann in Händen und das war schon ziemlich cool.
00:26:07: Ja, das glaube ich.
00:26:07: Richtig toll!
00:26:09: Und genau weil das Buch was ich auch gelesen habe ist ja auch Schattenpferde der Rocky Mountains Wie hast du dann damals die Legende der Schatten Pferde entdeckt oder wie bist darauf gestoßen?
00:26:22: Ich habe eben sehr viel über First Nations auch gelesen und mich da so ein bisschen nicht verloren, aber doch sehr viele über die Traditionen gelesen.
00:26:31: Die Kultur, auch die Ranch der ehemaligen Schwiegereltern ist in einem Gebiet – also sie sind mein Nachbarnessing immer noch – und die liegen in einer Region wo die First Nations vor hunderten von Jahren durchgezogen sind auf ihren Wanderschein.
00:26:49: Und auch der Fluss, der durchfließt.
00:26:52: Haben auch Powerhouse gehabt also First Nations Tanzfeste und man war integriert in diesen First Nations.
00:26:58: Also sie waren Teil des Alltags oder sind Teil desAlltags hier und dann eben die Bedeutung der Pferde.
00:27:05: und da mir Pferden viel bedeuten habe ich dann auch ein bisschen nachgeforscht wie die Pferd oder was es dafür Legenden gibt über Pferder?
00:27:16: gestoßen beziehungsweise war eben der ganz früher als noch die Verbindung zu Pferden noch enger bei den First Nations, haben sie das beste Pferd ihrer aus ihrer Linie oder aus ihrer Zucht freigelassen.
00:27:32: zu den Wildpferden um dafür zu sorgen dass dieses Pferde auf alle Familienmitglieder wartet wenn es Zeit ist diese Welt zu verlassen.
00:27:42: Und das war so der Grundgedanke.
00:27:44: Und da mich Wildpferde auch fasziniert haben und wir eben die Wildpherdeherden draußen in unseren Camps beobachtet haben, jeden Sommer oder jeden Frühjahr haben wir geguckt, sind neue Fohlen auf der Welt, sind die Bands noch zusammen... Das kombiniert hat sich dann in die Geschichte eingeschlichen.
00:28:03: Ja, total schön!
00:28:05: Ja, ich hätte euch auch echt schon trennen in den Augen bei dem Vorwort von deinem Buch.
00:28:10: Weil du da ja auch noch schreibst und das ist ja irgendwie deiner Mama gewidmet ist und du ja auch hoffst dass quasi ihr Schattenpferd sie damals begleitet hat oder abgeholt hat.
00:28:18: also ich finde diese Legende auch total schön und auch so symbolisch irgendwie total wertvoll sich das sofort zu stellen.
00:28:26: Wie würdest du denn eigentlich sagen wenn jetzt jemand sagt Hey Natascha!
00:28:29: Ich habe richtig los selber ein Buch zu schreiben was wäre so wo du sagst hey okay Achte da und da mal drauf, oder das wenn so deine Tipps.
00:28:37: Hast du da so a-talking was?
00:28:39: Das ist aber jetzt eine große
00:28:40: Frage!
00:28:42: Also ich habe dann... also ich mache sehr viele auch sehr viele Workshops noch.
00:28:47: als Teilnehmerin und arbeite seit Jahrzehnteinzehn bin ich freiberuflich tätig als Schreibcoach Und na da hab' ich natürlich viele Menschen schon begleitet eben von der ersten Idee zum fertigen Buch.
00:29:04: dann und tatsächlich die Idee weiterzudenken.
00:29:10: Was könnte dem Protagonisten alles passieren?
00:29:13: Was ist die größte Sehnsuchteprotagonistin, also wieso ist der Protagonist begibt sich jetzt auf einen Weg etwas zu bekommen, etwas zu erreichen und die tiefste See noch zu erfüllen.
00:29:25: Und von was träumt er wirklich?
00:29:26: Es gibt ja sehr oft dass man einen Protagonista hat den man gerne auf Weltreise schickt.
00:29:33: Die Weltreise ist es gar nicht, wo der innerste Wunsch steckt.
00:29:36: Da ist eine viel größere Sehnsucht dahinter und dann einfach auf jeden Fall nie aufzuhören, viel zu lesen.
00:29:42: Denn wenn du Autorin oder Autor sein möchtest, dann musst du auch Leser- oder Leserin sein.
00:29:48: Und herausfinden ein wenig analysieren was hat mich jetzt bei diesem Roman so begeistert?
00:29:54: Und auch festzustellen okay irgendwie ist der große Hype über Pumppumppunkt aber ich konnte das Buch nicht mit reisen Dadurch ein Gefühl für Geschichten zu bekommen und auch die Geschichten aufgebaut sind.
00:30:05: Das ist ja tatsächlich ein Handwerk, das man lernen kann!
00:30:08: Also da muss man nicht mit Talent geboren sein, Geschichten zuschreiben, sondern dass kann man tatsächlich lernen oder sich auch selber beibringen oder eine Schreibgemeinschaft finden wo man sich austauscht und dann das auch zu verwirklichen.
00:30:22: Ja,
00:30:23: sehr schön Ja auch super toll und wertvoll, dass du dich jetzt eben auch dann als Schreibcoach noch einbringst.
00:30:28: Und da auch so dein Wissen, deine Erfahrungen teilst.
00:30:31: Das ist ja auch total toll!
00:30:33: Machst du das dann meistens online oder hast du da auch in Kanada Autorinnen die du dann begleitest?
00:30:39: Also das mache ich online in der deutschen Romandschule und natürlich, wenn mich jetzt hier jemand fragt im englischen Raum dann gebe ich natürlich auch gerne Tipps weiter.
00:30:50: oder habe ich jetzt auch in der Bibliothek in Klein Caroline.
00:30:54: Habe ich am September einen autoren Abend den sie für mich veranstalten und werden natürlich da auch Fragen kommen mit.
00:31:00: Ich würde gerne auch mal selber Dann bin ja jederzeit bereit da auch kleine Tipps oder Hinweise zu geben.
00:31:08: Als Freit-Coach bin ich online tätig.
00:31:11: Ja, sehr cool!
00:31:13: Und was war so für dich?
00:31:16: Jetzt bleiben wir jetzt vielleicht mal bei dem Buch mit Schattenpferde der Rocky Mountains.
00:31:21: Ein Moment wo du, also der dir so sehr in Erinnerung geblieben ist im Schreibprozess gibt es da so ein Talk einer der dir irgendwie besonders einfällt...
00:31:30: Als ich gemerkt, also am Anfang tatsächlich Schwierigkeiten habe.
00:31:34: Ich hab immer noch bisschen Schwierigkeit mit meinen weiblichen Protagonisten keine Ahnung.
00:31:37: Ämter haben sie zu viel von mir oder so wenig von mir und sind ja auf mich einfach.
00:31:42: Aber als ich gemerkt habe dass die Leila tatsächlich auch... eine Protagonistin ist, die ich auch in einer weiteren Geschichte.
00:31:51: Also auch in Schattenkrehe ist es so dass sie wiederum Protagonisten ist was sich nicht erwartet hätte.
00:31:58: dieses Gefühl wenn man in einer Geschichte steckt und ne Ahnung hat wie es weitergeht ne Ahnung hat das steckt noch mehr drin und daher auch diese Reihen entstanden sind.
00:32:07: also auch meine zweite Reihe hat vier Bücher und die neue Reihe die ich gerade begonnen habe wird auch wieder vier Büche haben Und dieses Gefühl da isst noch viel mehr.
00:32:17: Das macht es dann tatsächlich aufregend.
00:32:20: Ja, toll!
00:32:22: Richtig schön.
00:32:23: Ja das ist ja auch ein tolles Gefühl, stell ich mir vor zu merken.
00:32:25: okay mit dieser Protagonistin ist es da noch nicht vorbei sondern sie wird dich noch weiter begleiten oder uns als Leserin.
00:32:32: richtig schön.
00:32:34: Wie ist das denn jetzt bei dir?
00:32:35: Du lebst auf deiner eigenen Ranch mit Pferden und Hunden wenn du magst.
00:32:40: nimm uns mal mit so in einen Tag in deinem Leben vor Ort.
00:32:44: wie sieht das bei dir so aus
00:32:46: Genau.
00:32:46: Also im Moment, da ich jetzt ein Welpe habe... Es ist so dass mein Tag sehr früh anfängt, nämlich um vierundvierzig oder so um den Dererum.
00:32:54: Ich versuche es auf fünf Uhr dreißig zu verlängern.
00:32:56: also ich bin ein absoluter Morgenmensch Und also normaler Tag fängt bei mir um fünf Uhr dreißig an.
00:33:04: Ich trink, ich trinke da Technizitronenwasser und Tee.
00:33:08: Also was sollt ihr denn?
00:33:10: Und setz mich wirklich auch zum ersten Mal an den Computer weil meistens wollen die Hunde noch eine Runde weiter schlafen und schauen mal was in Deutschland in der Online-Autorenschule alles los ist.
00:33:20: Weil natürlich sind die acht Stunden raus, da ist schon einiges los.
00:33:24: Da gucke ich tatsächlich nur, wo müsste ich mich jetzt heute kümmern.
00:33:28: Und dann geht aber erst mal der Hundespaziergang los und ich spaziere für eine halbe Stunde, vierzig Minuten im Umkreis meiner Range.
00:33:37: also das ist tatsächlich hier eben schön dass man auch keinen begegnen muss wenn man nicht möchte.
00:33:43: und dann ist der Hundespazieren und dann gibt es Kaffee und ich setze mich hin und tatsächlich fang an zu arbeiten.
00:33:48: morgens ist es wirklich die Arbeit der Rumanschule.
00:33:53: Was ist zu tun?
00:33:54: Habe ich irgendwelche Workshops vorzubereiten, irgendwelchen Workshop zu geben, Webinare oder etwas in der Art?
00:33:59: Dann werden die Pferde ... Ich habe drei Pferden, die sind alle Senioren der Älteste es um den...sechsunddreißig oder so!
00:34:08: Und die Jüngste das sind alles noch alte Trailpferde und die jüngste ist glaube ich vierundzwanzig.
00:34:12: versuchen wir das zu rechnen Und die werden dann nur geguckt, ob sie okay sind.
00:34:17: Ob sie alle stehen?
00:34:18: Die haben jetzt im Sommer Sinti auf Gras und brauchen eigentlich relativ wenig Pflege.
00:34:25: Trinken ihre Medikamente gut, das ist natürlich per Seniorenfern immer so.
00:34:28: Dann geht es wieder zurück an den Schreibtisch.
00:34:30: Es ist tatsächlich ein, wenn ich das so erzähle nicht besonders aufregendes Leben aber mir gefällt's!
00:34:38: Also ich gehe auch nicht jeden Tag irgendwie verlassen meine Ranch.
00:34:41: Ich verlasse meine Ranch auf jeden Fall einmal in der Woche, weil meistens dann wird da Kaffee oder die Milch aus.
00:34:47: Das Wichtigste!
00:34:48: Genau, wo sie dann kaufen.
00:34:50: und am Wochenende kommt mein Partner an die meiste Zeit, er lebt in Calgary, also einigundachtzig Kilometer weg und der kommt am Wochenenden, meistens Freitagabend und genau das sind die Wochenenden aber auch mit Rasenmähen oder irgendwas Holz muss gehackt werden oder etwas in der Art Und sehe eventuell auch Menschen live nur einmal in der Woche, was ich persönlich aber sehr schön finde.
00:35:17: Das kann ja verstehen!
00:35:20: Ich lebe gerade in Köln und da habe ich das gegenteilige Gefühl manchmal zu denken, weil ich kann keine Menschen mehr sehen, weil es eben so viele sind und man dauern irgendwie unter.
00:35:28: Menschen ist teilweise gewollt, teilweise ungewollt.
00:35:30: von daher fühle ich dieses angenehme Gefühl Einsamkeit im positivsten Sinne.
00:35:38: Wie ist das denn eigentlich in Kanada, ich meine auch gerade so im Kontext mit Pferden oder auch anderen Tieren?
00:35:43: Da sind ja nun mal auch Pumas
00:35:45: etc.,
00:35:45: also eben auch kurz schon einmal erwähnt.
00:35:47: wie war da für dich die Umstellung jetzt zu wissen okay du gehst jetzt nicht in einem deutschen Wald spazieren wo vielleicht ein Wildschwein dir begegnen könnte sondern gegebenenfalls auch einen Puma!
00:35:55: Wie war dafür dich so die Umstellungen?
00:35:57: Wohl Wildschweine auch sehr gefährlich werden können, aber ich weiß nicht ob ich naiv bin oder einfach Glück hatte.
00:36:04: Also hier um die Ranch rum ist es tatsächlich so dass man... Ich habe mal ein Bären gesehen oder Bärenspuren, aber die kommen eigentlich nicht so nah ran.
00:36:12: Weil sie haben in der Wildnis genug zu fressen und mischen sich eigentlich nicht.
00:36:16: Eigentlich wohnen auch nicht im Tourismus Zentrums oder auf Campingplätzen.
00:36:20: Also hier ist es finde ich relativ sicher.
00:36:22: vielleicht hatte ich wie gesagt einfach nur Glück oder sehe einen Koyoten draußen in den Bergen.
00:36:28: also da waren wir wirklich mit Cams, also mit Teltcamps auch in Regionen wo niemand anderes ist, wo man tatsächlich rein seinen Camp... aufbaut in der Region von Wildtieren.
00:36:40: Also die gesagt da ist dann schon so, dass man eben mit aufpassen soll.
00:36:43: Auf jeden Fall keinen Müll also mit den Grizzly-Bären und mit den Schwarz-Bären.
00:36:48: Und auch Elche wenn man zwischen Mama und Elch-Kalp kommt ist keine gute Idee.
00:36:53: Einfach darauf achten was man tut und was man nicht tun sollte.
00:36:58: aber ich hatte nie Angst!
00:37:01: Ich hatte nie das Gefühl jetzt bin ich hier ganz alleine und wo ist denn mein Pfefferspray?
00:37:06: Da war ich eventuell auch einfach ein wenig naiv oder hab dann gedacht, es ist schon in Ordnung.
00:37:14: Und hier auf der Ranch, weil ich ja auch viel alleine bin und auch wirklich von Freunden gesagt habe, oh, so ganz allein!
00:37:20: Also da hab' ich mehr Angst dass ein Menschlicher Idiot irgendwie hier denkt er könnte es was zu holen als mich vor Wildtieren zu fürchten.
00:37:31: Ja, kann ich verstehen... Das war ich nämlich letztes Jahr ganz spannend bei dem Camp.
00:37:35: Also wir haben da gezeltet auch, ich war da in British Columbia.
00:37:38: Da der Hinweis von ja wenn die dann nachts dann irgendwie mal auf Toilette misst passen ein bisschen auf.
00:37:44: Ich hab's sehr vermieden nachts an aufs Glut zu wissen weil schon so dass du naja weh eine Nummer davon im Bern zu stehen ist nichts passiert und alles gut.
00:37:52: aber das ist mir da auch so bewusst geworden In welcher Natur und entsprechend auch Wildlife ich mich da bewege.
00:37:59: Ja richtig spannend.
00:38:01: Also das heißt auch so, deine Tiere sind da fein.
00:38:03: Deine Pferde gab es jetzt keinerlei Wildtierbegegnungen?
00:38:08: Nee also als zwar glaube ich jetzt auch schon fünf Jahre her, da war ein älterer Grizzly der hier der Nachbar oder Nachbarsfeld hatte alten Barley.
00:38:19: Was ist denn Barley auf Deutsch?
00:38:21: Also ein Getreide.
00:38:22: Hat er dann, was er nicht aufladen konnte, da einfach in so einem großen Haufen liegen lassen, ist natürlich eine Einladung für einen Bären im Harps sich da voll zu fressen und nicht irgendwie weiterzugehen.
00:38:31: Und der ist dann regelmäßig eben an der... Ich habe sieben und acht, das sind siebenundachtzig Hektar glaube ich mein Land.
00:38:37: Der ist ja dann immer am Zaun lang gelaufen und hat man jeden Morgen die Spuren gesehen und der hat aber auch die Pferde relativ ruhig auf ihn reagiert.
00:38:43: also der hätte jetzt kein Pferd angegriffen den habe ich selber angelauscht.
00:38:52: Auf jeden Fall kam der nur einmal und ist aber relativ schnell auch wieder verschwunden, die Hunde haben wenn ich nicht zu Hause bin ein eingezäunten Bereich wo sie drin sind.
00:39:01: also die laufen nicht frei herum aber können auch jederzeit ins Haus wenn es gefährlich wird.
00:39:07: aber gerade es gibt keinen Wenn das Pferd gesund ist und da gibt es keinen Grund hier, dass sie angefallen werden draußen.
00:39:16: Also wenn man die Wildpferde beobachtet, die durchaus auch eben gerade ihre Fohlen oder wenn sie älter werden vor Bären und eventuell auch vor Wölfen vorsichtig sein müssen weil die tatsächlich auch Beute sind.
00:39:32: Ja Wahnsinn!
00:39:32: Ist ja echt nochmal eine andere Nummer.
00:39:34: dann auf jeden Fall Wie war das denn eigentlich?
00:39:36: die Leute, die ihr mitgenommen habt?
00:39:37: Auf die Cams kamen die von überall her.
00:39:40: oder für wen waren auch diese Camps?
00:39:43: Also, die kamen hauptsächlich tatsächlich von Europa.
00:39:46: Weil wir von der Gäste Ranch, die tatsächlich auch Reiseveranstalt hatten, die eben in Europa saßen, also Pferd und Reiter und noch andere.
00:39:53: Die waren sehr viel aus der UK, also England-Niederlande dann eben auf jeden Fall ein großer deutscher Markt, die dann kamen zum Teil Kanadier aber wenig Kanadia.
00:40:08: Amerikaner damals, aber hauptsächlich Europäer.
00:40:12: Die eben dieses Camp leben und ja dass das die Freiheit und die Wildnis erleben wollten.
00:40:19: Ja voll cool!
00:40:19: Könntest du dir auch vorstellen das wieder irgendwann anzubieten und zu machen?
00:40:23: oder willst du sagen ne das ist jetzt irgendwie abgeschlossen das Kapitel?
00:40:28: Das ist abgeschlossen.
00:40:28: Ich wollte gerade sagen, ich weiß nicht.
00:40:30: Aber das ist abgeschlossene.
00:40:31: Also ich würde dann als wir unsere Camps nicht mehr gemacht haben und auch von paar Ranchern oder Gäste-Ranchie-Kirchen kennengelernt habe.
00:40:37: Dann fragt man, willst du nicht bei uns nach einem Camp köcheln?
00:40:42: Und es hat sich damals aber nicht ergeben!
00:40:43: Jetzt denke ich... Bin nicht, was heißt so alt?
00:40:48: Nicht aber es ist schon eine Knochenarbeit.
00:40:50: Also jetzt auch tatsächlich zu sagen ich reite auch relativ wenig auf meinen Alten eigentlich gar nicht mehr.
00:40:56: die werden spazieren geführt oder belegen sich eben auf der Weide und habe letztes Jahr eben diesen zehn Tagesritt gemacht.
00:41:03: das ging erstaunlich gut wo ich dachte okay Es knarzt noch nicht überall.
00:41:08: Aber das ist tatsächlich ja schon eine andere Hausnummer und deswegen würde ich das nicht mehr machen, gerne tatsächlich jetzt als Tourist also als Gast irgendwo dann auch... Ich muss auch nichts selber machen sondern das Pferd ist gesattelt und ich setze mich drauf und genieße den Ausritt.
00:41:27: Das finde ich gut!
00:41:28: Also ich glaube nicht dass ich da wieder einsteigen werde.
00:41:34: Was sind dann jetzt so deine nächsten Ideen oder Visionen in der Rolle als Autorin?
00:41:39: Hast du da schon für dich so deine klaren Ideen, die du auch teilen möchtest überhaupt.
00:41:44: Ja also im Ende September kommt jetzt der Start der neuen Reihe raus – Die Crossness Crossing-Reihe mit Will You Stay.
00:41:51: und das ist tatsächlich ein wenig mehr... Ich will einfach nicht Romant sagen aber es ist doch ein wenigmehr liebesromane als die anderen Bände.
00:41:59: waren gespannt wie es ankommt, vor allem auch bei meinen bestehenden Lesern.
00:42:08: Wie sie in diese Welt einsteigen werden die habe ich ihnen Süden von Alberta gelegt.
00:42:12: also da gibt's eine Gegend die heißt Crosnes Pass sehr wild hohe Rocky Mountains auf.
00:42:19: das Wetter ist er sehr spektakulär und ein kleines Dorf wiederum.
00:42:26: Dieses Buch liegt beim Korrektorat, also wird jetzt nochmal geprüft auf Grammatikfehler, Schreibfehler und ist quasi aus meinen Händen.
00:42:32: Deswegen habe ich Zeit den zweiten Band zu planen, denn dann nächstes Jahr... Also mein Partner
00:42:37: der
00:42:38: auch gar kein Leser ist und auch kein Deutsch spricht, der denkt immer so es ging nimmt ja nie ein Ende.
00:42:46: Kaum ist das eine Buch.
00:42:47: aus meinen händen sitze ich schon mit meinem Kopf wieder in der Planung von einer neuen Reihe, von einem neuen Buch.
00:42:54: Das macht eben Spaß.
00:42:56: Also das ist das, was mich auch jeden Tag begleitet und was mich reizt und diese neuen Charaktere jetzt kennen zu lernen und mit der neuen Reihe immer wieder die Gegend neu kennenzulernen und welche Charaktäre sich anbieten und wer sich eingelernt fühlt.
00:43:13: Unbedingt!
00:43:14: Ja, das ist richtig cool.
00:43:16: ich freue mich schon sehr und ich werde auch noch die anderen... Ich will ja von dir alle lesen, weil ich finde es ist so schön.
00:43:21: Es ist ein schöner Leseflow und es macht so Spaß auch in dieser Landschaft um den Protagonist zu nennen.
00:43:25: das ist wirklich toll!
00:43:27: Ich habe mich da sehr in deinem Schreibstil verliebt in die ganze Natur und also mich hat aber auch wirklich das Buch sehr berührt.
00:43:33: Das ist natürlich auch eine sehr tiefe Familiengeschichte und eben auch mit diesen Aspekten von den First Nations, die damit rein spielen und die Pferde Wichtig.
00:43:44: viel Spaß gemacht zu lesen, also große Empfehlung auch in die Schwestis höhererinnen.
00:43:49: Dankeschön!
00:43:50: Das freut mich das zu hören weil man doch auch... Also wenn ich jetzt Alberta und auch eben wie ich lebe kommt mir ja gar nicht einzigartig vor ist, aber kommen wir gar nicht besonders vor.
00:44:03: Ich lebe hier alleine auf dieser Ranch mit drei Pferden und bin dann durch die Wildnis geritten Und dann macht man das eben mal so.
00:44:11: Also mein Alltag, aber wenn ich ihn in Bücher oder Geschichten verpackt habe, ist alles ein bisschen größer und mehr einfach etwas größer gezeichnet.
00:44:22: Aber trotzdem ja doch Lebnisse, die ich selber gehabt habe.
00:44:25: Wenn ich sie erzähle oder aufschreibe merke... So zero acht fünfzehn ist dein Leben gar nicht!
00:44:32: Manchmal muss ich mir das wirklich auch gewahr werden, dass es sich auch wahnsinnig Glück hatte Und Glück habe hier leben zu dürfen, auf jeden Fall.
00:44:42: Ja und es ist ja auch gerade jetzt zum Beispiel für mich als die Leserin, die dann im dritten Stock ihrer Kölner zwei Zimmerwohnungen sitzt, auch durchaus ein Kontrast ist, der ja eine gewisse Sehnsucht weckt.
00:44:50: ich weiß noch nach der Beendigung deines Buches hab' ich da erstmal Countrymusik gehört und in den Wald gefahren.
00:44:56: Es war echt lustig, weil ich so dachte Boah was mache ich eigentlich an der Großstadt wenn's eben auch diese Landschaften und dieses Leben so geben kann?
00:45:04: Was du halt lebst das ist echt total inspirierend.
00:45:07: Gibt es noch irgendwas, was du noch teilen möchtest oder was ich jetzt noch nicht gefragt habe?
00:45:13: Hast du da noch irgendwas auf dem Herzen?
00:45:16: Also... Auf was ich immer gerne sage, es ist auch in Kanada nicht alles besser als woanders.
00:45:22: Also oft wird Alberta also gerade wenn ich dann von meinem Leben erzähle oh wie toll und das muss traumhaft sein und das will ich auch.
00:45:30: Und natürlich ist es für mich ein Traumleben aber ich habe von vielen auch gehört oder auch für meinen Bruder zum Beispiel der meinte schon schön, ja schon ziemlich einsam.
00:45:39: Es ist durchaus ein Leben dass eventuell auch für viele für ein paar Jahre funktioniert jetzt aber doch wieder näher an Zivilisation oder näher ein soziales Netz.
00:45:51: Das hat man in Kanada auch nicht unbedingt, man ist also Freiheit kommt mit sehr viel mehr Selbstverantwortlichkeit Und es ist wirklich nicht so, dass man kann, da ist alles besser.
00:46:01: Ich wandere jetzt mal aus.
00:46:03: Es ist wahnsinnig teuer und wenn man muss wirklich gucken... ich habe eben das große Glück, dass sich hier so leben kann wie ich leben kann aber auch tatsächlich eben wirklich gearbeitet habe was sich angeboten hat also wie gesagt Tankstelle Benzin gezappt und sowas und da tatsächlich eben zu gucken.
00:46:24: Wieso bin ich gerade unzufrieden?
00:46:26: Also wenn ich auch von vielen, auch von deutschen Bekannten oder Freundinnen höre und die sagen ist alles hier alles blöd.
00:46:32: Und so da meine ich okay aber was kannst du denn jetzt in deinem Leben ein bisschen ändern dass es ein bisschen besser wird und nicht gleich zu denken welchen kann er dann sicher alles besser?
00:46:42: viele haben auch die Möglichkeit nicht Aber trotzdem zu gucken.
00:46:45: was könnte ich denn meinem leben so ein bisschen ändern das eben jeder nicht jeder Tag buf ist, sondern dass man in jedem Tag etwas findet.
00:46:53: Auch nicht alle meine Tage hier sind toll!
00:46:56: Aber ich wache... das habe ich für den Hunden.
00:46:58: Immer mit dem Gefühl auf
00:47:03: toller Tag.
00:47:04: und dann kann es durchaus sein, dass dieser tolle Tag sich eventuell etwas schwieriger gestaltet als ich vorhatte.
00:47:09: aber jeden Tag die Chance zu geben richtig toll zu werden Habt nicht immer.
00:47:16: Aber wenn man schon eben aufwacht und denkt so, ich hab ja gar keinen Lust auf diesen Tag, hat man finde ich zumindest diesen Tag schon ein bisschen verschwendet.
00:47:25: Und da wirklich auch zu gucken... Ich habe bin sechs Jahre lang in Hannover über einer Bar gelebt, in der Nähe von der Uni kamen immer zu spät, aber das ist ne andere Geschichte!
00:47:34: Und ich hab mich da auch wohl gefühlt.
00:47:36: Ich habe wirklich dann auch wenig Kontakt zu Nachbarn, sondern weil ich einfach ein sehr isolierter Typ bin.
00:47:42: Aber auch in der Großstadt meine Insel mir geschaffen habe wo ich mich wohl gefühlt habe und deswegen auch nie gedacht hab aber woanders ist alles besser.
00:47:52: Das wollte ich noch sagen.
00:47:53: Schön ja voll wertvoll!
00:47:56: Meine letzte Abschlussfrage ist eigentlich noch wie kam es euch jetzt noch zu dem Welpen?
00:48:01: Ja genau also.
00:48:02: ich hatte immer auch nicht wahr Genau.
00:48:06: Ich bin mit Boxern groß geworden, mein Vater hat Boxer gezüchtet und dann hatte ich fünfzehn Jahre lang das große Glück einen goldenen Retriever zu haben die Lacey und hatte zehn jahrelang ein Bloodhound den Copper.
00:48:20: und dann ist Copper von mir gegangen und da hatte ich Lacey noch und habe Lacey ihre Burnedoodle Freundin Penny bekommen.
00:48:28: Und dann hatte nur noch Penny für zwei Jahre lang und dachte dann okay Ich hab immer eigentlich zwei Hunde gehabt und es wäre doch schön, auch wieder einen kleinen Hund reinzuholen.
00:48:40: Aber irgendwann vergisst man auch wie das ist in Welten zu haben?
00:48:44: Das landet dann aber sehr schnell wieder.
00:48:45: Wenn wir mit Haus holen, habe ich eben die beiden Burn-A-Doodle Mädchen also Bonersennhund und Pudel.
00:48:54: Und genau, und die Kleine ist jetzt vier Monate alt.
00:48:57: Und lernt wahnsinnig schnell dazu.
00:49:00: Und natürlich hier die Freiheit wenn man weiß der Hund bleibt da Tür auf.
00:49:04: Man geht zu den Pferden und allein draußen auf der Ranch Dinge zur Ledigen ist.
00:49:07: eigentlich passt schon halber Spaziergang.
00:49:10: Und das hat so das Leben ein wenig durcheinander gebracht aber auf die schönste Art und Weise muss ich sagen
00:49:17: Schön.
00:49:18: Ach, toll!
00:49:19: Burner-Doodle ist auch interessant.
00:49:21: Also ich kenne viele Doodle-Varianten, aber Burner Doodle hat noch nicht gehört.
00:49:25: Ja, also die sind ... Ich find sie toll.
00:49:29: Ich dachte auch nie, ich würde es so genießen einen Hund zu haben, der nicht hart nach Goldenbetriebe und Blatt hauen.
00:49:37: Das ist ein eigentlich haarengewöhnt Boxerhaaren auch sehr viel.
00:49:41: Aber das ist schon ziemlich cool!
00:49:42: Und Sie gehen natürlich überall mit.
00:49:43: Also wenn wir in Kampen gehen, meinen Partner hat ein Wohnmobil.
00:49:47: Da erlede ich jetzt das Campen noch.
00:49:49: Und da geht man eben dann auch mit dem Boot raus und spazieren und guckt auch darauf keinen... eher vor dem Bogenbild sitzt.
00:49:58: Und das sind meine Wildnisfluchten, und da machen wir natürlich alles mit.
00:50:02: Das ist cool!
00:50:03: Cool, ja richtig toll.
00:50:06: Natasha vielen Dank.
00:50:08: es war ein richtig tolles Gespräch und ich habe wirklich Freude gemacht und ich empfehle wirklich wärmstens deine Bücher so schön zu lesen.
00:50:15: Ich freue mich sehr auf die neue Reihe ab September und freue mich dich weiter zu beobachten über Instagram und über alles was du so machst Weil es ist wirklich super spannend und inspirierend.
00:50:26: Und ich fand's auch total schön, was du gerade nochmal gesagt hast.
00:50:29: Klar, man darf jetzt vielleicht nicht alles idealisieren aber ich finde das einfach sehr inspiriernd, was Du für Dich geschaffen hast und dass Du so Dein Weg gegangen bist trotz Hürden und trotz auch traurigen Momenten, aber dass Du Dir das aufgebaut hast – was Du Dir aufgebaut Hast!
00:50:45: Danke schön.
00:50:46: Ich freu mich auch super gefreut, über die Einladung zum Podcast zu kommen und ich sage nur, ich bin jetzt einundfünfzig und weiß immer noch nicht was das nächste Jahr bringt.
00:50:54: also macht euch nicht, macht euch keine Angst wenn ihr nicht irgendwie die Lebenswege festgefahren sowieso nicht aber der Lebensweg so habt und einen Plan habt.
00:51:03: Pläne sind immer da um nochmal sich zu ändern was das Leben einem so anbietet.
00:51:08: Toll!
00:51:09: Beste Abschluss vielen vielen Dank.
00:51:12: Sehr gerne, vielen vielen dank Jenny.
00:51:13: War
00:51:14: eine Freude Mir auch, vielen Dank.
00:51:17: Bis dann!
00:51:18: Schwestis
00:51:19: das war
00:51:20: unser Gespräch.
00:51:22: ich hoffe ihr könnt etwas daraus für euch mitnehmen.
00:51:24: fühlt euch jetzt inspiriert ermutigt entspannt und gestärkt.
00:51:31: habt ein wunderschönes
00:51:32: Wochenende.
00:51:33: wir hören
00:51:33: uns nächste Woche wieder.
00:51:35: passt gut auf euch auf.
00:51:36: seid lieb zu euch.
00:51:37: folgt eurem
00:51:38: Herzen aber
00:51:40: macht euch nicht zu viel Druck.
00:51:42: es kommt wie's kommt.
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