Ehepaar-Schwesties Bärbel und Christian: Yogamour & Nomadenleben

Shownotes

Was passiert, wenn Leidenschaft, Liebe und Unternehmergeist aufeinandertreffen? In dieser Folge spricht Jenny mit Bärbel und Christian Mießner von YOGAMOUR. Bärbel erzählt von ihrem ganz persönlichen Weg zum Yoga – von der ersten Yogastunde über ihre Ausbildung bis zu der Idee, Yoga für alle Menschen zugänglich zu machen. Gemeinsam mit ihrem Mann Christian, der als kreativer Kopf und Technikexperte hinter YOGAMOUR steht, haben die beiden 2010 begonnen, Yoga online zu unterrichten – lange bevor Online-Kurse selbstverständlich waren! Heute leben die beiden als Vollzeit-Nomaden in ihrem selbst ausgebauten Elektro-Van, produzieren an den schönsten Orten dieser Welt Yoga-Videos und inspirieren mit ihrer Arbeit tausende Menschen - ob Yoga-Neulinge oder Erfahrene Yogis.

In unserem Gespräch geht es um:

  • Wie aus einer Idee ein erfolgreiches Familienunternehmen wurde
  • Warum Yoga weit mehr ist als Bewegung
  • Den Mut, das gewohnte Leben hinter sich zu lassen
  • Das Leben und Arbeiten im E-Van
  • Partnerschaft, Vertrauen und gemeinsame Visionen
  • Wie es ist, als Paar zusammen zu arbeiten

Eine Folge über Achtsamkeit, Veränderung, Freiheit und den Mut, den eigenen Weg zu gehen – mit Leichtigkeit, Humor und ehrlichen Einblicken hinter die Kulissen von YOGAMOUR.

Viel Spaß mit dieser Schwesties-Folge!

Link zu YOGAMOUR: https://yogamour.de/

Transkript anzeigen

00:00:00: Bärbel und Christian Miesner, herzlich willkommen bei Schwestis.

00:00:03: Ihr seid von Yoga-Murl!

00:00:06: Und wir haben uns in Frankreich kennengelernt, das ist jetzt auch schon wieder zwei oder drei Wochen her... ...und ganz kurz vorab zur Erklärung.

00:00:13: ich habe mit Christian gesagt aber Misi, wir kennen dich eigentlich als Misi.

00:00:17: Von daher Schwesti ist nicht wundern wenn ich jetzt Christian einmal zur Einführung gesagt hab

00:00:22: Aber

00:00:22: auch nicht wundernd wenn ich weiter als

00:00:25: MISI

00:00:26: Christian anspreche denn dass es ja dein ein altbekannter

00:00:29: Spitzname.

00:00:31: Herzlich willkommen, Herr Schwestis!

00:00:32: Vielen Dank für eure Zeit.

00:00:34: Schön, dass wir da sein dürfen.

00:00:36: Danke.

00:00:37: Ich fühle mich besonders geehrt als nicht-Westi

00:00:40: Brudi.

00:00:40: Stimmt...

00:00:41: Du bist die erste männliche Schwesterin.

00:00:44: Der

00:00:44: erste Brudi?

00:00:45: Schwesti Bruddi.

00:00:47: Das wäre dann bisschen rot, das könnt ihr nicht sehen.

00:00:51: Die erste männlichen Schwester, ja großartig.

00:00:54: Vielen dank, dass ihr das macht.

00:00:56: Und

00:00:57: wir haben jetzt, wie gesagt bei dem Retreat von so seiner Hoheit.

00:01:00: Von Leben ist mehr kennengelernt und ich war da sofort fasziniert von eurer Geschichte, von eurem Lebensstil, von Yoga.

00:01:08: Ich habe ja eigentlich nie so wirklich Kontakt gehabt zu Yoga.

00:01:12: aber Bärbel, wir haben dann mit dir auch eine Session gemacht die mich direkt begeistert hat und ich direkt in unserem Flow war von oh!

00:01:19: Ich glaube, da will ich irgendwie weiter mit fortfahren.

00:01:22: Magst du direkt einmal da einsteigen, wo du Yoga für dich kennengelernt hast?

00:01:27: Gerne.

00:01:28: Ich habe Yoga tatsächlich vor über vormundzwanzig Jahren im Fitnessstudio kennengelernet in München.

00:01:35: Da war ich achtundzwantzig.

00:01:36: Ich bin jetzt vierundfünfzig also schon Weichen her und wollte eigentlich Sport machen.

00:01:44: Jogaraum in Zettel gesehen, heute Yoga ausprobieren.

00:01:47: Habe es ausprobiert!

00:01:49: War total begeistert.

00:01:50: das war eine Tivamuk die Jogastunde mit Musik und ganz frisch und dynamisch und hat mich sofort gecatcht.

00:01:56: und das war Ninzehundneinundneunzig und da bin ich eigentlich dran geblieben ja mit Höhen- und Tiefen Verletzungen Enttäuschungen und bis ich dann in dem Jahr zwei Tausend Sieben mich entschlossen habe, eine Yoga-Lehrerin an Ausbildung zu machen.

00:02:15: Und hab eigentlich ab da auch in München unterrichtet.

00:02:20: Super cool!

00:02:20: Ja toll, dass du das dann direkt für dich... entdeckt hast, als Hobby erstmal und dann auch eben durch die Ausbildung das zum Beruf gemacht hast.

00:02:28: total inspirierend.

00:02:30: Wie ist denn dann auch für euch beide?

00:02:32: Ihr betreibt ja Yogamur zusammen!

00:02:35: Die Idee entstanden hey lass uns doch zusammen arbeiten miteinander arbeiten ein Unternehmen gründen und Yogamu ins Leben rufen wie es das entstanden.

00:02:45: Ja das ist ganz spannend Missin da kannst du doch mal erzählen.

00:02:48: Ich finde es nett, wie du das so formulierst.

00:02:50: Es klingt so als wäre das so ein... Also so weißt du nicht?

00:02:54: Das passiert so!

00:02:56: Das war natürlich ein Prozess.

00:02:57: also bei uns darf da fallen Puzzleteile an ihre Plätze.

00:03:05: Wir müssen dann leider groß ausholen.

00:03:08: Ihr habt gerade gehört die Berbelmacht Das war eine Glocke.

00:03:11: Und ich habe, äh, Zweitausendfünf einen Videopodcast angestanden.

00:03:17: Deswegen Video Podcast weil das war so die einzige Version wie man Video unter die Leute bringt.

00:03:22: YouTube gab noch nicht.

00:03:24: Und wenn, dann bestand das als Katzenvideos und es war da wo ich herkomme so Snowbound & Skaten und das hat auch so einen kleinen Erfolg.

00:03:31: also die Arbeitszeit war irgendwie bezahlt und ich habe an der Berbel dann rumgenörgelt Ich möchte das für Yoga machen.

00:03:38: Ich möchte einfach lass uns doch Yoga-Videos machen und das war ein bisschen... Das habt du eine Weile gebraucht.

00:03:44: aber irgendwann hast Du gesagt ja klar machen wir weil Wenn meine Schülerinnen in München, also ich breche jetzt aus Beerbesicht.

00:03:52: Wenn meine Schülerin nicht da sind, wenn ich nicht da bin aber die Schülerin sind weiter oder sie reisen dann können Sie mich in der Tasche mitnehmen weil das war so ein.

00:04:02: man konnte ja dann schon Video irgendwie mitnehmen auf dem iPod oder irgendwie sowas und haben wir die ersten Videos gedreht.

00:04:08: So war es!

00:04:10: Und äh... Ich war Ich dachte Yoga per Video, das geht nicht und darf man auch nicht.

00:04:19: Man muss es in echt machen von Mensch zu Mensch Und hatte dann aber ziemlich schnell so ein Handvoll Fans im ganzen deutschsprachigen Raum, die tatsächlich beruflich bedingt unterwegs waren und dann mit mir im Hotelzimmer geübt haben oder im Urlaub geübte.

00:04:37: Das hat mich total überrascht.

00:04:38: das ging auch schnell weil ich hatte damals kaum Konkurrenz und ja so hat es angefangen und es hat uns auch großen Spaß gemacht denn ich habe ja vorher als Fotografin gearbeitet.

00:04:49: Ein bisschen ein Blick fürs Bild, das heißt mit Kameras zu arbeiten war mir nicht fremd.

00:04:55: Was mir fremt war jetzt vor der Kamera zu stehen und nicht mehr hinter der Kamera.

00:05:01: aber so hatte ich die Verbindung zwischen Yoga und Fotografie und da mir das beide große Freude bereitet hat, war es eigentlich ein perfektes neu inszeniertes Berufsbild für mich damals.

00:05:16: Das ist noch gar nicht so.

00:05:19: Wir haben das dann so ein paar Jahre gemacht, da spielt er dann schon YouTube und sowas.

00:05:26: Und dann gab es so DVDs, die älteren mögen sich erinnern was DVDs waren.

00:05:36: Dann haben wir DVDs produziert auch als Lehrmaterial für eine Kollegin von dir und dann haben wir dvds verkauft und haben zuerst mal gesehen okay da lässt sich Geld nicht verdienen und wir müssen so ein bisschen eine Struktur haben dafür.

00:05:52: Dass das also, dass es auch legal ist und all diese Dinge steuern was alles dran hängt Und die bestand dann auch schon auch für.

00:06:01: ich war auch immer frei beruflich tätig und Dann kam eins zum anderen.

00:06:07: und irgendwann also da kam natürlich dieses youtube fing an haben wir gedacht, kann man da mehr draus machen?

00:06:14: und ich war sehr zurückhaltend.

00:06:16: Bärbel auch weil ich wollte auf gar keinen Fall das wir Dinge machen müssen nur um die Miete zu bezahlen.

00:06:24: Also zum Beispiel hier, da ist doch ein super Werbepartnerschaft mit Shady-Vermittler hier einsetzen und nur damit wir irgendwie fünfhundert Euro verdienen, damit wir eigentlich die nächste Wochenmiete bezahlen können.

00:06:38: Und deswegen waren wir sehr zögerlich, um da richtig Geld mitzuverdienen!

00:06:43: Das war dann ein nächster großer Schritt.

00:06:46: Nächste große Schritt waren die Videoplattform, so wie sie jetzt existiert.

00:06:50: Das haben wir im Jahr zwei Tausend Achtzehn gegründet auf einer Portugal-Reise mit unserem Wellen.

00:06:57: Da waren wir ein paar Monate unterwegs mit unserem Teevier.

00:07:00: Kommen wir vielleicht gleich nochmal zu?

00:07:02: Genau.

00:07:03: Und dann stand es und seitdem gibt es Jugamur als Streaming Plattform, als Abo-Plattform und wir sind eigentlich ganz zufrieden.

00:07:12: Schön macht Spaß!

00:07:14: Wir sind sehr unabhängig und werbefrei.

00:07:17: Ja, sehr cool.

00:07:19: Ich finde es auch so spannend dass ihr ja auch wirklich die Anfänge des ganzen... Streaming oder YouTube online Videos über online Kurse machen was jetzt vielleicht auch grad so nach Corona durch Corona.

00:07:32: Total präsent ist im Alltag und fast schon selbstverständlich erscheint dass ihr euch das aber so von der Pieke auf aufgebaut habt, ne?

00:07:39: Und dass es ja noch gar nicht so selbstverständliche war und ich finde das total beeindruckend, dass ihr da so auch ohne große Vorbilder oder viele Leute die das schon so machen angeeignet habt und selber aufgebaut hat.

00:07:55: Ich weiß es nämlich von früher auch noch, ich hatte auch noch solche Fitness-DVDs oder so fünfzehn Minuten fit mit... Von daher erinnere mich ja auch noch an die Zeit und ich weiß auch noch wie das war als dann YouTube kamen und ich bin da selber nicht mit auf den Zug drauf gesprungen.

00:08:11: aber ich kann mir auch voll vorstellen dass das total aufregend war aber natürlich auch sicherlich viel Aufwand bedeutet hat sich da erstmal so reinzufuchsen Und ich fände es noch ganz spannend, Misi.

00:08:22: Was ist denn eigentlich so bei dir auch dein Hintergrund gewesen?

00:08:24: Dass du das technisch so konntest oder wie hast du das alles dir beigebracht und angeeigert?

00:08:31: Uiuiui!

00:08:32: Da musst du dann nochmal ganz weit ausholen.

00:08:35: Voll okay!

00:08:36: Ich bin ein Trini... ...ich suche mein Heil in meinem Zimmer und meinem Computer.

00:08:46: Nein, da ist so'n... Auch das immer so zufällig.

00:08:52: Ich habe schon die, ich komme wie gerade gesagt aus dem Skaten und aus dem Snowmorden und aus den Surfen weniger.

00:08:58: Dafür bin ich einfach zu sehr in den Bergen groß geworden.

00:09:03: Und das war es schon, ich hab schon eine draußen Seite aber ich habe schon eine drinnen Seite auch.

00:09:08: Die drinnen ist halt am Computer sitzen neugierig sein Sachen wobei ich auch da kein großer, ich bin nicht der große Programmierdude.

00:09:18: Klort und Chat GPD gibt die mir dabei unter die Arme.

00:09:22: Wir heißen das Seifen?

00:09:24: Die können wir unter die armen greifen, genau.

00:09:27: Sprechen kann ich mich auch nicht.

00:09:32: Also da ich habe so eine Neugier und wir sind eben vom einen zum anderen gestolpert Und ich habe da auch bei Microsoft gearbeitet, weil die auch so was mit online machen wollten.

00:09:52: Wo noch keiner wusste wie das geht und dass Ich war schon immer neugierig Wie geht das, wie macht man das?

00:09:59: Einfach machen und das war natürlich... Sorry dass ich das so formuliere.

00:10:04: Für euch die jüngere Generation ist es einfach da!

00:10:09: Und damals war das halt nicht... Damals war es plötzlich, dass du nur mit zeitlichem Aufwand und überschaubarem Geld Dinge machen konntest.

00:10:19: Die waren dann natürlich virtuell aber Leute konnten über dieses Internet zugreifen darauf also konntest was man muss es nicht in die druckerei gehen du musst das nicht irgendwie verpackungen machen du musst jetzt nicht eine distribuzion finden hast was gemacht hat das internet gestellt und leuten konnten es aufrufen und es war damals mit der den neunzig.

00:10:40: das war der wahnsinn.

00:10:42: und kommt es plötzlich?

00:10:43: all die verrückten ideen die du hattest kannst du einfach ausprobieren weil alles was schiefgehen konnte war du hast zeit verbrannt

00:10:54: Ja, aber davor haben wir mit Papier gearbeitet und Zeitschriften.

00:10:57: Und Rollfilmen.

00:10:59: Ich habe Magazine gemacht aus Nordrhein-Magazin.

00:11:04: Das hat irre Spaß gemacht!

00:11:06: Den Teil vermisse ich vielleicht auch so ein bisschen dieses Bilderaussuchen auf dem Leuchtisch und dann machst du eine Doppelseite mit einem tollen Bild.

00:11:16: Das fehlt uns natürlich in der jetzigen Gesellschaft.

00:11:18: Es ist alles so schnell und wegskrollend... Das ist halt, so verändert sich das halt.

00:11:27: Und man kann es nicht zurückrollen und das will ich auch gar keinen Fall.

00:11:30: aber jedes hat seine Zeit.

00:11:33: Ohne diese neuen Techniken säßen wir jetzt gar nicht hier.

00:11:35: Ich meine Entschuldigung, du sitzt glaube ich in Köln gerade oder?

00:11:38: Ja absolut!

00:11:39: Wir sitzen

00:11:39: hier im Oberbayerischen und wir sind hier über das Internet verbunden und unterhalten uns wie wir es

00:11:47: sehen.

00:11:49: Wahnsinn oder?

00:11:50: Also für mich ist es immer noch Harry Potter-Magie unglaublich.

00:11:55: aber um das mal zusammen zu fassen, das weit ausgeholte...

00:12:01: Ich beschreibe

00:12:01: ihn gerne als Internet-Pionier der ersten Stunde.

00:12:06: Als ich werde nie vergessen, wie er nach Hause kam und mir irgendwas in die Hand drückte was er aus dem Internet ausgedruckt hat und mir so etwas wie eine E-Mail Adresse geben wollte.

00:12:22: Von was redest du?

00:12:24: Das ist total toll.

00:12:25: Und in Amerika haben das schon alle und da kann man miteinander kommunizieren, und man kann Seiten anschauen usw.. Ich habe nichts verstanden!

00:12:33: Ich hatte keine Ahnung... ich war total beeindruckt und Du warst da schon mittendrin viel zu früh Internetdienst aufzubauen, dass es keine User dafür gibt.

00:12:46: Also niemand konnte damit noch kein Geld verdienen weil es gar niemand gab der internet benutzt hat.

00:12:53: also jetzt unvorstellbar dreißig Jahre später aber du warst da schon ganz schön weit vorne.

00:12:59: Ja, Wahnsinn.

00:13:00: Auch in welcher Geschwindigkeit sich das dann alles entwickelt hat?

00:13:03: Weil letztendlich kann man ja sagen nur dreißig Jahre so viel Zeit ist es nicht.

00:13:08: aber was ich da schon alles entwickelt hatte ist schon wirklich der Wahnsinn!

00:13:12: Wie war das denn eigentlich für euch als ihr den Yogamur gegründet hattet und dass alles los ging?

00:13:17: War das für euch dann auch klar, dass das so idealerweise euer gemeinsamer Job sein soll?

00:13:22: oder wie schnell ist es für euch noch wirklich so das gemeinsame Haupt?

00:13:28: Business quasi geworden.

00:13:30: Also das hat sich mit den Jahren erst entwickelt, wie gesagt, im Jahr zwanzigzehn haben wir angefangen Videos zu drehen.

00:13:37: Damals war es ja alles for free und auf Spendenbasis und zwanzich achtzehn sind dann beschlossen Das zum monetarisieren weil wir keine Lust hatten auf YouTube und Werbung und Kooperationen die nicht zu uns passen.

00:13:50: Und das haben wir dann ein paar Jahre nebenberuflich gemacht.

00:13:56: Misi hat damals auch noch, du hast für Red Bull noch ganz viel gearbeitet und für eine Hamburger Agentur gearbeitet.

00:14:04: Und ich habe ganz klassischen Yogaunterricht gegeben in München Gruppenstunden Einzelstunden und hab aber auch schon jedes Jahr Yoga Retreats unterrichtet mehrere.

00:14:15: Ich habe Gruppen, ich hab mein halbes Jahr Yoga unterrichtete in Marokko und hab anschließend jedes Jahr ein bis zwei Yoga Retreets in Maroko unterrichteten im Portugal Italien aber auch ganz viele Bayern am Chiemsee.

00:14:29: Und die Teilnehmerinnen, die dabei waren, die kannten mich alle von Yoga Muur.

00:14:35: Also das war ein Konzept, dass ich nicht geplant habe.

00:14:38: Das hat sich von selbst ergeben!

00:14:39: Meine Yoga-Retreats waren immer voll weil ich schon einen Riesenkundenstamm hatte und die Misi hat es immer verglichen mit einer Band Ja du kennst die Musik in meinem Fall die Yoga Videos Und dann beschließt Du, die will ich jetzt mal in echt sehen Warst sie unterrichteten vier Tage Yoga Retreat am Keemsee?

00:14:58: Das leiste ich mir jetzt und dann kommen die Leute da an nicht aus dem Internet.

00:15:05: und jetzt sehe ich sie ein echt Hobby aufregend.

00:15:08: Und das war so ein bisschen, es wurde mein Business eigentlich.

00:15:11: damit habe Ich gut Geld verdient und Jugamur lief erst mal So ein bisschen nebenher und dann wurden Es immer mehr Abonnentinnen und Das war klar.

00:15:20: dass muss gepflegt werden und den und das war Misi's Aufgabe weil Misi hat die Seite programmiert.

00:15:27: Misi Hat sich auch ums Bezahlsystem gekümmert Das heißt, er macht einfach seit acht Jahren den Support.

00:15:35: Weil es kommt natürlich jeden Tag E-Mails das klappt nicht, das verstehe ich nicht.

00:15:38: kannst du mir hier helfen?

00:15:40: und das machst alles du?

00:15:41: oder wenn's einen Relaunch gibt der Website macht auch Misi und Misi begleitet mich aber auch.

00:15:47: es fing dann irgendwann mal anders an, dass er mich auf die Yoga Bitscheats begleitete hat.

00:15:51: Ja Misi ist zwar nicht Joghalehrer Ja, wie kann ich das sagen?

00:16:01: Also kein passionierter Yogi.

00:16:03: Aber er kannt es alles was sich unterrichte und der wird natürlich auch gerne gesehen von den Teilnehmerinnen weil die wissen der ist ein Teil von Jogamur.

00:16:11: so sind wir mehr und mehr als Team aufgetreten auf den Beach Reads Und das hat sich dann irgendwann mal dahin bewegt dass wir richtig viel zusammen Jugamur gemacht haben Weil wir ja auch für neue Videos beim Dreh sind.

00:16:27: Wir bauen es zusammen auf, ich übe vor Misi filmt, Misi macht hinterher den Schnitt Ich gucke eben dann über die Schulter irgendwann mal und meckern ein bisschen Und irgendwann ist das Ding fertig und geht online.

00:16:38: Das heißt wir haben dann schon so viel zusammen gemacht und waren dann irgendwann mal soviel gemeinsam unterwegs auch schon in unserem alten Van dass wir dann immer mal beschlossen haben wir machen das jetzt gemeinsam full time

00:16:52: Ja, super.

00:16:54: Ich hatte einen Kunden oder tatsächlich ein Agentur für die ich gearbeitet habe und die hat einen Kunden.

00:17:00: mit dem war ich nicht so happy und es lief so ein bisschen aus und mit denen bin ich dann verblieben, dass auf wenn ihr kein neuen Kunden für mich bringt, dann lass uns das ruhen.

00:17:11: also absolut im Guten weil dann probiere ich aus was passiert, wenn ich jetzt die ganze Zeit für Joghamoa arbeite?

00:17:17: Und dann haben wir uns bei Berl und ich uns ein halbes Jahr gegeben und haben gesagt, nach einem halben Jahr evaluieren wir das mal.

00:17:24: Und in dem halben jahr, es war dann von Anfang zehntin bis midde neunzehn im augustum gesagt ja okay dass wenn ich dabei bin bewegt sich was weil immer noch nicht profitabel hätte mir nie von leben können und sowas auch mit einer kombination mit bei abis retreats war das völlig ok und das war so.

00:17:42: da hat sich etwas bewegt oder das reicht mir immer als signal.

00:17:44: also da kann man was machen und dann muss man ganz ehrlich sagen spielte uns natürlich covid indikaten Das war ja dann im Februar, und wir waren halt schon da.

00:17:55: Perfekt!

00:17:57: Ich sage immer, wir haben so viel gearbeitet wie in dem Covid-Jahr.

00:18:00: Wir haben nie wieder davor oder danach, weil das war gar nicht auf so schnelles Wachstum ausgerichtet.

00:18:07: Dann wollten die Leute live sachen

00:18:09: usw.,

00:18:09: aber es war natürlich super für uns.

00:18:13: Und damit war das eigentlich auch gegessen.

00:18:15: Danach war klar, wir machen das weiter.

00:18:19: Also in der Zeit hast du gar keine Zeit gehabt zu überlegen.

00:18:22: Neutus mache ich jetzt nicht, gehe auch in den Park wie alle anderen.

00:18:26: Ja klar!

00:18:28: Ich finde es aber euch also beeindruckend dass ihr als Paar ja schon recht früh zusammengekommen seid.

00:18:34: Ihr wart wie alt nochmal?

00:18:36: Als ihr zusammen gekommen seit zwanzig oder so?

00:18:39: Ja ich war zwanziger, sie war vierundzwanzig.

00:18:42: Und dass ihr auch dann gesagt habt, so und jetzt machen wir auch unsere Arbeit gemeinsam.

00:18:47: Und das ihr da, also so vermute ich es jetzt mal relativ schnell jeder eure Rollen gefunden habt und euch damit ja auch sehr gut ergänzt habt irgendwo ne?

00:18:56: Also wer will du denn vor der Kamera, wie sie dahinter technisch?

00:19:00: Das finde ich auch total cool!

00:19:02: Dass sich das irgendwie ohne Irre weit im Vorfeld so abgesprochen habt oder wie es vielleicht heutzutage wäre über eine Dating App irgendwie schon mal im Vorfield versucht habe klarzukriegen, sondern dass sie sich ebenso entwickelt hat und ihr dann ja auch sogar noch zusammen in eurem Van ganz viel um die Welt getourt seid.

00:19:22: Wollen wir da auch noch mal drüber sprechen?

00:19:24: Das finde ich ja nämlich auch super interessant.

00:19:26: Ihr seid nämlich in einem E-Van unterwegs, wie ist die Idee entstanden zu sagen irgendwie wollen wir auch im Vanlife auf E-Mobilität umsteigen?

00:19:37: Das ist eine spannende Frage und die würde ich mal sagen geht an Misi weil Misi wie gesagt er isst Pionier in jeder Hinsicht.

00:19:48: In den achtziger Jahren war es das Snowboard, in den neunzigen ist Internet und im zweitausenden war es die E-Mobilität.

00:19:55: Misi!

00:19:56: Warum?

00:20:03: Auch das ist immer so eine kleine Schritte.

00:20:05: Das ist nie so von langer Hand geplant, wir haben einen damals neuen VW-Bus gekauft.

00:20:12: die Kinder waren mittel klein und wir waren mit dem viel unterwegs.

00:20:16: den Vorgänger und der war wie heutzutage auch der T-III geht immer kaputt kann euch da draußen nur warnen wenn ihr ein altes VW Bus kauft der ging in den neunzigern schon kaputt Nur weil er jetzt ein Oldtimer ist, hält er nicht besser.

00:20:30: Nein wie auch immer!

00:20:31: Wir haben den neu gekauft und damals habe ich ernsthaft gedacht so zweitausend.

00:20:36: Den haben wir jetzt zehn Jahre und dann haben sie das alles geklärt mit dieser ganzen Nachhaltigkeit bzw.

00:20:45: Das war eher ganz konkret.

00:20:46: Wir haben in München gewohnt und wenn du plötzlich jeden Monat obwohl du keinen Sauberkeitsförmel hast die Terrasse abfägst, weil da so viel Dreck drauf liegt der ein Autos kommt, dann denkst du einfach anders drüber nach.

00:21:01: Wenn du mit einem Radel durch die Stadt fährst und deine Kinder im Anhänger hinter dir herziehst, die auf Auspuffhöhe sind ... Also ich hab da anders drüben ach gedacht!

00:21:11: Und habe gedacht okay also zehn Jahre gebe ich dem Ganzen noch, dann wird es das hoffentlich geklärt.

00:21:15: wie wir wissen war zwanzig zehn noch gar nix klar... Da konnte man einen Tesla kaufen, den Tesla konnte man noch gar nicht so in Urlaub fahren.

00:21:25: Also haben wir den VW-Bus weiter und weiter gefahren.

00:21:29: Und diese Reise von der Berbe kurz gesprochen hat in Portugal, die waren für uns nochmal ein Test.

00:21:38: Können beide zusammen so lange reisen?

00:21:41: Das war noch gar nicht... Ist es noch?

00:21:43: weil dann das war das erste Mal ausführlich ohne Kinder, weil die da entzündet längst aus dem Haus waren oder das war so der Test und haben uns eben gesagt okay in der Reise schauen wir mal auch was wo Jogamur hingeht oder so.

00:21:57: Und der Test, den haben wir prinzipiell bestanden nur das Auto hat es nicht bestanden.

00:22:02: Es hat also funktioniert aber ein VW-Bus zu zweit arbeiten und wir sind beide auch noch große Personen mit über eins fünfund achtzig.

00:22:09: Das war schon mühsam!

00:22:11: Und dann war klar, wir braunen ein großes Auto und habe ich da schon drüber nachgedacht.

00:22:15: Wie können wir ein größeres Auto haben?

00:22:17: Aber sorry dass die Story auch so lange wird.

00:22:20: Ich konnte kein Diesel kaufen.

00:22:21: also weil ich hatte ja schon vor Dann zurückgerechnet Fünfzehn bis zwanzig jahren gedacht will das nie wieder.

00:22:29: als es war außer und dann bin ich über Umwege darauf gekommen Dass man Autos auch umbauen kann Stinkt der Motor raus, Batterien, Elektromotor rein.

00:22:39: und diesen ganzen Prozess bin ich dann gegangen.

00:22:41: Und auch lustiger Weg, auch Pionierarbeit nicht immer lustig.

00:22:46: Das war schon eine krasse Geschichte!

00:22:49: Aber das Ding fährt und es ist so ein Crafter Größe die Sprinter, diese Lieferwagen, dieser DHL-Größe und er fällt halt elektrisch mit all den Kompromissen wenn du dir vorstellst dass da Technik von vor sechs sieben Jahren drin ist... Nicht so wie ein moderner Tesla oder einen moderner, egal was.

00:23:09: Aber wir fahren ohne zu stinken durch die Gegend und es macht Spaß.

00:23:14: Irgendwann

00:23:14: mal, zwanzig, zweinzwanzig fuhr das Ding dann auf.

00:23:17: Das hat nämlich fast drei Jahre gedauert der Umbau.

00:23:21: Das war das Jahr in dem ich fünfzig geworden bin.

00:23:28: das Leben jetzt für mich so bleibt oder ob ich noch Veränderung will.

00:23:31: Und Misi war da gerade für ein, zwei Wochen beruflich in Andorra, in Spanien und ich saß alleine zu Hause auf der Terrasse und hab mir überlegt doch ich will noch was anderes!

00:23:43: Dann habe ich ihm eine Textnachricht geschrieben und hab ihn gefragt ob er sich vorstellen könnte mit mir in den Band zu ziehen und die Wohnung unsere Mietwohnungen aufzugeben.

00:23:54: und dann kam zurück ja klar Mehr nicht.

00:23:57: und dann wusste ich, dass das wird funktionieren.

00:24:00: Und habe in dem Monat, das war Juli, ich hab die Wohnung gekündigt und drei Monate später sind wir ausgezogen und in den Van eingezogen haben.

00:24:11: so unsere haben ziemlich viel aussortiert, haben zwei Wochen lang ganz viele Sachen auf die Straße gestellt, die auch mitgenommen wurden und den Rest in einen Lager gebracht und sind dann losgefahren.

00:24:23: und seitdem Also seit bald vier Jahren sind wir nummerhanden.

00:24:27: Stark!

00:24:28: Was war dann so euer erstes Ziel?

00:24:30: oder gab es überhaupt eins?

00:24:32: Oder seid ihr erstmal drauf los und mal gucken, wo ihr so landet?

00:24:36: Nee nee, wir hatten tatsächlich geplant, erstmal meinen Bruder in Franken zu besuchen und dann von dort aber nach Sardinien zu fahren und dort zu übernachten.

00:24:46: wollte ich gerade sagen, zu überwintern Im Allgäu, unser Auto da kam die erste Kältewelle also richtig minus gerade.

00:24:56: und dann das haben die Batterien schon nicht geschafft.

00:25:00: Und unser Auto ist nicht mehr angesprungen und wir mussten den ADAC kommen lassen und unser neues Zuhause abschleppen lassen.

00:25:07: Gott sei Dank ist unser alter Stinke T-IV, den gab's noch.

00:25:12: Den hab ich dann aus München schnell geholt und dann sind wir mit dem zu Freunden nach Rosenheim gefahren die sich tierisch gefreut haben weil sie uns schon immer mit nach El Salvador nehmen wollten Weil Misi noch was gut hat bei denen und der meint jetzt kommt ja vier Wochen mit uns mit.

00:25:29: bis dahin ist euer Auto vielleicht repariert.

00:25:31: keine Ausreden auf geht es um wir so?

00:25:34: ok Dann hatten wir vier woch SuperServe in El Salvador, in so einem kleinen Resort.

00:25:41: Und als wir zurück kamen, fuhr das Auto wieder und dann sind wir auch nach Sardinien gefahren.

00:25:47: Das war unser erster längerer Aufenthalt im Elektro-Camper und es hat nichts funktioniert und zwar super kalt und nur geregnet.

00:25:56: und alle voraussagen dass man da toll überwintern kann haben sich zumindest für uns nicht bestätigt!

00:26:02: Und wir wussten, das machen wir nicht mehr so.

00:26:05: Wir bleiben normal, aber die Winter müssen irgendwie anders werden und danach sind wir glaube ich nach Frankreich gefahren.

00:26:12: Ja, da ergänzt man vielleicht sagen der des Retreats von dem wir schon gesprochen haben sind ein bisschen immer, man kann sagen Anker oder dass es so... Das bestimmt tatsächlich so ein bisschen den Rhythmus.

00:26:23: Daher kommt es ja auch wieder, dass wir immer zu den Retreat gefahren sind oder zu einem Dreh und dann wieder heim.

00:26:29: Und dem Prozess kam ja dann irgendwie, wieso fahren wir eigentlich immer wieder heim.

00:26:35: Jetzt fahren wir halt nicht mehr heim sondern haben unser Heim dabei und fahren von Retreat zu Retreat oder nach Frankreich und weil da ein Retreat ist und dann versuchen wir das mit allen möglichen zu kombinieren gerne mit Business-Kontakten aber auch Freunden und sowas.

00:26:51: Weil wenn du schon unterwegs bist Dann kann man das so ein bisschen steuern.

00:26:57: Es ist auch viel leichter, dann Leute zu treffen weil du sagst ich bin in der Gegend hast und hast Zeit auf den Kaffee.

00:27:02: Auch wenn ich Tee trinke aber...

00:27:04: Also wenn wir in Köln sind, dann kommen

00:27:06: da vorbei.

00:27:07: Ja jetzt ja auch eine Adresse ne Schwesteradresse genau.

00:27:10: Sei gewarnt!

00:27:11: Sei gewannt.

00:27:12: Wir melden es immer ziemlich spontan.

00:27:14: Hast du morgen Zeit?

00:27:18: Ja perfekt Ja, total spannend.

00:27:20: Auch danke dass ihr das teilt und auch gerade so diese Realität vielleicht auch grad des Anfangs wo es vielleicht dann noch nicht direkt super duper alles klappt weil ich glaube auch grade jetzt ist auch Vanlife total modern und cool und es ist ja auch so.

00:27:34: Ich kann mir aber auch vorstellen dass manche das sehr romantisieren oder idealisieren und sich das sehr einfach vorstellen.

00:27:39: von daher auch Danke dass ihr teilt dass es auch teilweise schwierig war oder auch die kalten Winter oder wenn der das Fahrzeug dann plötzlich kurzweilig den Geist aufgibt, dass es da natürlich auch eine Gehindernisse ab und zu mal geben kann.

00:27:53: Ja,

00:27:53: auf jeden Fall!

00:27:54: Also man darf das Vanlife wie man's auf Instagram sieht, ist total romantiziert wirklich alles.

00:28:02: aber das macht ja auch total Sinn denn das möchte man auf Instagram auch sehen.

00:28:08: Es ist ein bisschen übertrieben mit Weinglesern und weißen Tischdecken.

00:28:12: Diese Romantik gibt es bei uns nicht, bei uns gibt es Blechschüsseln und Tassen.

00:28:19: Aber es gibt sehr romantische Augenblicke.

00:28:23: ja natürlich gibt's manchmal Ocean View und Sonnenuntergang aber generell findet das Leben auf der Straße und auf Parkplätzen statt.

00:28:31: Das ist nun auf Wiesen dass das die Wahrheit,

00:28:34: wenn man rational darüber nachdenkt ist es ganz klar.

00:28:36: also das ist ein kompliziertes Leben.

00:28:38: Das ist ja auch umgestanden.

00:28:40: wir haben auch keinen nine to five Job wo das Maximum dass ich mich darüber aufregen muss, dass die Tram zu spät kam.

00:28:48: Wir haben jetzt Termin da und heute ist uns wieder passiert das wir einen Termin übersehen haben bzw der ist ja gar nicht da sondern da und man muss halt umplanen und es fällt uns mal leichter und weniger leicht.

00:29:00: aber das ist ganz normal.

00:29:03: natürlich kappeln wir dann auch oder sind... Aber auch wenn du sesshaft bist kein großer Unterschied.

00:29:10: meiner Erfahrung nach

00:29:11: Streiten tut man sich auch, wenn man ein Festes zu Hause hat.

00:29:14: Das stimmt!

00:29:15: Da ist nicht nur Präsident der Vanschuld.

00:29:18: Gab es denn bei euch dann eigentlich auch mal Momente wo ihr so dachtest oh vielleicht doch wieder die feste Wohnung oder das eine zentrale Zuhause oder der eine Ort?

00:29:28: Oder ist es grundsätzlich schon so dass ihr sagt boah so dieses freie und normalen sein ist schon das was ihr genießt.

00:29:35: also das genießen wir total.

00:29:37: ich habe eigentlich nicht vor in.

00:29:39: Also ich

00:29:40: habe vor in ein paar Jahren einen kleinen festen Wohnsitz zu haben für Notfälle, aber jetzt als bereut haben wir es nie.

00:29:49: Wir vermissen auch unsere ehemalige Wohnung nicht, obwohl die sehr schön war in München-Schwabing mit Garten und Terrasse.

00:29:55: Und wir verbringen ja die Winter oft in Wohnungen.

00:29:58: also wir haben eine Seniorenwege in Australien.

00:30:02: Freunde von uns, die dort leben und ein Zimmer für uns frei halten werden auch nächsten Winter wieder dort sein.

00:30:06: Deshalb nennen wir uns auch Nomaden und nicht Van-Lifer weil wir den Winter selten auf Rädern verbringen also in unserem Van verbringen.

00:30:14: Und wenn der Winter dann rum ist sind wir immer so glücklich wieder in unser Auto zu ziehen Weil wird das schon gerade als unser liebstes zu Hause sehen und wir auch diese Mobilität als totale Freiheit und Unabhängigkeit empfinden.

00:30:31: Also, wir bereuen nichts und wir werden das denke ich mal außer die äußeren Umstände verbieten es uns sprich Gesundheit oder die meisten unserer Eltern leben auch noch da weißt du auch nie was kommt und dann kann's natürlich schon sein dass man sich mal niederlassen muss Um da zu sein.

00:30:47: Total!

00:30:48: Wir haben eure Kinder, ihr habt zwei Kinder in den Dreißigern... Wie haben die darauf reagiert?

00:30:53: Als sie gesagt hat, so wir haben jetzt keinen festen Wohnsitz mehr sondern sind jetzt unterwegs wie fanden die das?

00:30:58: Also unser Sohn der fand die beide fand die Idee super cool erstmal.

00:31:05: Die kennen uns ja auch, die kennen ja auch dieses Leben selber und diese sind ja quasi groß geworden im Van Unser Sohn, der lebt in Innsbruck.

00:31:13: Der kam vorbei und hat sich nochmal verabschiedet von der Wohnung, hat seine Freundin mitgenommen und ihr noch mal alles gezeigt.

00:31:20: Seine Schule den Schulweg, den Park... Und er hat dann damit abgeschlossen.

00:31:24: und unsere Tochter war erstmal so ein bisschen verunsichert weil die lebte zwar auch in München in einer eigenen Wohnung aber ich glaube die Wohnung war halt ihre Kindheit, ihr Hafen, ihr Anker Und es ist ja schon schwer gefallen, dass das jetzt einfach weg ist.

00:31:43: Aber sie ist dann nach Berlin gezogen und hat deshalb sowieso jeglichen Bezug zu München verloren bei Berlin bis ja viel besser finden – zumindest die Berliner!

00:31:54: Und damit ist München jetzt unwichtig geworden und auch die Tatsache, dass wir da mal eine Wohnung hatten.

00:31:58: Also das sind beide jetzt richtig fein

00:32:01: mit schön.

00:32:02: Ja cool!

00:32:02: Ist ja total inspirierend.

00:32:04: also ich fand es auch supercool.

00:32:06: oder finden sie nach wie vor natürlich euch kennenzulernen weil ihr ja auch so ein Weg gegangen seid der So ein bisschen zigzag vielleicht hier und da mal ist oder auch verschiedene Sachen habt ihr gemacht.

00:32:15: Und immer mal wieder Neues ausprobiert, das finde ich einfach super cool!

00:32:19: Wie ist es denn dann eigentlich?

00:32:21: um nochmal auf Yoga zurückzukommen?

00:32:24: Was würdest du Menschen empfehlen die sagen irgendwie vielleicht jetzt auch ähnlich wie ich das hatte interessiert mich aber ich weiß nicht so richtig wie einsteigen soll.

00:32:35: Hast du da Tipps?

00:32:36: Nein, den würde ich natürlich empfehlen, dreißig Tage kostenlos mit Yogamur anzufangen.

00:32:41: Da gibt es auch einen Anfängerplan und dann würde ich einfach mal diesen Anfängerplan machen mit dem ganz einfachen Videos in denen noch relativ viele Erklärungen sind anzufangend, den eigenen Körper mal so ein bisschen wahrzunehmen und ganz achtsam zu schauen.

00:32:58: was kann der denn überhaupt tut dem überhaupt gut.

00:33:01: Denn was meine Jugerschülerinnen lernen, ist dass jeder Körper unterschiedlich nicht nur unterschiedlich gebaut ist sondern natürlich auch eine Geschichte hat und deshalb nicht jeder Yogi oder jede Yogini dasselbe üben kann wie ich die das vormacht oder andere die mitüben.

00:33:19: Das wird einem zwar oft vermittelt wenn man ganz viel übt dann kann man irgendwann mal den Spagat im Kopfstand in Hand stand.

00:33:25: aber ich weiß jetzt mal aus über dass man sich eventuell sogar verletzt, wenn man versucht möglichst weit und möglichst tief zu gehen um irgendwann mal so üben zu können wie sein großes Vorbild.

00:33:38: Yoga ist kein Leistungssport sondern Yoga ist eigentlich wie ein Lifestyle für Körper und Geist und da darf sich jeder auf ganz eigene Art und Weise rein fühlen um sich dann irgendwann in der eigenen Kraft damit wohlzufühlen.

00:33:56: Und ich glaube, das kommt mit Yogamur ganz gut rüber und auch mit dem Jugersprech den ich so mit der Zeit entwickelt habe.

00:34:04: Dass jeder ganz individuell Yoga üben darf und die Asanas Sanskrit für Yoga Haltung oder Körperhaltung so geübt werden dürfen wie sich es richtig und gut anfühlt.

00:34:19: Genau!

00:34:19: Das findet man auf Yogamor und dann kann man sich nach dreißig Tagen immer noch entscheiden ob man abonnieren will und bei uns ist auch alles ganz persönlich.

00:34:29: Man kann mich auch anschreiben und einfach fragen stellen, was soll ich machen?

00:34:32: Ich komme hier nicht

00:34:32: weiter.".

00:34:33: Und dann gehen wir in den Dialog per E-Mail oder auch mal per Telefonat und so kann ich glaube ich jeden und jede abholen.

00:34:41: Herrlich

00:34:41: wertvoll!

00:34:42: Weil das finde ich ist ja manchmal auch das zumindest was sich von mir sagen kann wo man sagt oh online nicht dass ich es dann zu Hause falsch mache oder nachher noch irgendwie körperlich schade.

00:34:54: Das ist natürlich dann super wertvoll auch gerade bei euch, dass ihr ja auch sehr individuell nochmal drauf guckt.

00:34:59: Auch mit Live Sessions oder Retreats wo man sich wirklich mal persönlich kennenlernt.

00:35:04: Da finde ich euer Angebot echt großartig.

00:35:06: und auch bei der Session die wir hatten in Frankreich das es mir total hängen geblieben.

00:35:11: auch was du grade noch einmal gesagt hast dieses jeder Körper ist unterschiedlich und hat eine andere Geschichte.

00:35:17: Ich weiß in Frankreich hast du auch zu uns gesagt, so vergleicht euch nicht miteinander.

00:35:20: Und das ist nämlich auch so ein großes Thema.

00:35:22: was ich teilweise habe oder auch was sich im Sport sehe dass man ja auch viel heutzutage irgendwelche Laufgeschwindigkeiten oder Fahrraddistanzen oder sonstwas bei Instagram postet ist auch persönlich schlimm.

00:35:35: ich will das gar nicht verurteilen aber ich finde es eben schön dass Du gesagt hast so im Yoga.

00:35:39: es geht nicht darum sich zu vergleichen und zu dualieren und wer kann jetzt irgendwie besser und schneller und weiter sondern so auf Sicht zu schauen gerade sehr wichtig, wo ich mich zum Beispiel auch viel beobachte.

00:35:51: Viel im Außen zu sein, mich viel zu vergleichen und grade dann zu sagen okay und die Jogereinheit ist wirklich so, wo man auf sich schaut und mal ganz bei sich schaut.

00:36:00: Das ist sehr, sehr wertvoll!

00:36:02: Ja das ist es auch wichtig.

00:36:03: Yoga darf echt sowas wie ein sicherer Hafen sein.

00:36:06: Ich habe ja früher selber Sport gemacht.

00:36:08: Ich war zehn Jahre lang Wolleballerin und dieses Competition-Ding und höre schneller weiter – das kenne gut zum Sport.

00:36:17: Ja, das hat ja auch was mit Spielen zu tun und da kann man sich auch mal vergleichen.

00:36:22: Das ist ja auch der Reiz dabei!

00:36:25: Ich finde es völlig in Ordnung und ich find's so schön dass das wenns richtig unterrichtet wird im Yoga nicht sein muss und ich würde mich total freuen wenn mehr Sportler des Yoga angeboten so ohne Ehrgeiz und Selbstoptimierung wahrnehmen würden.

00:36:44: Also viele Sportler fühlen sich ja zu steif fürs Yoga, ist ja klar wenn du viel rennst, viel läufst, Fischi fährst, Fußball spielst alles was du mit den Beinen machst Radfährst.

00:36:53: natürlich sind deine beiden Rückseiten dann sehr fest.

00:36:55: es wäre ja traurig wenn's nicht so wär.

00:36:58: das bedeutet aber nicht dass man mit festen beiden Rückzeiten nicht yoga machen kann.

00:37:02: man spürt sie unter Umständen Intensiver, aber dann beugt man halt die Knie und dann kann man mit steifem Beinrückseiten jedes Yogaarsana jede Yogaübung machen.

00:37:11: Und das als Ausgleich zum Sport zu machen!

00:37:14: um einfach auch mal von diesen Ehrgeiz und dieser Selbstoptimierung loszulassen.

00:37:20: Das ist ja wiederum fürs Hirn total gut, wenn dann Hirn die ganze Zeit auf Leistung aus ist und dann kommst du aus diesem Stresslevel nicht mehr raus?

00:37:28: Und da hilft dir Yoga Praxis und auch dieser körperliche Aspekt dabei!

00:37:32: Du hast natürlich auch Meditationen- und Atemübungen, die dich runterfahren aber das für die meisten Sportleistes schon eine Stufe weit zu oben.

00:37:44: oder auch kraftvolle Yoga Praxis in Verbindung mit dem Atem, holst du eigentlich jeden Sportler ab und mit dem Satz Du darfst hier einfach nur sein und musst gar nichts müssen und können.

00:37:56: Holst du sie erst recht ab?

00:37:57: Und dann sinkt das Stresslevel sofort!

00:37:59: Das finde ich ist ein schöner Ansatzpunkt und damit geht Yoga einfach für alle.

00:38:05: Super schön ja Und das fand ich nämlich auch richtig toll bei euch, dass ihr ja auch angebt wie lange ein Video dann dauert.

00:38:12: Dass man sich auch aussuchen kann habe ich jetzt fünfzehn Minuten und dreißig Minuten eine Stunde wie auch immer lange Zeit weil das kenne ich von mir auch, dass ich teilweise denke oh jetzt die ganze Stunde online halte ich ja eh nicht durch.

00:38:22: aber zu sagen hey komm fünfzeh minuten dreißzig Minuten das kriegst du wohl schon vielleicht hin Das fand ich auch nochmal richtig toll.

00:38:29: und nicht diesen Druck direkt zu haben von wendern ne stunde

00:38:33: Ja, nee.

00:38:33: Deshalb gibt es bei uns die sogenannten Yoga-Quickies.

00:38:36: Das sind die höchstens eine Viertelstunde und da ist aber schon einiges drin so dass der Körper sich danach richtig wohl fühlt und man sich auch auf einem mentalen Level entspannen kann.

00:38:46: weil fünfzehn Minuten wenn du mal überlegst wie viel Zeit du dir für Instagram nimmst oder manche vielleicht auch sogar noch für Facebook oder für TikTok Wenn du diese fünfzehnt minuten Zeit nimmest um einen Yoga-Quickie zu üben.

00:39:00: Dann hast du schon ganz schön viel gewonnen, weil wenn du das jeden Tag machst dann hast du über hundert Minuten Yoga geübt in der Woche und das in der Regelmäßigkeit.

00:39:10: Und es garantiert gut für Körper und Geist

00:39:14: auf jeden Fall.

00:39:15: wie sehen denn eigentlich eure Retreats aus?

00:39:18: Und an wen richten die sich?

00:39:20: also ich habe zwei Formate.

00:39:22: des häufigste Format ist Donnerstag bis Sonntag drei Übernachtungen.

00:39:26: Die Leute kommen donnerstag Nachmittag an und wir fangen donnerstagabend mit einer ersten einfachen welcome session an.

00:39:33: Und ab dann ist jeden tag morgens zwei stunden joga und abends eineinhalb stunden yoga.

00:39:39: und wie üben?

00:39:39: nicht morgens zweistunden krasses joga sondern da ist natürlich auch ein bisschen abholen dabei.

00:39:45: oder ankommen muss man das nennen Meditationen, Atemübungen und dann aber schon so ein kraftvolles Yoga dass man ins schwitzen kommt.

00:39:54: Dann gibt es lecker Frühstück und dann haben die Teilnehmer in der Zeit zu machen was sie wollen bis gegen halb fünf fünf die sehr ruhige Yin-Yoga Abendstunde beginnen.

00:40:05: Das ist dann mehr so stretchy, viel im Sitzen und im Liegen und auch sehr beliebt weil ja schon die Vormittagsstunde so anstrengend war.

00:40:12: Und so geht es weiter bis Sonntags.

00:40:14: Sonntagmorgen ist dann die letzte Session und danach ist nochmal Frühstück und Abreise.

00:40:19: Ich lasse den Leuten also Zeit sich tagsüber selbst zu beschäftigen.

00:40:23: aber sie haben die Möglichkeit... Also ich bin den ganzen Tag around Und sie haben die Möglichkeit, mir Fragen zu stellen.

00:40:31: Was ihnen vielleicht fehlt zu Hause?

00:40:33: Was Sie sich selber jetzt nicht so erschließen konnten oder vielleicht wollen Sie auch einfach noch mal mit mehr quatschen und wissen wer ist denn das da, die hinter den Videos steckt wie sie es genauso steht genau zur Verfügung.

00:40:44: Auch der kriegt viele Fragen.

00:40:45: natürlich sind viele auch neugierig auf unser Leben und gerade Jetzt weil wir ja nicht mehr also kein festes Zuhause mehr haben.

00:40:52: Es ist schon Thema am Tisch Wie lebt ihr was lebt was er lebt?

00:40:58: Das heißt, da ist auch ein Austausch da.

00:41:01: Und wenn ich ne Sieben Tage einmal im Jahr unterrichte... ...ne sieben Tage Woche anliebsten irgendwo am Meer?

00:41:07: Also diesjahr waren wir in Frankreich.

00:41:08: Letztes Jahr waren wir mal im Norden in St Peter Ording dann aber auch Portugais Marocco und so was haben wir schon gemacht Italien.

00:41:15: Das ist eigentlich das gleiche Programm nur vier Nächte länger.

00:41:19: Vielleicht ergänzen du suchst es eigentlich immer.

00:41:22: also es gibt eigentlich keine Location wo wir vorher nicht waren.

00:41:27: Es gibt eventuell jetzt eine neue, die wir nur wirklich vom Hören sagen.

00:41:32: Ja, nächstes Jahr.

00:41:33: Wo wir

00:41:33: noch nicht persönlich dort waren.

00:41:35: Aber sonst sind wir immer persönlich dort.

00:41:37: Wir gucken uns den Laden an weil es halt ... Die Location macht viel... Das ist die Location aber auch die Gastgeber dort.

00:41:45: das ist so wichtig dass du einfach da in diesen drei vier Tagen nicht dann dich mit anderen Sachen noch womöglich rumärgen musst.

00:41:52: Das Essen muss stimmen Und da achtest du eigentlich total drauf.

00:41:57: Die Werte müssen einfach auch ümmen, also die Gastgeber müssen den Gastgebern und Gastgebärinnen müssen dieselben Werte vertreten.

00:42:05: Und deshalb gehen wir da gerne immer vorher schon mal hin und wohnen da schon mal Probe und unterhalten uns mit den Chefs und Chefinnen um rauszufinden ob wir so wie wir sind dahin passen und ob wir in so einem Haus mit solchen Menschen Zeit verbringen möchten.

00:42:23: möglichst breite Bandbreite zum Thema Finanzierung haben.

00:42:29: Also wir haben Locations zu den günstiger und es gibt Locations hier in München, Fürstenfeldbruck die sind nicht spektakulär aber einfach super easy zu erreichen bezahlbar.

00:42:41: und wie wissen das wieder dass alle super happy sind weil's einfach so gerade aus ist, dann gibt es den Schwadsch mit in Südtirol.

00:42:48: Der ist ein bisschen gehobener.

00:42:49: wenn man so auf Wellness steht und Indoorpool und Autorpool haben möchte und sowas dann kriegst du halt sowas.

00:42:54: oder hier bei der Lisa im Salzburger Land wo du sagst das ist sehr, sehr feminines Hotel.

00:43:02: Das ist jünger da läuft halt den ganzen Tag Musik draußen auf dem Chillout Area

00:43:09: Und

00:43:10: also weißt du, das ist so ein bisschen in Bandbreite.

00:43:13: Damit du es auch aussuchen kannst.

00:43:14: und am besten ist es dann in Frankreich in der Atlantik Surf Lodge genau Mainz.

00:43:21: Da würde

00:43:22: ich sofort einziehen und nur noch dort Retreats unterrichten.

00:43:26: Herrlich, ja meinst auch.

00:43:28: Ich hatte auch das war ganz spannend als ich jetzt aus Frankreich wiederkam so einen totalen Großstadt-Collar.

00:43:33: also ich kam hier wieder her und dachte Boah zweiter Stock Etagen Wohnungen super viele Leute super viel Verkehr alles ist irgendwie eng Es gibt kein Meer, es war ganz krass.

00:43:44: Also ich kenne das auch nach Urlauben aber gerade so dieses Gemeinschaftliche was wir hatten in der Woche und man sitzt zusammen abends am Tisch und quatscht und es ist aber auch so ungezwungen und das war so herrlich!

00:43:57: Und die Tatsache, dass du mit dem Fahrrad überall hin kommst vor allem ans Meer in nur zehn Minuten und damit auch unabhängig bist, ja?

00:44:05: Kein Auto brauchst, so cool.

00:44:07: Also das genießen alle, die da mitfahren und ich auch.

00:44:11: Und so dieses Entschleunigte einfach.

00:44:13: So morgens geht es dann entspannt in den Tag und auch unser Start um ... Ich weiß nicht mehr, hatten wir um sieben oder um acht Morgens unsere Sessionen?

00:44:20: Das war natürlich beim Aufstehen erst mal sehr früh aber Wir haben das ja auch draußen gemacht unter dem Bäumen und dann mitten auf der Wiese zu liegen in der Sonne.

00:44:29: Es ist aber noch angenehm kühl, es waren noch nicht vierzig Grad.

00:44:32: also das war ein richtig schöner Ja, in den Tagen.

00:44:36: Wie

00:44:36: ist es denn eigentlich für euch oder vielleicht noch wenn ihr möchte Tipps teilen?

00:44:42: Ihr habt jetzt sehr viele Ebenen.

00:44:43: Ihr seid ein Paar, ihr seid Business Partner, ihr lebt zusammen in dem Van.

00:44:49: Wie

00:44:50: gelingt es euch so diese Balance zu halten aus irgendwie Nähe und Distanz arbeiten und privat.

00:44:57: wie gelingt euch das und habt ihr da auch für andere die sich das vielleicht auch wünschen.

00:45:01: Habt ihr da Tipps?

00:45:02: Also, wir sind ja jetzt seit thirty-fünf Jahren zusammen und davon seid vierunddreißig eineinhalb verheiratet – zwar in einer sehr spontanen Aktion!

00:45:11: Und ich muss sagen, das sind Aufs und Abs.

00:45:15: Ich könnte nicht den perfekten Tipp geben, denn es gibt Monate, in denen ist alles so super dass ich mir denke, wir haben's echt geschafft.

00:45:24: nach so langer Zeit läuft alles so wie wir uns geträumt haben.

00:45:28: dann knallts irgendwo, kann von außen kommen oder mit einem falschen Fuß aufgestanden und alles scheint zusammen zu brechen.

00:45:37: Und es gibt einen großen Streit und dann muss man sich wieder zusammenraufen.

00:45:42: ich glaube dieses Zusammenraufen das ist so unser Ding.

00:45:45: also sich wieder verzeihen und dass dann aufarbeiten was passiert ist und das hat natürlich ganz viel mit Kommunikationen zu tun.

00:45:52: ja miteinander sprechen Meinen.

00:45:55: die meisten Paare, die ich kenne sind so verschieden dass deshalb die Kommunikation schwer ist und ich bin aber auch überzeugt davon.

00:46:03: Dass diese diese Verschiedenheit der Grund ist warum man zusammengefunden hat.

00:46:09: ja weil wenn beide gleich denken würden und immer gleich handeln würden da da ist überhaupt nichts mehr los.

00:46:17: Da kann sich gar nicht mehr weit verentwickeln.

00:46:20: Und wenn man also diese Verschidenheit Im Streit ist sie natürlich total schlimm, aber wenn man wieder in Frieden ist als die perfekte Ergänzung sieht.

00:46:33: Man kann ja voneinander lernen ein ruhigerer Typ, kann von einem lebendigen Typ die Lebendigkeit lernen und der lebendige Mensch kann sich mal was davon abschauen wie es ist in Stille zu sein.

00:46:46: nur so'n Beispiel.

00:46:47: und genauso geht's auch ums Arbeiten.

00:46:54: Ja zu schlafen gar ja ist super schläfer.

00:46:58: ich bin zapperschläfer.

00:46:59: ich konnte mir das so viel abgucken von routinen also dass sich mittlerweile sagen kann auch ich schlaf gut und genauso ist es mit essen und kochen.

00:47:09: Mit allem und man lernt voneinander und agiert miteinander.

00:47:14: Und so entwickelt sich über die Jahre ein Verhältnis bis aber manchmal auch wieder zusammenbricht, müssen wir sagen?

00:47:22: Ich glaube was man sich immer wieder erinnern muss ist Respekt vor dem von der anderen Person also dass das nicht verloren geht und das geht in meiner Welt zumindest einher mit.

00:47:34: ich gehe davon aus dass die Bärbel mir per se erstmal nichts böses will.

00:47:39: Also wenn ich irgendwie was doof finde, dann versuche ich mich daran zu erinnern dass es doch eigentlich wartet.

00:47:49: das bestimmt jetzt nicht mit Absicht da sich etwas doof findet.

00:47:52: Das ist jetzt sehr abstrakt und auch nicht immer einfach aber wenn man aus diesem ersten Ärger den man hoffentlich nicht eskalieren lässt wieder rauskommt.

00:48:04: oder es kann auch was ganz Kleines sein und sagen Moment mal, es war bestimmt nicht so gemeint.

00:48:08: Davon gehe ich erstmal aus, weil da so lange habe ich die Herbe jetzt schon.

00:48:15: Du bist nicht fies!

00:48:20: Also wir haben gelernt sowohl beruflich als auch privat ist Kommunikation des A und O schweigen... Kann man ausprobieren, funktioniert aber nicht.

00:48:31: Richtig?

00:48:32: Auf

00:48:32: Dauer nicht!

00:48:32: Auf Dauern nicht!

00:48:34: Ich bin halt eine Person... ich brauche schon Kurzruhe.

00:48:37: Also ich kann definitiv Endlos Argumente aneinander rein Die dann auch Eskaliert dann eher Wir müssen irgendwie einen Weg finden das zu stoppen Und dann faden dann wieder auf.

00:48:50: und da bist du zügiger als ich und das finde ich in der Regel auch gut.

00:48:55: So funktioniert es.

00:48:57: beruflich muss man sich einfach als Tipp nach außen um Absprachen kümmern, wenn man als Part zusammen arbeitet und vor allem auf engem Raum.

00:49:10: Der andere kriegt sowieso mit.

00:49:11: was ich hier machen ist nicht so.

00:49:13: jeder start in seinen laptop und macht was und arbeitet vielleicht auch mal ein zwei stunden gar nichts macht heimlich etwas ganz anderes.

00:49:20: dann ist es ganz wichtig wirklich regelmäßig absprachen zu machen.

00:49:24: wo stehen wir was steht an was muss gemacht werden?

00:49:27: gibt's eine deadline.

00:49:29: Und dann sich auch wieder absprechen ist es gemacht worden.

00:49:32: was fehlt noch, Brauchst du eine Pause?

00:49:35: Wann können wir

00:49:35: weitermachen?".

00:49:37: Und das ist sehr schwer, da hat man wenn man so eng aufeinander lebt.

00:49:40: Interessanterweise nicht immer Bock drauf muss sich aber wirklich dazu zwingen weil sonst funktioniert es nicht und da sind wir meistens gut und manchmal auch nicht.

00:49:50: So

00:49:50: fair!

00:49:52: War das dann eigentlich auch immer euer Wunsch selbstständig zu sein?

00:49:56: Weil ich finde das ganz spannend.

00:49:57: Ich merke so langsam dass so auch jetzt durch unser Retreat in Frankreich Bei mir diese Idee wächst.

00:50:04: von auch, vielleicht selber auch mal selbstständig sein finde ich ja auch ganz spannend.

00:50:08: Ich bin aber sehr damit aufgewachsen dass quasi das absolute Erfolgsziel ist sich sogar verbanden zu lassen beispielsweise also angestellt und so sicher wie möglich.

00:50:18: Wie war das bei euch?

00:50:19: War das von eurer Seite recht schnell der Wunsch selbstständig zu sein oder hat sich das eher entwickelt?

00:50:25: Also ich bin in die Selbstständigkeit reingewachsen.

00:50:28: Ich habe, weil ich es die Kinder mit zwanzig bekommen hab für mein Studium sehr lange gebraucht und immer wenn ich zwischendurch gearbeitet habe oder Praktika gemacht haben musste ich das Studium auch unterbrechen, weil alles drei zusammenarbeiten, Uni und Kinder – das ging zeitlich gar nicht!

00:50:42: Und somit war eigentlich eh erst mit zweiunddreißig dann endgültig mit, hatte ich dann meinen Magister in der Tasche so ein bisschen nebenbei schon als Fotoassistentin gearbeitet und da bist du ja automatisch selbstständig.

00:51:00: Und bin quasi aus der Uni raus, dann in die Foto-Assistelle rein und einfach projektweise Geld verdient.

00:51:08: also immer wenn der Fotograf für den ich gearbeitet habe einen Shooting hatte, dann hab' ich halt nen Tagessatz als Assi verdient.

00:51:15: und somit war ich in der Künstlersozialkasse versichert als selbständige Künstlerin.

00:51:20: Und ich war mal zwischendurch eineinhalb Jahre in Miesi's Firma als irgendwie neunundzwanzig, als Bildredakteurin angestellt.

00:51:29: und nach einerneinhalb Jahren habe ich gesagt nichtmals die Uni fertig.

00:51:31: Und außerdem taugt mir das auch nicht!

00:51:34: Ich arbeite tatsächlich nicht gerne in den Hierarchien.

00:51:38: Das kann ich jetzt so mit fifty-fünfzig sagen dass es nicht meins ist.

00:51:42: Und das habe ich natürlich nicht wenn ich selbstständig bin und das genieße ich sehr.

00:51:47: Es heißt jetzt nicht, dass ich keinen Chef haben kann aber Das ist so ein bisschen wie in der Schule, der Chef muss dann schon echt so ein guter Typ sein.

00:51:56: Dass ich also so meine Wertewelt teilen, dann gebe ich auch alles um für den zu arbeiten.

00:52:02: und solche Chefs habe ich leider nie gefunden Und deshalb hab' ich mich da einfach auf die eigenen Füße gestellt und mein eigenes Ding gemacht.

00:52:11: und das ist sehr anstrengend selbstständig zu sein.

00:52:14: aber ich kann es mir nicht mehr anders vorstellen Weiß nicht, wie es für dich ist, Misi.

00:52:18: Du hattest ja alles!

00:52:20: Ich hatte alles.

00:52:21: Du warst Chef angestellt und selbstständig...

00:52:25: Und du habt spät studiert?

00:52:29: Also ich habe das von Hause nicht so mitbekommen.

00:52:31: diese Sicherheit wobei meine Eltern die meiste Zeit tatsächlich fest angestellt waren.

00:52:38: Mein Papa ist Architekt, der war ne Weile lang mal selbstständig aber das ging schief.

00:52:41: und also ich hab das schon auch die düsteren Seiten des Selbstständigkeites schon auch gesehen, aber irgendwie auch da bin ich stolper schon auch relativ naiv durchs Leben.

00:52:54: Das kann man machen!

00:52:57: Und Neugierde.

00:52:59: und wir haben den ersten Skateshop gemacht, aus dem Grund weil man bei uns keine Skateboards leisten konnten.

00:53:05: Also haben wir die quasi günstiger eingekauft für uns selber und dann noch ein paar mehr verkauft.

00:53:11: Ja aber plötzlich musst du dich halt doch darum kümmern.

00:53:13: wie geht das?

00:53:14: Wie geht zu prinzipiell Buchhaltung usw.

00:53:16: auch wenn es mein Freund die meiste Zeit gemacht hat.

00:53:18: Aber ich war da also dieses... Ich bin ja so reingewachsen!

00:53:23: Dann machst du hier mal was und da was und ich hatte immer Ich war immer auch selbstständig und hatte immer zwischendrin so richtige Jobs, bei Microsoft.

00:53:34: Bei einem großen Verlag.

00:53:35: Und dann haben wir eine eigene Agitur gehabt und die waren richtig groß und da war Investorengeld drin und solche Sachen.

00:53:41: Also das alles mal machen.

00:53:42: aber ich glaube es geht wenn man neugierig bleibt... glaube ich geht es.

00:53:47: Und diese Sicherheit gibt's halt auch nicht mehr, das ist also... Ich hab Freunde die dann natürlich bei Siemens angefangen haben und dann Siemens plötzlich wurde die ausgegliedert und der ist zum Glück jetzt beim deutschen Patentamt.

00:54:00: Das ist quasi ... Der ist safe!

00:54:02: Der braucht es auch.

00:54:03: Also er braucht auch diese Sicherheit drumherum.

00:54:05: Ja sei froh dass du die hast weil ich dir verrückt werde in diesem Konstrukt.

00:54:12: Also wenn du zu mir sagst, ich weiß was ich in einem Jahr hab bei das Likt schon... Zu tuner bei des Likts schon auf dem Schreibtisch.

00:54:19: Das wäre nichts für mich!

00:54:21: Aber das ist ja toll.

00:54:22: also wie was für ein privilegiertes Leben leben wir halt und ich gehe davon aus dass den meisten von euch die ihr da hört auch sind.

00:54:29: Wir haben eigentlich eine ganz große Auswahl Und ganz viele von uns haben echt die Möglichkeiten Neugierig.

00:54:39: Ich glaube ja, dass es prinzipiell immer gut geht.

00:54:41: Schön!

00:54:41: Ja, das ist eine sehr coole Einstellung und auch Bebel ich habe mir das gemerkt, als du gesagt hast im Retreat trotzdem auch immer gut aufzupassen.

00:54:49: wie viel Kapazität habe ich weil ich kenne das von mir auch.

00:54:53: dann habe ich ganz viele Ideen und das und dies würde ich gerne machen und dann noch zum Sport oder Freunde treffen und zum Pferd.

00:55:00: und manchmal denke ich so boah ich schaffe das gar nicht an einem Tag Total im Ohr, dass manchmal das erinnere ich als Kind Erwachsene gesagt haben ach ja Mensch wenn der Tag nur vierzig Stunden hätte.

00:55:12: Ich habe das damals gar nicht so verstanden aber inzwischen schon und natürlich hat der Tag nicht vierzig stunden und deswegen ist es total cool wenn man so viele Ideen hat und Lust auf vieles Und trotzdem auch immer wieder gut auf sich aufzupassen.

00:55:27: wieviel kann und will ich denn leisten, was schaffe ich auch?

00:55:31: Ja,

00:55:31: das ist ganz wichtig.

00:55:33: Sonst brennst du aus an etwas, was dir eigentlich total Spaß macht und es wäre ja schade!

00:55:37: Da kommt auch wieder Yoga ins Spiel denn das ist eine Möglichkeit in Kombination mit Meditation jeden Tag einzuchecken und rauszufinden und zu spüren wie geht's mir, wie fühle ich mich... Was schaff' ich

00:55:50: heute?!

00:55:51: Und dann sich auch danach zu verhalten wenn man erschöpft ist, dann sollte man sich ausruhen und nicht Vollgas geben.

00:55:59: Das kann man lernen!

00:56:01: Gibt es irgendwas, was ich noch nicht gefragt habe, worüber wir noch nicht gesprochen haben?

00:56:05: Was euch irgendwie noch wichtig ist, was euch auf dem Herzen liegt...

00:56:09: Also ich würde ganz gerne hier noch reinbringen dass wir ja mittlerweile in drei Jahr Team sind bei Jogamur das unsere Tochter Leonie aus Berlin mittlerweile fest angestellt ist uns unterstützt mit Content und uns auch berät, weil sie ist ja eben eher so die Generation dreißig plus.

00:56:29: Wir sind die Generation fünfzig plus das heißt wir bewegen unsere körper auch schon ein bisschen anders haben vielleicht ein bisschen mehr lebenserfahrung und wünschen uns andere jogastunden und leoni wird so ein bisschen frischen wind in yogamur bringen um auch die jüngere generationen anzusprechen vor allem im bereich strength.

00:56:50: Das ist so ihr und ich würde das total freuen, wenn wir mit ihrer Hilfe auch nochmal ein ganz anderes Publikum ansprechen können.

00:57:01: Die Generation Vierzig plus, die wächst ja jetzt schon seit fünfzehn Jahren mit mir mit.

00:57:05: Das heißt viele von denen haben in ihren zwanziger Jahren bei mir angefangen und haben mittlerweile Kinder- und Familien gegründet oder sind schon Fünfzig sechzig weil sie erst mit vierzig angefangen haben.

00:57:16: Und die jüngere Generationen sollen natürlich auch abgeholt werden.

00:57:20: Da hilft Leonie uns bei und das freut mich sehr dass wir jetzt so ein kleines Familienbusiness gewonnen sind.

00:57:26: Das wäre mir auch noch auf den Herzen gelegen.

00:57:29: ich finde total bereichernd regelmäßig mit einer jungen Person zusammenzuarbeiten.

00:57:34: Also ich kann mir Mühe geben und auf dem neuesten Stand, was auch immer der neueste Stand ist aber einfach das Ungefilter noch mal zu bekommen.

00:57:44: wie lebt diese Generation?

00:57:46: Was ist euch wichtig?

00:57:48: Wie macht ihr das?

00:57:49: Wie seht ihr Dinge?

00:57:50: Das finde also für mich macht es irre viel aus und dass wir das jetzt auch noch in unser eigenes Produkt einbauen können, das finde so das macht mir große Freude.

00:57:59: Ja, ist eine totale Bereicherung.

00:58:00: Also absolut auf allen Ebenen und natürlich jetzt um weil wir so viel über unsere Paar, unser Paar sein gesprochen haben das ist natürlich nochmal spannend.

00:58:10: jetzt hast du so ne Dreiecks Kombination mit deinem Kind und siehst es natürlich auch ganz anders sein Kind und wie sieht sie uns als Eltern?

00:58:19: Das ist, das finde ich total spannend.

00:58:21: Eine neue Dimension macht es nicht einfacher aber spannender.

00:58:25: Super interessant ja weil dann noch wirklich so dieser nächste Ebene mit dabei ist von wir arbeiten auch miteinander.

00:58:30: Man könnte noch so viel sprechen

00:58:34: Das stimmt, das kann ja auch Teil zwei geben.

00:58:37: Ja

00:58:37: genau!

00:58:38: So in fünf Jahren wo sind sie jetzt?

00:58:40: Was haben Sie damals erzählt?

00:58:43: Ja genau was ist denn eigentlich euer nächstes Reiseziel jetzt?

00:58:47: oder gibt es da schon etwas festgelegtes?

00:58:49: Wo zieht es euch als nächstes hin?

00:58:51: und

00:58:51: wir müssen tatsächlich ein bisschen planen denn meine Retreats die müssen immer einen Jahr mindestens ein Jahr im Voraus geplant werden weil ich sonst die Locations gar nicht kriege.

00:59:00: das heißt Ich weiß eigentlich schon bis Juli, mindestens eigentlich September.

00:59:09: Es würde jetzt den Rahmen sprengen aber ganz grob sind wir im Bayerischen Raum weil ich in zwei Wochen im Allgäu sehr schön ist wie Tweet unterrichtet es auch ausgebucht ist.

00:59:20: das heißt müssen hier gar nicht Promoten im Ayurveda Hof Engel eine persönliche Empfehlung sehr schöner Hof mit Blick in die Berge.

00:59:29: Und dann sind wir in Berlin, weil wir mit unserer Tochter Videos drehen möchten und dann fangen so meine Workshopsserien im Münchner Raum und im Salzburger Land in Südtirol an.

00:59:42: Und dann planen wir eigentlich, Ende Oktober nach Australien zu fliegen und vielleicht Stopover ins Sri Lanka zu machen und dort tatsächlich mal Urlaub zu machen was wir ja nie machen.

00:59:54: also einfach so zwei Wochen nicht arbeiten das habe ich jetzt ganz fest auf dem Zettel dass wir wirklich Ferien machen und dann sind wir ein paar Monate in der Wärme Und müssen eigentlich erst im April und machen aber dort Homeoffice, also wir machen nicht Urlaub in Australien tatsächlich.

01:00:13: Es ist auch weniger dramatisch als es immer so klingt wie wir sind da wirklich das ist Homeoffices mit man weiß was noch morgens anzieht ein T-Shirt und eine Shorts und für uns ist es tatsächlich total praktisch weil's halt dort grün ist und wenn man sich daran erinnert bei uns hört grüne Ende Oktober, aller spätestens auf und kommt erst im Mai wieder.

01:00:34: Und nachdem wir praktisch nur draußen filmen weil wir es halt auch schöner finden und uns damit wohler finden hat sich das so ach ja das geht ja.

01:00:42: also plötzlich können wir die Saison verlängern und das ist natürlich sehr praktisch wirklich eine außergewöhnlich glückliche Situation wieder haben und wir können auch richtig gut arbeiten!

01:00:53: Also ich glaube auch die Yogamo Community Schätzt es inzwischen auch wert, dass wir uns ein halbes Jahr verdrücken oder drei Monate verdrücken weil da auch schöne Sachen herauskommen.

01:01:04: Und dann haben wir ja aber im Juni jetzt einen Retreat-Plätzchen in Portugal aufgetan, da unser Vanja nur sehr langsam fährt und eine geringe Reichweite hat werden wir uns im Mai schon auf den Weg Richtung Portugal machen durch Frankreich und Spanien und dann gibt's danach schon auch noch ein paar Termine, aber das ist wenigstens interessiert, guckt einfach auf Jogamur.de bei Terminen nach!

01:01:25: Da könnt ihr alles nachlesen

01:01:26: unbedingt.

01:01:28: Ja und alle die das jetzt gehört haben und vielleicht sich nicht direkt merken können, da steht auch noch in den Show Notes.

01:01:33: also kein Stress jetzt beim hören ihr müsst euch nicht per se alles direkt merke sondern wir schreiben das auch noch an die Show Notes eure Internetseite Instagram usw.

01:01:42: sofort dass sie auch direkt zu finden seid.

01:01:45: für alle Hörerinnen.

01:01:46: es war richtig toll mit euch zu quatschen.

01:01:49: Vielen, vielen Dank für eure Zeit.

01:01:51: Euer Teilen, eure Geschichten, eure Erfahrungen – das ist super inspirierend und toll!

01:01:57: Ich finde es ultra-toll, dass wir uns kennengelernt haben in Frankreich.

01:02:00: Und ich werde jetzt ja auch ganz fleißig üben, dass ich dann vielleicht nächstes Jahr auch beim The Retreats teilnehmen kann.

01:02:11: Danke, liebe Jenny.

01:02:12: Es war total schön im Podcast gewesen sein zu dürfen.

01:02:16: Das ist mir wirklich eine große Ehre!

01:02:17: Ich bin jetzt auch ein Superschwesti-Fan und höre fleißig zu.

01:02:22: Wir hören dich dann am liebsten.

01:02:23: wenn wir mit unserem Van durch die Gegend tuckern und in der Langsamkeit über die Landstraßen schweben Hören wir immer auf Podcasts und da bist du natürlich jetzt auch fest dabei.

01:02:37: Also vielen Dank, dass wir ein Teil davon sein dürfen!

01:02:39: Und ich freue mich auch sehr das wir dich kennengelernt haben.

01:02:42: Danke!

01:02:43: What

01:02:43: she said?

01:02:45: Gleiches!

01:02:48: Vielen Dank ihr Lieben!

01:02:49: Schwesties... Das war's für diese Woche.

01:02:52: Ich hoffe Ihr habt ein wenig Inspiration bekommen oder Lust auf Yoga und VanLives Nummern da sein was auch immer mit euch im Restaurant gegangen ist.

01:03:04: Hoffentlich könnt ihr jetzt mittends Wochenende nehmen, fühlt euch bestärkt und motiviert.

01:03:09: Passt gut auf euch aus!

01:03:10: Seid lieb zu euch, habt euch lieb, habt ein ganz herrliches Wochenendes.

01:03:14: Es ist ja schon das erste August-Wochenende.

01:03:16: Wahnsinn, Time Flies startet mal gut rein.

01:03:20: wir hören uns nächste Woche wieder.

01:03:22: schön dass ihr dabei seid.

01:03:23: danke fürs Zuhören Schwester Jenny liebt euch.

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